Warum sollte man (nicht) vegan leben?

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14 Antworten

Mit dem entsprechendem  ökotrophologischem Fachwissen aus entsprechender Fachliteratur angeeignet, spricht nix dagegen..... Haben allerdings die wenigsten, ein solches Wissen.

Eine vegane Userin drückte es hier in einem Beitrag sehr gut aus:

zudem ist die vernunft nicht immer das, was eine entscheidung herbeiführt.

Ich denke, wenn die "Unvernunft" entscheidet, vegan zu werden, ist kaum davon auszugehen, dass die Vernunft 100% das Sagen hat, wenn es um Ernährung vom fachlichem Standpunkt her geht..... Will sagen, da kann den Moment es noch so sinnvoll sein, dass der Verzehr eines bestimmten Obstes/Gemüses zum restlichen Mahl vom ökotrophologischen Stanpunkt her angebracht wäre, wenn die Aversion sagt : "bäh, dat mag ich aber nicht"

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Kommentar von Schokolinda
03.07.2016, 17:17

danke fürs zitieren ausserhalb des zusammenhangs.

weiterhin ist anzumerken: eine entscheidung, die nicht aus vernunft getroffen wird, muss nicht unvernünftig sein - für die meisten ist es wichtig, aus liebe zu heiraten, vernunftehe ist eher ein schimpfwort. dennoch würden viele ihre aus liebe getroffene partnerwahl oder ihre eigene person nicht als unvernünftig betrachten.

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Vegetarisch leben ist schon falsch. Einfach Fleisch weglassen, wie es fast alle tun, reicht bei weitem nicht !!! Fleisch durch anderes zu ersetzen setzt sehr viel Wissen voraus und ist aufwendig, wenn man sich ausgewogen ernähren möchte !!! Speziell die " Ringaminosäure " die der Körper braucht, findet sich nur im Fleisch ...

Vegan ist noch schlimmer. Veganer haben einen Mangel an Vitamin B 12 und müssen irgendwann ärztlich verordnet Vitaminpillen schlucken ...

Vorsicht also. Am besten ausgewogen mit Fleisch und Milchprodukten ernähren !!!

Ich habe mich mal ausgiebig über dieses Thema, mit einer Ernährungswissenschaftlerin ( Trophologin ) unterhalten.

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http://www.onmeda.de/naehrstoffe/vitamin\_b12-vitamin-b%3Csub%3E12%3C-sub%3E-mangel-2253-5.html

Wer sich ausgewogen ernährt kann viele Bestandteile des Fleisches über andere Lebensmittel aufnehmen. Aber bei B12 klappt das fast gar nicht. Die so genannten Supplemente sind das was ihr Name sagt: ein Ersatz und werden vom Körper nicht so leicht akzeptiert wie die tierischen Originale.

Für Kinder, besonders Neugeborenen ist Vegan mal gar nichts. Die Gefahr schwerer Schäden steht nicht in Relation zur Moral die zum veganen Leben gehört.

Außderm finde ich viele Veganer verbiestert. Oft gehen sie so stark in ihrer Lebensweise auf, dass sie missionieren und nerven. Verstehe mich nicht falsch. Wer vergan lebt soll es machen. Mir egal. Aber er soll mich bitte nicht zwingen mitzumachen und mir nicht am Tisch mein Essen vergraulen.

Der Kompromiss wäre eine vorwiegend vegane Ernährung.

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pro:

Das Ringen um Konsequenz ist vielmehr schon immer ein beliebter
Volkssport gewesen. In religiösen Gemeinschaften wird stets umso
erbitterter gerungen, je schwieriger die Gebote zu erfüllen sind. Der
Veganismus eignet sich deshalb hervorragend dazu, den religiösen
Phantomschmerz der Säkularisierten zu lindern.
Gott spielt zwar nicht
mehr die Hauptrolle, dafür wird um das Tier als „Mitgeschöpf“ ein Tanz
aufgeführt wie ums Goldene Kalb.

Unerfüllbare Gebote fördern den Fanatismus, weil jeder jeden mit
Recht der Inkonsequenz und Häresie beschuldigen kann. Wer dabei am
lautesten den Inquisitor gibt, hat gewonnen.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-unsinn-ist-22396672

con:

Wer sich streng vegetarisch ernährt, beansprucht besonders wenig
hochwertiges Ackerland für die Produktion seiner Lebensmittel. Wer aber
geringe Mengen an Fleisch und Milchprodukten in seinen Speiseplan
einbaut, geht noch effizienter mit der verfügbaren landwirtschaftlichen
Fläche um. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommt eine Studie der
amerikanischen Cornell-Universität.


Für jede tierische Kalorie im Fleisch müssen bis zu 14 pflanzliche
Kalorien verfüttert werden. Trotzdem gehen Mischköstler bei moderatem
Verzehr von tierischen Lebensmitteln noch effizienter mit dem Ackerland
um als Vegetarier. Der Grund dafür liegt in der Qualität der benötigten
Fläche. Getreide, Kartoffeln und Gemüse können nur auf besonders
hochwertigen Böden angebaut werden, deren Fläche begrenzt ist.
Wiederkäuer,
wie Rinder, Kühe und Schafe, lassen sich dagegen auch auf Weiden
halten, die nicht als Ackerland nutzbar sind. So benötigen Mischköstler
zwar absolut gesehen mehr Fläche, aber ihr Bedarf an hochwertigem
Ackerland ist geringer als bei Vegetariern.

umweltjournal.de/AfA_naturkost/13315.php

was ackerland anrichtet sollte bekannt sein:

Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen.
Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken
für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig
Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.

feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index

Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.

http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt-1.1457107

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C1257727004728C8?OpenDocument

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.

https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltransporte/

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet
werden) ist das wichtigste und da hilft der alleinige Fleischverzicht
kein bischen aber eine ökologisch nachhaltige Mischkost. Vegetarisch
dient also nur zur profilierung der eigenen Persöhnlichkeit als der
Umwelt, Tier oder dem Mensch..

denn VIEL wichtiger ist auf die Herkunft ALL seiner Lebensmittel zu achten als die Frage ob mit oder ohne Fleisch

jede Ernährungsweise beinhaltet den Tod von Lebewesen. Das lässt sich nicht
vermeiden. NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich
beschäftigen sondern Die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger?
Wenn Lebensmittel nachhaltig produziert werden, ist es für die Umwelt
beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst. Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden.
Es kommt auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden.
möglichst auf industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu, Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.

Frau Wiener hat das mal gut erklärt:

Was mich aber stört, ist die Haltung vieler, die glauben, allein der
Verzicht auf alle tierischen Produkte sei die richtige Antwort. Vegane
Ernährung ist keine Lösung des Grundproblems! So mancher Veganer baut
sich da schlicht eine Parallelwelt auf. Er lässt zwar keine Tiere
melken, schreddern oder schlachten. Aber durch seinen Verzicht
verbessert er auch nichts an den üblen Verhältnissen in der
Nahrungsmittelproduktion. Denn: Vegan zu leben fördert weder die
Nachfrage
nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach
natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren,
versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie
entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der
Fleischproduktion. Natürlich gibt es auch unter Veganern Menschen, die
auf Fertigprodukte und industrielle Lebensmittel verzichten, die sich
biologisch und regional ernähren. Aber auf dem Trendmarkt Veganismus
boomen eben auch all die Kunstprodukte von Seitan-Truthahn bis zum
Soja-Hamburge

vegetarismus ist also unnötig und Veganismus, sei er moralisch,
ökologisch oder gesundheitlich motiviert, ist eine Sackgasse.

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deine frage macht den eindruck, als müßte man vollkommen rational entscheiden, ob man dafür oder dagegen ist - muss man aber nicht.

das leben ist so komplex, man kann es nicht vollkommen durchschauen. man kann nur so entscheiden, wie man es für richtig hält - und das beste für die entscheidung hoffen.

zudem ist die vernunft nicht immer das, was eine entscheidung herbeiführt. sehr oft spielen auch neigung und gefühl eine rolle. so habe ich eine abneigung, dinge tierischen ursprungs zu konsumieren. diese abneigung könnte ich begründen. aber das ist persönlich und daher nicht unbedingt für einen anderen überzeugend.

zu den gründen, die gegen veganes leben sprechen, und von denen hier verschiedene aufgezählt wurden, sage ich folgendes:

ich finde es merkwürdig, dass als argument gegen veganismus aufgezählt wird, was auch omnivore ernährung betrifft - globalisierung der märkte, fertiggerichte, pestizide - das sind nicht nur probleme von veganen nahrungsmitteln und darum darf man so etwas als argument gegen veganismus nicht aufzählen.

frau wiener wird sehr gut im blog von graslutscher widerlegt siehe z.b. http://graslutscher.de/from-sarah-with-love-hate/

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Kommentar von wickedsick05
03.07.2016, 22:58

Der graslutscher hat nichts wiederlegt.z.b.


Bis zu dem Punkt, an dem sie sagt, vegane Ernährung sei auch keine Lösung des Grundproblems und ein Ausrufezeichen hinterher schießt. Da muss ich zum ersten Mal einhaken und ganz doof fragen: Was genau ist denn das Grundproblem für Frau Wiener?

er hat nichts begriffen dass eine UMWELTSCHONENDE Lebensmittelproduktion das Grundproblem ist sie sagt:

Vegan zu leben fördert weder die Nachfrage nach Produkten aus einer anständigen Tierhaltung noch die nach natürlichen, ökologisch erzeugten Lebensmitteln aus der eigenen Region.
Im Gegenteil: Auch vegane Industrieprodukte lassen Böden erodieren, versauen das Klima und vergiften das Wasser. Das System, in dem sie entstehen, ist ebenso grundlegend falsch wie das System der Fleischproduktion.

und DAMIT hat sie recht:


Ernährungstrends wie vegan oder vegetarisch haben Obst und Gemüse in Deutschland nicht zu neuer Beliebtheit verholfen.

Im Gegenteil: Der Obst- und Gemüsekonsum stagniert.


http://www.sueddeutsche.de/news/wirtschaft/lebensmittel-obst--und-gemuesekonsum-in-deutschland-stagniert-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-160202-99-417351

der großteil der Vegetarier/veganer konsumiert hauptsächlich fertigprodukte...die auf umweltzerstörerische art und weise Produziert werden wie die Fertigprodukte und manches Fleisch des Mischköstlers... FAKTEN über FAKTEN aber graslutscher schließt trozdem die augen...

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Ich verstehe zwar die Gründe der Veganer, dass sie selbst so essen, könntedas aber selbst nicht, da ich es für mich selber nicht mag. Bei Hühnern kann man gucken wo die Eier herkommen (Idealfall eigenhaltung) und auch bei Milch lässt sich die Haltung der Kuh kontrollieren.

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wenn man vegan leben will kann man es natürlich machen, aber wenn man es nur aufgrund des "Hypes" darum macht, dann sollte man es lassen. Man muss sich, um sich vegan zu ernähren, sich zuerst ziemlich gut informieren was man denn alles nicht essen darf, es könnte nämlich zum Eiweißmangel etc. kommen.

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Dafür spricht außer, dass es einem nicht schmeckt oder man unbedingt Tiere retten will, gar nichts. Der Mensch war schon immer ein Omnivor und wird es auch ewig bleiben.

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Kommentar von Hulagurl16
04.07.2016, 20:50

Der Mensch war schon immer ein Omnivor

Bitte belege deine Aussagen und wirf nicht leere Sprüche herum, wir sind nicht beim AFD-Parteitag

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Es gibt keine Gründe/Ausreden sich nicht vegan zu ernähren.

Mit dieser Ernährung kannst du dich IMMER satt essen (Ich ernähre mich seit 3 Monaten High Carb Low Fat Vegan, esse um die 3000 Kalorien pro Tag und habe kein Gramm zugenommen) und tust ganz nebenbei auch etwas sehr sehr Gutes für unseren Planeten.

Schau mal bei diesen YouTubern vorbei, sie haben mein Leben und das von vielen anderen um 180 ° verändert :

Freelee The Banana Girl ( englisch )
Durian Rider ( englisch )
Legit Nutrition Hawaii ( englisch )
That Vegan Couple ( englisch )
CarbTheVeganUp
David Banana
Vegan Power Girl
Jilicious Journey

Alles Gute. <3

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Kommentar von Omnivore11
03.07.2016, 19:48

Es gibt keine Gründe/Ausreden sich nicht vegan zu ernähren. 

natürlich gibt es die. Man muss nur mal über den tellerand schauen können!

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Kommentar von wickedsick05
03.07.2016, 23:40

tust ganz nebenbei auch etwas sehr sehr Gutes für unseren Planeten.

So schädlich sind die Pestizide im Bananenanbau

http://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/bananen117.html


Bananen sind wahre Pestizid-Schlucker: so beträgt der durchschnittliche Hektareinsatz von Pestiziden bei Bananen etwa in Costa Rica rund 44 kg pro Jahr, verglichen mit 2,7 kg, die üblicherweise für Ackerfrüchte im gemäßigten Klima ausgebracht werden.

http://www.greenpeace.org/austria/de/marktcheck/News/essen/-2011/chiquita/

oh ja das klingt wirklich gut...Augen zu und durch...

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Vegane Ernährung ist eine Mangelernährung.

Außerdem ist es kompletter Raubbau, weil der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist. Pflanzliche Produkte für den Menschen habe hohe Ansprüche. Sie wachsen nicht überall.

Außerdem fallen viele Koppelprodukte ab (Stroh, Melasse, Ölschrote) oder Futtergetreide. Zudem sind 2/3 der landwirtschaftlichen Nutzfläche Grünland. Da wächst nur Tierfutter. Entweder Frischgras, Heu oder Grassilage.

Das alles nicht zu nutzen ist pure Futtermittelverschwendung. Außerdem veredelt man ja dadurch das Futter zu hochwertigen Nahrung.

Dazu kommt noch, dass Förster nicht mehr ihren Bestand regulieren könnten.

Vegane Ernährung macht weder ökologisch, noch gesundheitlich irgendeinen Sinn. Ethisch erst recht nicht.

Gruß
Omni

(BG)

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Kommentar von Hulagurl16
04.07.2016, 18:40

Bitte erkläre für mich, was du mit "Mangelernährung" meinst. Du benutzt diesen Begriff in sehr vielen deiner Beiträge, ohne klar zustellen, was du damit sagen willst. 

und wieso sei eine vegane Lebensweise ethisch "erst recht nicht" vertretbar?????

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Weil die Menschen nun mal Allesfresser sind. Unser Verdauungstrakt ist für tierische und pflanzliche Nahrung gemacht.

Ein Mensch KANN sich aber vegan ernähren.

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Folgende Argumentation ist durch meine persönliche Ansichten subjektiv gewerten.

Dafür spricht:

  1. Alle Tiere verdienen es (meiner Meinung nach) ein freies Leben zu führen (nicht als Produkt für den Menschen). Für mich gehören alle Tiere gleichberechtigt (ps: der Mensch ist tatsächlich auch ein Tier!), damit meine ich jetzt nicht, dass man Hunden, Otter und Co. Wahlrecht und sowas geben sollte, sondern dass jeder das Recht haben sollte nicht aufgrund seiner Spezies als Schmusetier oder als Abendessen betitelt zu werden. (In den westlichen Ländern werden Hunde und Katzen als flauschige Mitbewohner vergöttert und es wird sich darüber aufgeregt, dass sie in vielen asiatischen Ländern gegessen werden. Kühe sind in Indien heilig und werden dort genauso gut behandelt, wie Katzen und Hunde bei uns, während wir ihre geliebten Kühe essen und von Menschen, die Menschen essen will ich gar nicht groß anfangen. Meiner Meinung nach sollte man sich sich entscheiden
  2. Wir behandeln Vergewaltiger und Mörder besser als unschuldige Tiere, nur weil wir mal eben beschlossen haben, dass wir viel besser sind und sie für unsere Bedürftnisse hinzuhalten. Wer denkt, dass dass die Zeiten der Sklaverei ja zu Ende seien, der irrt sich gewaltig, wir haben uns nur andere Opfer ausgesucht und verkleiden es so, als müsste es so sein.
  3. Als Nebeneffekt: Man achtet besser auf seine Nährstoffaufnahme (für mich positiv bewertet)
  4. Als Veganer hat man (eigentlich) keine Probleme mit Cholesterin
  5. Seitdem ich vegan lebe, habe ich kaum noch Hautprobleme, meine Haare sind gesünder und weniger splissanfällig und meine Nägel wachsen endich mal lang, ohne sofott abzubrechen und mein Stuhlgang ist prächtig :D :D :D 

Dagegen spricht:

  1.  Vitamin B12 kommt sehr sehr sehr sehr selten in nicht tierischen Produkten vor. Allerdings sind in vielen pflanzlichen Milchprodukten (bspw. bei Alpro Soya) ist Vitamin B12 und noch ein paar andere Vitamine hinzugefügt, was die Aufnahme erleichtert. 
  2. Eine vegane Lebensweise wird oft als sehr umweltfreundlich betitelt, was allerdings nicht wirklich zutrifft. Stichwort: Obst/Gemüse aus fernen Ländern. Für mich wäre es unmöglich mich so ausgewogen zu ernähren, ohne Produkte, die weite Strecken per Flugzeug oder Schiff machten, da Bio-Produkte aus der Region meinen Bedürftnissen nicht entsprechen würden und die vieler anderer vermutlich auch nicht.
  3. Man muss sich immer wieder die gleichen nervigen Fragen anhören ("Achte darauf, dass du genug Proteine isst!" "Bist du sicher, dass du kein Fleisch essen willst?" "also ich könnte das nicht!" "und was isst man da so, als Veganer?" ...)
  4. Backen wird für viele eine große Herrausforderung :D
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Kommentar von Omnivore11
04.07.2016, 21:22


Wir behandeln Vergewaltiger und Mörder besser als unschuldige Tier

Sag mal gehts dir noch gut oder was? EKELHAFT solch ein Gedankengut. Das zeigt deutlich wie ideologisch verblendet einige sind, wenn man sich solchen QUATSCH einredet!

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https://www.albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/warum-vegan

Jeder muss für sich selbst abwägen, ob man Veganismus für eine gute oder schlechte Sache hält.

Ich bin definitv dafür.

Liebe Grüße

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Kommentar von wickedsick05
02.07.2016, 20:23

extrem schlechter gehirnwäsche artikel...z.b.


Ist Fleisch ökologisch?

Neben der Tötungsfrage wird die Tatsache ausgeklammert, dass sich durch Weidetiere nur kleine Mengen Fleisch und Milch produzieren lassen.



die "tötungsfrage" hat mit ökologie nicht das geringste zu tun. Deutschland Produziert ca. 120% Fleisch. 43% der Betriebe ist Weidehaltung. nach WENIG klingt das nicht... anders sieht es mit Veganer kost aus der Ertrag ist um bis zu 80% geringer wenn man auf tierischen und synthetischen Dünger Verzichtet und dem Bio veganen Landbau nachgeht...

Da aber der weltweite Konsum dieser Produkte derzeit ein Vielfaches dessen beträgt, was durch Weidetiere produziert werden kann, ist es der beste Beitrag eines jeden Einzelnen, diese Produkte zumindest so lange nicht zu konsumieren, bis der weltweite Konsum auf das entsprechende Niveau abgefallen ist.

Also weil Weltweit viel Fleisch gegessen wird soll ich auf DEUTSCHES Weiderind Verzichten? WAS bitte ist DAS für eine Argumentation? Da Weltweit die Kleidungsproduktion unter miserablen bedingungen abläuft soll JEDER auf Kleidung verzichten bis sich die Produktionsbedingungen normalisiert haben und dann darf man Keeidung tragen? also das denken haben DIE sicher nicht erfunden....

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Kommentar von Omnivore11
03.07.2016, 20:29

Albert Schweitzer Stiftung. Eine vegane Orga. Klar, dass die soviel Unsinn schreiben.

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Man sollte auf Veganerei verzichten, weil das keineswegs "natürlich" ist - die Menschen verzehren schon seit 1 Million Jahren tierische Proteine. Die Schimpansen auch. Weiterhin ist fast alle Veganer-Propaganda fachlich falsch, insbesondere die Behauptungen von Tierquälerei und die Behauptungen, daß ordentliches Fleisch ungesund wäre.

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Kommentar von Anna1107
02.07.2016, 19:36

das kann ich unterstreichen... wenn man jedoch vegan leben will aufgrund von massentierhaltung schlechte haltungsbedingungen etc, kann man sich jedoch sehr gut informieren.... ich kaufe fleisch z.b. nicht im supermarkt sondern beim metzger meines vertrauens, artgerechte haltung ohne tiertransport, wir essen fleisch reduziert also nicht täglich sondern gewissenhaft und weniger.... meine milch hole ich frisch vom kleinbauern wo die aspekte der haltung stimmen usw.... eier holen wir auch direkt bei einem kleinen hof wo es die hennen richtig schön haben... es gibt noch einige beispiele.... wenn du also tierprodukte isst kannsz du das auch auf gewissenhafte art machen wenn du dich informierst wo und wann....

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Kommentar von AppleTea
02.07.2016, 19:48

und du lebst natürlich? gräbst dir im Wald ein Loch um dein Geschäft zu machen und jagst deine Tiere selbst bevor du sie dann ausnimmst?

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Kommentar von AppleTea
02.07.2016, 23:00

du hast geschrieben, vegan wäre nicht "natürlich". also nicht nur die ernährung sondern die Lebensweise. Formuliere halt richtig, dann hast du keine solchen Kommentare zu befürchten.

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