Warum spricht man in Luxemburg u.a. französisch?

4 Antworten

Lëtzebuerg war in seiner Geschichte des öfteren unter Fremdherrschaft (Spanien, Niederlande, Frankreich,Deutschland, Preussen). Der Grund warum französich eine Amtssprache ist und nicht z.B. Spanisch oder Niederländisch ist folgender: In der Zeit der grossen Monarchien war es gang und gebe das die Adeligen unter sich französisch sprachen, ausserdem war französisch die anerkannte Sprache der Diplomatie. So kam es das an dem luxembourgischen Hofe ebenfalls nur französich gesprochen wurde und es so später die offizelle Amtssprache wurde, da man, wenn man mit dem regierenden Fürsten parlieren wollte, gezwungen war französisch zu sprechen. Dies ging soweit, das die früheren Herzoge von Luxembourg, bedingt durch ihre rein auf französisch ausgelegten Erziehung, der eigentlichen Landessprache kaum oder gar nicht mächtig waren. Erst mit dem Sprachengesetz von 1984 wurde die eigentliche Sprache des Volkes auch in den Status einer offizellen Amtssprache erhoben.

Oh mein Gott wie schrecklich, ich hoffe aber, dass euer deutscher Dialekt heutzutage nicht so ausstirbt wie in Elsass-Lothringen, dort spricht fast keiner mehr Deutsch, das haben sie fast vollständig ausgerottet.

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Wenn ich richtig in Geschichte aufgepasst hab liegt das daran das Luxenburg mal zu Frankreich gehörte

Sprachen der Luxemburger [Bearbeiten]

Die Sprachensituation in Luxemburg ist komplex. Die Muttersprache der Luxemburger ist Luxemburgisch („Lëtzebuergesch“), eine mitteldeutsche-moselfränkische Mundart mit etwas mehr französischen Lehnwörtern als im Hochdeutschen. Sie wurde allerdings erst mit dem Sprachengesetz von 1984 zur Nationalsprache und mündlichen Amtssprache des Landes erhoben und wird laut Umfrage der Europäischen Union von nur ca. 70 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache angegeben. Die hochdeutsche Standardsprache und Französisch sind gemäß dem Sprachengesetz von 1984 ebenfalls offizielle Amtssprachen; somit hat Luxemburg also drei offizielle Sprachen. Dabei wird insbesondere Deutsch von den Druckmedien genutzt. So erscheinen ca. 85 Prozent aller Zeitungsartikel auf Deutsch, nur etwa 12 Prozent auf Französisch und lediglich 3 Prozent auf Luxemburgisch. Zahlreiche Radiosender, offizielle Internetseiten und Werbungen sind oft aus Luxemburgisch, Deutsch und Französisch gemischt zusammengesetzt. Obwohl Bücher aus Luxemburg am Anfang der ISBN eine 2 für Französisch stehen haben, sind die meisten Bücher auf Luxemburgisch oder Deutsch. Die luxemburgische Mundart als kulturelles Gut dient der Identitätswahrung der Luxemburger.

Auf Grund ihrer Bedeutung lernt man in der Grundschule die Pflichtfächer Deutsch und Französisch und später noch Englisch (je nach Ausbildungsgrad können noch andere Sprachen hinzukommen). Auch wechselt die Unterrichtssprache der naturwissenschaftlichen Fächer im Laufe der Jahre von Deutsch nach Französisch. Seit 1944 wird allerdings in den Verwaltungen und Ministerien, sowie in höheren Schulen (nicht an den grundsätzlich deutschsprachigen Grund- und Berufsschulen) Französisch schriftlich verwendet, Luxemburgisch aber nach wie vor bevorzugt gesprochen. Wendet sich allerdings ein Bürger auf Luxemburgisch oder in der hochdeutschen Standardsprache an eine amtliche Stelle, muss er seine Antwort gleichwohl vorschriftgemäß in der von ihm benutzten Sprache erhalten. Auch vor Gericht wird – der allgemeinen Verständlichkeit wegen – Luxemburgisch gesprochen, das Sitzungsprotokoll wird auf Hochdeutsch erstellt und die Gesetzestexte auf Französisch zitiert. In Banken, Geschäften oder in der Gastronomie wird oft französisch gesprochen, da viele Angestellte im Dienstleistungsbereich als Pendler aus Frankreich und aus der belgischen Region Wallonien kommen. Die moselfränkische Muttersprache und das Hochdeutsche besitzen demgegenüber als Presse- und Literatursprache sowie im religiösen Bereich nach wie vor einen besonderen Stellenwert.

Seit der Befreiung von der Nazi-Herrschaft 1944 wurde der internationale Landesname „Luxemburg“ in „Luxembourg“ geändert und alle Gesetze werden seit diesem Zeitpunkt nur noch auf Französisch veröffentlicht.

Seit einigen Jahren kann jeder Bürger der Europäischen Union, der der luxemburgischen Sprache mächtig ist, ohne seine Nationalität wechseln zu müssen, in die Luxemburger Armee eintreten, allerdings muss der Antragssteller mindestens 36 Monate ohne Unterbrechung in Luxemburg wohnen.

Weitere Sprachen in Luxemburg sind die jenische Sprache, welche von einigen Sprachgelehrten als eigenständiges Idiom gepflegt und vor allem in Luxemburg-Pfaffenthal und Luxemburg-Weimerskirch gesprochen wird. Des Weiteren sind fast 20 Prozent der Bevölkerung Luxemburgs portugiesische Einwanderer bzw. deren Nachkommen, die oft auch ihre Muttersprache sprechen.[1][2]

Religionen [Bearbeiten]

1988 wurde das Bistum Luxemburg von Papst Johannes Paul II. zum Erzbistum erhoben. Nach älteren Schätzungen sind etwa 98 Prozent der Bevölkerung römisch-katholisch getauft, nach neueren noch gut 90 Prozent. Der Rest verteilt sich überwiegend auf Atheisten, Protestanten, Juden und Muslime.

Da Angaben zur Religion oder Konfession jedoch einem strengen Datenschutz unterliegen, sind genaue neuere Angaben nicht erhältlich. Überdies praktiziert ähnlich wie in den umliegenden Nachbarländern etwa die Hälfte der katholisch Getauften ihren Glauben nicht mehr. Die katholische Kirche Luxemburgs geht auf ihrer Homepage selbst davon aus, dass die Bevölkerung „mehrheitlich“ katholisch ist (vgl. http://www.cathol.lu zum Stichwort „Ökumene“).

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