Warum sind Regenwürmer eigentlich kaum im sandigen Boden zu finden?

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Regenwürmer ernähren sich vor allem von verrotteten Pflanzenresten. Wenn im Boden davon nicht genug vorhanden ist, dann ziehen sie sich von der Erdoberfläche Pflanzenteile in die Erde, in ihre Wohnröhre um sich davon zu ernähren. Auch in bewachsenen Sandboden kommen Regenwürmer vor, wenn sie von der Erdoberfläche genug Nahrung finden.

Auch hier in Brandenburg, in der „Sandbüchse des Heiligen Römischen Reichs“, finden sich Regenwürmer. :-)

Hallo @ladygagafan1998, vielen Dank für die Auszeichnung. :-)

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--  Im 17. Jahrhundert nannte man den Regenwurm im Volksmund noch «regen Wurm». Diese Bezeichnung beschreibt sehr treffend seine Aktivität. Im Laufe der Zeit dürfte aus «reger Wurm» Regenwurm entstanden sein, wohl auch deswegen, weil die Regenwürmer nach starkem Regen oft massenhaft aus dem Boden kommen.

--   --Der «klassische» Regenwurm unserer Breiten, der 15 cm lange Wiesenwurm, hält sich vorwiegend in den obersten Erdschichten auf, wo er sich durch die in Zersetzung begriffene Pflanzenmasse frisst. Der Tauwurm (Lumbricus terrestris), der bis 30 cm lang wird, ist in den Nächten eifrig damit beschäftigt, modernde Pflanzenteile in seine unterirdischen Gänge zu ziehen, wo er sie dann später verspeist.  http://www.regenwurm.ch/files/downloadfiles/DOWNLOADS/broschrw1.pdf

Regenwürmer sind überall zu finden, wo es feucht ist  und was zu beissen gibt. Da auf Sand nicht viel wächst und es schnell austrocknet verkrümeln sich die Würmer dort.

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