Warum sind die Menschen eigentlich so egoistisch geworden?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nach dem ich schon etwas älter bin erlaube ich mir folgende Anmerkung: Die Zeiten scheinen für alle im Berufsleben stehenden wirklich extrem anstrengend und schnelllebig geworden zu sein. Man denke nur an die vielen technischen Entwicklungen, die Jobwechsel etc. Inkl. der vorhandenen Freizeitmöglichkeiten führt das oft zu permanentem Stress und das ist nicht gerade sozialfördernd.

Beim Thema Nachbarn fällt mir noch auf, dass die Leute einfach viel öfter umziehen als früher. Wer glaubt in 2-3 Jahren eh wieder woanders hin umzuziehen wird sich ganz automatisch anders verhalten, als jemand, der für den Rest seines Lebens mit einem Nachbarn Tür an Tür leben darf.

Grüße helmuth

helmuth, ich denke, das hat überhaupt nichts mit dem Alter zu tun. Sicher hast Du mit Deiner Argumentation Recht (und ich danke Dir für Deine Antwort), aber schließt das ein wenig Interesse für seine Mitmenschen aus?

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@gri1su

Hallo gri1su, nein, im Gegenteil - ich habe im Alter zum Glück etwas mehr Zeit für meine Mitmenschen. Ich wollte mit dem Alter nur ausdrücken, dass ich es noch ganz gut selbst beurteilen kann, dass die Zeiten wohl wirklich stressiger geworden sind.

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@helmuth

sorry, ich wollte Dich in keiner Weise in irgendeiner Form zurechtweisen. Deine Argumente haben sehr viel für sich, ich lese Deine Antworten sehr gerne. Und so ganz jung bin ich ja nun auch nicht mehr, hab also ebenfalls "einige Erfahrungen". Bist schon ein Netter. Lieben Gruß

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Ich mache da mal Unterschiede,obwohl es wsl.ungerecht erscheinen mag.Als Ossi,der ich gewesen bin,habe ich leider so gar nichts erfahren über die Wessis,wie sie wirklich lebten usw.Da war wohl Neid,daß die reisen konnten wohin sie wollten,heute ist Neid,Mißtrauen gegen jene da,die es evtl.gut mit einem meinen könnten.Neid auf jene,die arbeiten können,denen der Beruf gar Spaß macht.Es gibt noch Menschen,die sich für den Menschen neben einem interessieren.Es ist natürlich einfacher,sich in seine 4 Wände zurückzuziehen,sich um keinen anderen kümmern zu müssen,als wohl um Familie,evtl.noch Freunde.Beispiel nur:angenommen,man sieht,wie eine überforderte Mutter ihr kleines Kind auf dem Wege anbrüllt,es hinter sich herzerrt,was würde man tun:die Mutter anmeckern?Was würde die sagen:man solle sich um seinen eigenen Mist kümmern usw.Es muß gar nicht Egoismus sein,eben nur die Frage:wer möchte denn,daß man sich fürs andere Leben interessiert,ohne daß es so aussieht,als ob man ihn ausnutzen möchte,betrügen möchte usw..?!Ich denke,ich habe mittlerweile Freunde,wo man auch noch o Uhr hinfahren kann,Motto:"Hilf mir mal.."

Ich finde das auch nicht gerade in Ordnung, muß mich aber mehr oder weniger damit abfinden.

Das ist wie im Tierreich, wenn die Nahrung (oder andere Dinge die alle wollen) knapp ist/sind, ist sich (leider) jeder selbst der Nächste. Der Mensch ist auch nur ein Herdentier.

Sollte es aber mehr Leute wie meinen Vorredner geben währe das toll. Ich bin dabei...

Ich habe hier schon mal an anderer Stelle gesagt,dass die Menschen gleichgültiger werden,je besser es ihnen geht.Ich weiß nicht,warum das so ist,denn es ist sehr erschütternd,wie man an dem Beispiel sieht.Ich weiß nicht,wie man das ändern kann,da muß JEDER bei sich selbst anfangen.

uppps, jetzt fehlt hier aber was. da hat doch noch etwas gestanden?

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