Warum sollte der Spruch "die Mauer muss weg" nur einer Person zuzuordnen sein? Tausende anständige Deutsche Männer und Frauen haben diesen simplen Spruch zur Zeit der gewaltsamen Trennungslinie zwischen West- und Ost damals ausgesprochen! Die in der Verantwortung stehenden Politiker haben dem Volk wie eh und je nur aufs Maul geschaut und deren Wünsche- und Willensbekundungen ausschließlich nachgeplappert! LG G.

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Es gibt zwar eine "Gleichheit" der Zahl, doch schon bei der Definition einer "Gleichheit" nach Wert scheiden sich die Geister. Es gibt also keine "Gleichheit" der Individuen sondern ausschließlich "Ähnlichkeiten"!

Auch Aristoteles kam als messerscharfer Denker- und Analytiker mit vielen Deutungen des o. g. Begriffs letztendlich zu keinem anderen Ergebnis. A. ersetzt den Begriff Gleichheit stattdesen durch die unterschiedlichen Betrachtungsweisen der "Gerechtigkeit". Sehr anschaulich beschreibt er dabei den dehnbaren Begriff "Gleichheit" mit einer "ausgleichenden Gerechtigkeit"! Siehe auch nachstehender Link. Viel Erfolg beim verstehen dieser Zusammenhänge un d lG Gabi40.

http://www.polit-bits.de/Lernzone/Formen%20der%20Gerechtigkeit%20nach%20Aristoteles.pdf

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Hallo UFC1994, die Auszeichnung hatte für Deinen Opa vermutlich einen hohen ideellen Wert. Das Stückchen Metall hat allenfalls einen Sammlerwert, der Schrottwert hingegen tendiert gegen Null. So etwas verkauft man im übrigen nicht wenn Dir das Andenken an Deinen Opa noch etwas wert ist! LG G.

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Platon ist einer meiner Lieblingsphilosophen; denn seine Aussagen sind noch heute so Aktuell wie zu seiner Zeit. Unter nachstehendem Link zunächst einmal eine Zeitreise zu Platons Zeit. Unter "Antwort kommentieren" kannst Du unter einem weiteren Link das komplette 668-seitige Buch "Der Staat" im PDF-Format herunterladen, vieleicht ist es ja genau das was Du suchst? Viel Freude beim philosophieren und lG Gabi40.

http://www.politik-blicken.de/geschichte/downloads/platon.pdf

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Hallo piccato, spannende Bücher über europäische Geschichte gibt es jede Menge. Da die Geschmäcker allerdings verschieden sind und ich Deinen Geschmackssinn für Spannend nun mal nicht kenne, empfehle ich Dir unter nachstehendem Link eine riesige Auswahl gebrauchter und deshalb preiswerter Bücher, die alle geschichtlichen Bereiche umfassen. Selbstverständlich sind auch neue bzw. neuwertige Bücher dabei, doch wer die Wahl hat, hat auch die Qual des Suchens! Viel Spaß dabei und ein glückliches Händchen wünscht Dir Gabi40.

http://www.booklooker.de/Schnaeppchen/Mittelalter/02161-2ltzi-nl1

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Du kannst alles werden wenn Du nur willst; denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg! Wenn Du das Abitur machen willst, erledigt sich die Frage nach der benötigten Fremdsprache; denn die wird auf dem Gymnasium angeboten und ist Voraussetzung für das Abi. Latein oder auch Altgriechisch wäre in jedem Fall für das angestrebte Studium empfehlenswert, weil diese Sprachen zugleich die kulturelle Basis der antiken mediteranen Mächte Griechenland- und das römische Reich waren. Ist dann die 1. Voraussetzung Abitur geschafft, kannst Du Dich an jeder Uni anmelden die den schwerpunktmäßigen historischen Wunschbereich anbietet!

Andererseits möchte ich Deinen Wunschberuf "Historiker" nicht vermiesen; denn schließlich willst Du ja später mal davon existieren? Ich erlebe in meinem Umkreis leider zu oft, daß für hoffnungsvolle Absolventen kaum noch einträgliche Jobs zur Verfügung gestellt werden, weil die benötigten Gelder lieber für Bankenrettungen statt für Bildungsmaßnahmen im eigenen Land ausgegeben werden. Wenn Du allerdings fest von diesem Studienziel überzeugt bist, solltest Du Deiner Überzeugung folgen! Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg dabei! LG Gabi40

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Alle Sprachen dieser Welt wurden aus vielen Dialekten der unterschiedlichen Volksstämme zu einer Einheitssprache geformt und so war es im römischen Reich eben auch mit Latein. In den folgenden Jahrhunderten wurde diese Sprache im römischen Vielvölkerstaat durch die einfache Bevölkerung allmählich verändert. Das heutige italienisch hat nichts mehr mit dem ursprünglichen Latein zu tun, deshalb spricht man im allgemeinen auch von einem Vulgärlatein. Ähnlich hat sich auch die Sprache des lange Zeit zum römischen Reich gehörende Gallien, das heutige Frankreich entwickelt. Latein ist also nicht erst von Wissenschaftlern in der Renaissance entwickelt worden, sondern war schon im antiken römischen Reich offizielle Amtssprache! Ich hoffe Deine Frage damit einigermaßen verständlich rübergebracht zu haben? Viel Erfolg und lG Gabi40

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ich habe mal für Dich gegoogelt und jede Menge Material über die Herkunft- und Geschichte des kurdischen Volkes gefunden. Archäologen und Geschichtsforscher haben hinsichtlich Sprache - und kulturelle Merkmale eine mehr als 5000jährige Geschichte nachgewiesen. Ich will aber mit meinem bescheidenen Wissen nicht vorgreifen sondern Dir nachstehenden Link empfehlen, dessen Inhalt in übersichtlicher Kurzform die Historie dieses alten und seit Jahrhunderten unterdrückten Volkes ohne eigenes, einheitliches Staatsgebiet auflistet. Ein weiterer Link unter "Antwort kommentieren" geht dagegen geschichtlich ins Detail. Viel Erfolg beim Studium dieses sehr interessanten Kulturvolkes und lG G.

http://www.navend.de/html/kurden/historie.htm

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Das Boot vom Typ IX C/40 wurde 1942 von der Deutschen Werft AG in Hamburg-Finkenwerder mit der Werftnummer 371 gebaut. Im Laufe seiner gesamten Einsatzzeit wurde es von "Kapitänleutnant Klaus Hänert" kommandiert. Wikipedia entnommen! Unter nachstehendem Link kannst Di Dir weitere Informationen über das Boot herauspicken, viel Vergnügen dabei! Das war übrigens eine verdammt lange Tauchfahrt daß das Boot erst jetzt wieder auftauchte? LG G.

http://www.u-boot-archiv.de/dieboote/u0550.html

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Sowohl für die Fastenzeit Ramadan als auch für das Fastenbrechen, das sind die ersten 3 Tage des Folgemonats Ramadan, gelten für Schiiten und Sunniten die gleichen Zeiten! Aber schau Dir die schlauen islamischen Seiten im Internet an, ich gehöre nämlich nicht zu diesen religiösen Fanatikern!

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Entschuldige, dass ich mich nach so vielen guten Antworten nun auch noch einklinke. Zunächst mal möchte ich Deine Frage/Antwort einmal korrigieren; denn die Opfer wurden nicht aufgespießt sondern beim Ritt auf der messerscharfen stählernen Stute Zweigeteilt! Adererseits gibt es keinen Nachweis über eine solche Tötungsvorrichtung, deren Existenz wohl nur in der sadistischen Fantasie des Filmregisseurs herumgeisterte, mit dem besonderen Effekt einer Spannungserzeugung. Bei Betrachtung der riesigen Dimension des Gerätes mutet es außerdem merkwürdig an und muß sich sich einmal die Frage stellen, inwieweit die orientalischen Reiche zur Wikingerzeit vor etwa 1000 Jahren technologisch überhaupt in der Lage waren, stählerne Geräte solcher Größe ohne Berücksichtigung der immensen Kosten überhaupt herzustellen? LG G.

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Hallo plumcake, Die Suchmaschinen wie Google sind in der Tat prall gefüllt mit Informationen über die Sumerer, im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, der eigentlichen Wiege unserer zivilisatorischen Kultur, dehalb füge ich den guten Antworten und Links meiner fleißigen Mitstreiter dieses Forums noch einen weiteren nützlichen Link bei. Viel Freude beim lesen und lernen und lG G.

http://www.vm2000.net/31/calvet/ubaid.html

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Als Schlauberger wurden Umgangssprachlich pfiffige, schlaue Menschen bezeichnet; sogenannte Besserwisser, die sich jedoch auf ihr Wissen nichts einbilden und nicht damit herumprotzen! Entnommen aus Redewendungen siehe nachstehender Link!

http://www.redensarten-index.de/suche.php?suchbegriff=~~ein%20Schlauberger&bool=relevanz&suchspalte[]=rart_ou

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Im antiken römischen Kaisertum war es üblich geworden, die römische Bevölkerung durch Massenveranstaltungen wie Gladiatorenkämpfe Mensch gegen Mensch oder Mensch gegen Tier in Amphietheatern zu unterhalten. Die Spiele waren an Brutalität und Grausamkeit unübertroffen und je blutiger umso unterhaltsamer für die Bevölkerungsmasse. Diese Spiele, bei denen auch Speisen und Getränke an die Zuschauer ausgegeben wurde hatten die vordringliche Funktion, das Volk ruhigzustellen um ggfs. aufkeimende Unruhen mit der Gefahr von Revolutionen zu unterbinden.

Ein modernes Beispiel bieten auch die allwöchentlichen Bundesligaszenen in den Arenen unserer Republik mit durchaus vergleichbaren Funktionen wie gar eine Art Ablenkungstaktik, um die Gedanken der Unzufriedenheit in eine andere Richtung zu lenken oder Aggressionen schlicht und einfach wie durch eine Art Überdruckventil abzulassen!

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Der römische Dichter Ovid (41 v.Chr. bis 17 n.Chr.), schöpfte sein Wissen über die Weltentstehung wohl aus älteren, zum Teil verloren gegangenen Schriften, das er in seinen Metamorphosen niederschrieb. Mehrere antike Dichter und Historiker erwähnten z. B. die griechische Sage von "Phaeton" und berichteten über Einzelheiten, darunter neben Hesiod, Solon und Aischylos auch Euripides, Aristoteles und Plutarch.

Dennoch ist der Begriff Weltentstehung etwas weit hergeholt; denn d. g. Sage deckt nur einen kleinen Teil eines kosmischen Ereignisses mit tsunamiartigen Überflutungen- und gewaltigen Niederschlägen vor etwa 3200 Jahren ab. Die uns bekannte Erdkatastrophe mit Sintflut wurde im Gilgamesch-Epos, der ältesten Legende der Menschheit berichtet und die diente gleichermaßen der Bibel und anderen Schriften.als Grundlage. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen hat sich d. g. Sintflut demnach um etwa 5500 v.u.Z., also vor ca. 7500 Jahren ereignet, als ein Anstieg der Meereshöhe den Bosporus durchbrach und so das ursprüngliche schwarze Süsswassermeer mit Salzwasser überflutete. Weitere Details zum Thema unter nachstehendem Link und unter Antworten kommentieren!

http://www.eichner-dresden.de/phaethon/

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In einer angespannten politischen Situation erfolgte Kleisthenes Reform von 508/507. Mit ihr „haben sich die Athener eine der ersten demokratischen Verfassungen der Welt gegeben.“ Diese zeichnet sich durch die Phylenreform und die Einführung des Rates der 500 aus. Die politische Organisation der Polis wurde völlig umstrukturiert, die vier alten Geschlechterverbände mitsamt ihren Untergruppen wurden durch zehn neu organisierte Phylen (wiederum mit eigenen Unterabteilungen) ersetzt. Diese waren dreigeteilt und jeweils paritätisch aus Bürgern der Stadt, von der Küste- und Umland zusammengesetzt. Jede Phyle war ein kleines, repräsentatives Abbild der ganzen attischen Polis.

Durch die „Neugründung der Polis unter Kleisthenes“ hatte sich diese „von einem politischen Gehäuse zu einem politischen Subjekt“ gewandelt. Bemerkenswert ist ebenso, dass es Kleisthenes verstanden hat, nicht nur die gesamte Bürgerschaft, sondern auch den Adel in die neugestaltete Ordnung zu integrieren. „Mit der Kleisthenischen Verfassung verband sich der Begriff der Isonomie, der an der Stelle von Eunomie gesetzt wurde. Mit Isonomie wurde nicht alleine Rechtssicherheit und Gleichheit vor dem Gesetz, sondern darüber hinaus Gleichberechtigung auch in Fragen der politischen Gestaltung verbunden.“ Die beiden Abschnitte habe ich einer wissenschaftlichen Arbeit der PH Heidelberg, S13 + 14, entlehnt!

Um es mit meinen Worten zu unterstreichen: Kleisthenes hatte mit seiner neuen Verfassung- und dem damit vebundenen Umbau des attischen Stadtstaates ein gültiges Rechtssystem mit Gleichheit für die Mehrheit der Bürger geschaffen, den bis dahin privilegierten Adel mit einbezogen, das Gemeinschaftsgefühl gestärkt- und so eine Vorstufe des arg überstrapazierten Demokratiebegriffs geschaffen, welcher später durch Platon ja auch noch wohlbegründet kritisiert wurde!

Nachstehend weitere Details! Viel Erfolg beim verinnerlichen dieses sehr komplexen Erbes unserer Geschichte und lGG.

http://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/user_upload/org/Politikwissenschaft/polis_mai.pdf

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