Warum sind flüchtlinge mehrheitlich jung und männlich?

7 Antworten

Weil in diesen Fluchtländern Männer als arbeitsfähiger gelten, vielseitiger einsetzbar da mehr Körperkraft. Also sozusagen, Männer wesentlich einfacher Arbeit bekommen oder eher an bessere Schulbildung kommen und die Chance am höchsten ist es nach Europa zu schaffen.... und später die Chance am besten steht, dass er verdientes Geld für die Familie, Verwandte heim schicken kann.

So die Denkweise vieler, daher kommen u. a. meist (junge) Flüchtlingsmänner.

Nicht jeder Flüchtling hat böswillige, dubiose oder kriminelle Absichten in Westeuropa.

Dann sind es aber keine Flüchtlinge.

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@verry176

Gut erkannt, aber was sollen die denn sonst machen, die kommen doch sonst zu nichts.

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Es basiert ausschließlich darauf, wie das Asylverfahren abläuft.

 Beachte zunächst zwei Dinge:

 1- Die Kosten für den Schmuggel sind sehr hoch, insbesondere für diejenigen, die in Syrien leben. Die durchschnittlichen Kosten pro Person, um geschmuggelt zu werden, betragen etwa 6.000 US-Dollar. Jeder Reichtum, den ein Syrer im Jahr 2011 (Beginn der Revolution) hatte, ist jetzt bestenfalls 20 % des Betrags von 2011 wert. Der Wert des Syrischen Pfunds ist in den letzten 5 Jahren drastisch gesunken. Es ist also teuer, und die meisten Leute können es sich nur leisten, dass eine Person herausgeschmuggelt wird.

 2- Es ist gefährlich! Selbst wenn man es sich leisten kann, die ganze Familie schmuggeln zu lassen, gefährdet man auf der Reise das Leben von Kindern. Aus diesem Grund sind Männer in der Familie diejenigen, die den gefährlichen Weg gehen, während sie ihre Frauen zurücklassen, um sich um die Kinder zu kümmern.

 Aber was bringt es, die Männer gehen zu lassen und die Frauen zurückzulassen?

 Nun, in Europa gilt ein Asylbewerber, sobald er seine Papiere erhält, als Flüchtling in diesem Land. Zu diesem Zeitpunkt dürfen sie diesen Status auf ihre Familienmitglieder ersten Grades ausdehnen, damit sie sich wieder vereinen können. Anstatt die gleiche gefährliche Reise zu unternehmen wie der Erstasylbewerber, kann die Familie in Syrien direkt ins Zufluchtsland gehen, ohne eingeschmuggelt werden zu müssen.

 Also opfert eine Person, damit der Rest eine sicherere Reise haben kann.

Hmmh! Schlepperbanden verlangen ein "Schweinegeld". Die Flüchtlingsrouten sind nicht unbedingt ein Sonntagnachmittag Spaziergang. Lebensgefährlich obendrein. Wenn schickst du als Familie, wenn du ein Überfahrt zusammen kratzen kannst? Kind allein? Frau und Mann bleibt mit Kind(ern) da? Oder den Mann, der vermutlich auch Körperlich die größten Chancen hat, es zu schaffen?

Mal überlegen... Aus rein Wirtschaftlichen Aspekten heraus... Hmmmh...

O.k aus wirtschaftlichen Aspekten, dem FS ging es vermutlich um die Sicherheit der Zurückgebliebenen.

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@zukurzzulang

Auch da hat die Denkweise Vorteile: Schafft er es, ist bei einem positiven Antrag die Chance einer Familienzusammenführung um welten sicherer, als jede dieser Flüchtlingsrouten - vor allem für Kinder...

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In erster Linie werden die kräftigen jungen Männer losgeschickt, da sie größere Chancen haben, es zu schaffen. Wenn sie bleiben dürfen, können sie die ganze Familie nachziehen lassen, auf sichererem Weg.

Weil es kaum legale Fluchtmöglichkeiten gibt und die Wege in die EU sehr gefährlich sind. Nicht nur für Frauen, aber besonders für Frauen und Kinder.

Menschenhandel zwecks Prostitution oder Gelderpressungen sind zwei Beispiele denen die Menschen auf dem Weg in die EU ausgeliefert sein können. Das Risiko gehen in erster Linie Männer ein.

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