warum soll man vom Fenster aus tapezieren?

5 Antworten

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das kommt noch aus der Zeit, als die Tapeten mit Überstand geklebt wurden. Ist bei Tapete auf Stoß eigentlich nicht mehr notwendig. Bei Tapezieren vom Fenster aus fiel dann das Licht auf die überstehenden Stoßkanten. Umgekehrt wäre ein Schatten an den Stellen entstande.

Der Grund ist tatsächlich die sichtbare Stoßkante. Allerdings kann man das kleine Problem mit einer nahtlosen Tapete umgehen. Dazu nimmt man so was wie Flüssigtapete oder Baumwolltapete, zb von JaDecor. damit konnte ich auch Unebenheiten ausgleichen. Sogar spätere Schäden kann man wieder ausbessern. ich habs unter www.sajade.de gefunden und kann es empfehlen.

Es entstehen sogenannte Schattenfugen, d. h. Du siehst immer die Streifen der Tapetenbahnen. Aber eigentlich müsste man dann zum Fenster hin tapezieren, wenn es professionell aussehen soll. Stoß auf Stoß würde ich nie tapezieren, Du musst etwa 2 mm überlappen lassen, da sich das Material ja beim Trocknen wieder zusammen zieht. Sonst kriegst du hässliche Lücken.

du hast noch nie tapeziert.

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@jofischi

Klar hab ich das! Muss man heute keinen Kleister mehr verwenden oder die vorpräparierte Tapete nass machen?? Papier dehnt sich bei Feuchtigkeit ja wohl aus und beim Trocknen geht sie auf die ursprüngliche Form zurück.

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@redroses

Das kommt auf die Tapeten an, wir haben bei den meisten auf Stoß tapeziert und da sind keine Fugen. Vor 25 Jahren sah die Sache noch anders aus, da haben wir auch überlappen lassen.

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Kann Sonderzeichen2 nur zustimmen, das kommt ganz auf die Tapetenart an. Wo Papiertapete und Raufaser noch einweichen muss, kann Vlies ohne Einweichen auf die Wand geklebt werden.

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