Warum senken wir nicht die Preise für Getränke im Supermarkt?
7 Antworten
Wie sollen "wir" denn die Preise im Supermarkt senken?
Das nennt sich freie Marktwirtschaft. Der Supermarkt nimmt für ein Produkt den Preis, den er nehmen muss (er muss die Ware ja auch einkaufen) und den der Kunde bereit ist, zu bezahlen.
Wenn Cola, Saft und Minerawasser zu teuer sind, dann bleibt noch der Wasserhahn zu Hause. Immerhin haben wir hier relativ günstig Trinkwasser ins Haus... in anderen Ländern müssen die Menschen das Wasser trinken, dass sie aus einem Wasserloch oder Brunnen schöpfen.
Bei Orangensaft gebe ich Dir recht. Der ist heute teurer als billiger Wein. Ein Liter Hohes C kostet in meinem Rewe mittlerweile unverschämte 3,99 €. Wie kann das sein? Wieso ist Orangensaft so dermaßen im Preis gestiegen. Apfelsaft bekommt man hingegen noch günstig ab 1,39.
Generell könnte man natürlich versuchen die Faktoren anzugehen, die die Inflation verursachen. Allerdings kann bzw. will man das nicht von Regierungsseite aus, zudem habe ich den Eindruck, dass die Preissteigerungen eine Eigendynamik entwickelt haben und viele Hersteller einfach die Gunst der Stunde nutzen um ihre Preise zu erhöhen, weshalb es in vielen Supermärkten keine Produkte von Kelloggs mehr gibt. Und es toben noch weitere Preiskriege zwischen Herstellern und Supermartketten. Beispielsweise möchte Coca-Cola die Preise weiter anheben.
Ich glaube nicht, dass man bei der Preisentwicklung viel eingreifen kann. Das bedeutet Löhne, Gehälter und auch das Existenzminimum müssen angepasst werden und nicht noch gekürzt.
Bei einigen Produkten, wie Sonnenblumen- und Olivenöl, ist mir die Preissteigerung verständlich. Bei vielen anderen Produkten aber überhaupt nicht.
Liegt einerseits an der Spekulation an der Börse und andererseits an der Gier des Konzerns, der hinter "Hohes C" steckt.
https://www.onvista.de/rohstoffe/Orangensaft-Future-18045499?
Übrirgens:
Wer ist wir? Wer außer den Herstellern und Händlern sollte sonst die Preise bestimmen? Das betriebswirtschaftliche Prinzip der Gegenwart heißt: "Nimm, was Du kriegen kannst". Oder kurz: Gierflation. Die Preise sind in vielen Fällen nicht durch betriebswirtschaftliche Erfordernisse bestimmt, sondern es steht die Gewinnmaximierung im Vordergrund. Man kann dem nur durch umsichtiges Einkaufen und den Verzicht auf überteuerte Produkte entgegenwirken.
Nehme mir immer Trinkflaschen mit trinke an warmen Tagen mindestens 5 Liter wäre viel zu teuer dafür jeden Tag Getränke Flaschen zu kaufen
Im Gegenteil, die Preise werden vermutlich steigen, also für Zuckergetränke. Das werden sie machen, und gleichzeitig drauf scheißen, mit dem gewonnen Geld, gesunde Lebensmittel, wie teures Wasser, zu vergünstigen.
Naja, Wasser ist nicht gleich Wasser. Teures Wasser ist nachweislich, von den Inhaltsstoffen, weitaus besser, als günstiges Wasser. Nur als Beispiel, Black Forest Wasser oder St. Leonhard Wasser. Da kostet 1 Liter 1,50€. Vergleichst du die Mineralien, ist dort mehr drin, als bei Saskia
Das mag sein, aber wenigstens kann man bei Mineralwasser noch günstge Alternativen finden. Bei Orangensaft 100% fängt mittlerweile selbst die Discounter-Eigenmarke bei 2,39 pro Liter an. Meistens findet man im selben Discounter eine Literflasche Wein die billiger ist. Das ist schon übertrieben. Und was vor drei Jahren für 0,88 mal im Angebot war ist heute im Sonderangebot für 1,79 zu bekommen. Und mit Drogerieprodukten bis hin zur Küchenrolle und Klopapier ist auch vieles doppelt bis dreimal so teuer geworden.
Der Beitrag von Mineralwasser zur Mineralstoffversorgung ist im Vergleich zur Nahrungsaufnahme insgesamt gering und in den meisten Fällen zu vernachlässigen. Das ist also kein Argument teure Mineralwässer zu kaufen.
Ja, ich denke auch, dass viele Hersteller die Krise genutzt haben und die Marge erhöht haben unter dem Deckmantel "Inflation".