B ist K2CO3 weil dieses mit verdünnter HI ein farbloses Gas bildet, welches dann CO2 ist und in Kalkwasser einen Niederschlag von CaCO3 bildet.

C ist Kaliumnitrit. Durch das Iodid wird der Nitrit-Stickstoff zu Stickstoffmonoxid E reduziert. Dieses reagiert mit Luftsauerstoff recht zügig zu NO2.

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Verbrauch an NaOH mit c = 0,2 molL⁻¹: 14,5 mL

Am Äquivalenzpunkt gilt bei einer einprotonigen Säure:

n(Säure) = n(NaOH)

n(NaOH) = c * V = 0,2 molL⁻¹ * 0,0145 L = 0,0029 molL⁻¹ = 2,9 mmolL⁻¹

Das heißt, es stecken in den 0,1 L Probelösung (20 g Probe) 0,29 mmol Säure (HA_0). Das Massenwirkungsgesetz allgemein beschreibt die Konzentrationsverhältnisse am Gleichgewichtspunkt.

Ks = [H3O⁺][A⁻]/[HA]

Es gilt am Gleichgewicht:

[H3O⁺] = [A⁻] und [HA] = [HA_0] - [A⁻]

In Zahlen:

Ks = [H3O⁺]²/([HA_0] - [H3O⁺])]

[H3O⁺] = 10-2,86

Ks = (10⁻2,86)²/(2,9*10⁻³ - 10-2,86) = 0,00125391

pKs = -lg(Ks) = 2,90

Es handelt sich also vermutlich um Salicylsäure.

habe ich einen Fehler gemacht?

Ja, soweit ich aus Deiner - mit Verlaub unzumutbaren - Ausarbeitung ersehen kann, hast Du nicht die Konzentrationen am Gleichgewichtspunkt verwendet.

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Der Lösungsweg ist sehr einfach, wenn man weiß, dass Calciumhydroxid (Verhältnisformel ist übrigens Ca(OH)2 ) schlecht in Wasser löslich ist. Die Löslichkeit bei 20 °C ist nämlich nur 1,7 g/L. Da Calciumhydroxid die molare Masse von 74 g/mol hat, müssten in einer Lösung von 0,1 mol/L jedoch 7,4 g gelöst werden.

Ergo: Die Aufgabe hat in jeder Hinsicht keine vernünftige Lösung.

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Richtig ist:

2 C + O2 → 2 CO

Es geht im Prinzip auch:

C + 1/2 O2 → CO

Falsch ist es, das Gleichheitszeichen zu verwenden. Falsch ist es, wenn die Stoffmengenbilanz nicht stimmt. Falsch ist die Verwendung des Elementsymbols O, weil der Sauerstoff ein Molekül aus zwei O-Atomen ist. Und falsch ist die Schreibweise Co, weil das das Elementsymbol für Kobalt ist.

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Stoffe im chemischen Sinne sind im Prinzip alles im Universum, was man sehen und anfassen kann. Die Welt besteht aus chemischen Stoffen. Auch Naturstoffe haben chemische Eigenschaften. Auch der Mensch besteht aus chemischen Stoffen: Wasser, Fett, Mineralien, Zuckern, Proteinen, Enzymen, DNA,usw. Elemente sind Stoffe, die aus einer einheitlichen Atomsorte bestehen, also nur ein Teilmenge von allen Stoffen.

Es sollte also kein Problem sein, 5 weiße Stoffe aus der eigenen Umgebung zu finden, die nicht riechen.

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Das hier habe ich zu dem Thema gefunden:

So recht habe ich das nicht verstanden, denn schließlich gibt es in einem mol Chininsulfat prinzipiell 4 titrierbare basische Zentren. Aber ich habe auch keine Erfahrung mit der Rechnerei bei wasserfreien Titrationen. Vielleicht kann ein Kollege vom Fach hier noch Erleuchtendes beitragen. 3 Äquivalente Perchlorsäure entsprechen demnach einem Äquivalent Chininsulfat = 2 Äquivalente Chinin.

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Die ideale Gasgleichung lautet in der üblichen Darstellungsart:

pV = nRT

V = nRT/p

Aber die Gleichung benötigt man gar nicht. Das Gasvolumen verkleinert sich, wenn die Temperatur abnimmt und auch wenn der Druck zunimmt. Und da die Stoffmenge sich nicht ändert und R konstant ist, kann man einfach die Berechnung ohne Formelkenntnisse durchführen.

V2 = V1 * p1/p2 * T2/T1

Dabei kann man für die Drücke mit der Einheit "bar" rechnen.Die Temperaturen müssen mit Kelvin (K) gerechnet werden.

V2 = 1,86 L

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Aluminium (3. Hauptgruppe) gibt bei der Redoxreaktion 3 Elektronen ab und Schwefel (6. Hauptgruppe) nimmt 2 Elektronen auf. Dann haben beide vollständig gefüllte Außenschalen. Die Anzahl der abgegebenen Elektronen muss gleich der Anzahl der aufgenommenen Elektronen sein. Nun kannst Du mit dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Vielfachen herausfinden, wie viele Al-Atome mit wie vielen O-Atomen im Al-Oxid gebunden sein müssen. Die jeweilige Anzahl kommt als Index an die Elementsymbole AlxOy

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Beim Anilinium-Ion ist das freie Elektronenpaar des Anilinstickstoffes mit einer weiteren N-H-Bindung beschäftigt. Und da Mesomerie nur mit Substituenten eintreten kann, die mindestens über ein freies Elektronenpaar verfügen, gibt es beim Anilinium-Ion keine anderen mesomeren Grenzstrukturen als beim Benzol.

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Die Salzsäure ist eine sehr starke Säure und dissoziiert praktisch vollständig.

HCl + H2O → H3O⁺ + Cl⁻

Wenn man die Reaktionsgleichung für die Umsetzung der Säure mit Calcium formuliert, sollte man das korrekterweise etwa so tun:

Ca(s) + 2 H3O⁺(aq) + 2 Cl⁻(aq) → Ca²⁺(aq) + 2 Cl⁻(ag) + 2 H2O(l) + H2(g)

  • aq = aqueous (gelöst in Wasser)
  • s = solid (fest)
  • l = liquid (flüssig)
  • g = gaseous (gasförmig)

Ein einfach geladenes Ca-Ion (Ca⁺) ist völliger Kappes. Auch die Wortgleichung ist nicht korrekt. Es entsteht kein Wasser, sondern Wasserstoff.

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Also erstmal kann man ja sagen, dass die van der Waals Kräfte nur relevant sind, wenn es keinen permanenten Dipol gibt.

Nein, das kann nicht sagen. Man kann nur sagen, dass in einem Molekül mit polaren Gruppen diese deutlich stärker wechselwirken als die Van-der-Waals-Kräfte.

Vielleicht lehne ich mich mit folgender Betrachtung etwas zu weit aus dem Fenster, aber bereits bei einem einfachen H-Atom, bestehend aus Proton und Elektron hat man theoretisch einen Dipol, weil es einen positiv geladenen Kern gibt, der von einem negativen Teilchen räumlich getrennt ist. Dabei ist das Elektron allerdings in einem s-Orbital und sein Ort ist zeitlich nicht bestimmbar. Man kann nur einen zeitlich unabhängigen Raum für die Wahrscheinlichkeitsdichte definieren, eben ein Orbital. Also integriert man über die Zeit, ist der Dipol = Null. Betrachtet man das System allerdings mit quantenmechanisch relevanten Zeitspannen, dann würde man eine Veränderung der elektrischen Polarität erkennen können, Und diese kurzfristig auftretenden Polarisierung induziert eine weitere in einem Nachbaratom und führt letztlich zu einer bindenden Wirkung,

Aber da bin ich ziemlich unsicher, ob das einer Prüfung standhält.

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MgO reagiert mit Wasser zu Mg(OH)2, welches in Wasser in Spuren löslich ist. Insofern wird das Abfiltrieren dazu führen, dass im Filtrat neben NaCl auch etwas Magnesiumhydroxid vorliegt. Dieses wird also den NaCl-Rückstand, der nach dem Abdestillieren des Wassers entsteht, je nach den jeweiligen Anteilen in der Mischung mehr oder weniger "verunreinigen".

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Die Salzsäure ist eine sehr starke Säure und dissoziiert praktisch vollständig.

HCl + H2O → H3O⁺ + Cl⁻

Daher ist die Soffmenge der Oxonium-Ionen zu Zeitpunkt Null gleich der Stoffmenge der eingesetzten HCl.

c = n/V

  • c = molare Stoffmengenkonzentration mit der Einheit molL⁻¹
  • n = Stoffmenge mit der Einheit mol
  • V = Volumen mit der Einheit L

Dann ist die Stoffmenge:

n = c * V

n(H3O⁺) = 1 molL⁻¹ * 0,005 L = 0,005 mol = 5 mmol

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Nein, in Reaktionsgleichungen werden die Metalle immer nur mit ihrem originalem Elementsymbol, also so wie es Periodensystem der Elemente aufgeführt ist, geschrieben. Es gibt in Metallen keine diskreten Moleküle. Metallatome sind in einem Gitter untereinander verbunden. Und auch die Eisenoxide bilden keine Moleküle. Da schreibt man auch keine Molekülformel. Fe2O3 beispielsweise ist kein Molekül und daher eine Verhältnisformel, die das Verhältnis der Stoffmassen von Fe und O in der Verbindung beschreibt.

Und Reinstoffe kommen in der Natur sehr wohl vor.

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Tannibi hat ja doch mit dem "Witz" schon recht.

0,6 A/Ip = 28,75 ist so ziemlich die einfachste Gleichung mit einer Unbekannten. Wenn Du das nicht auf die Reihe bekommst, dann solltest Du unbedingt um Hilfe im Rechnen nachsuchen. Mathematik ist es ja kaum zu nennen.

0,6 A/Ip = 28,75 mal Ip

0,6 A = 28,75 * Ip durch 28,75

0,6 A/28,75 = Ip

Ip = 0,0209 A = 20,9 mA

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Die Zucker sind reduzierend, wenn sie eine freie Aldehydfunktion bilden können, die dann vom Cu²⁺-Ion vom Fehling zur Säure oxidiert wird. In den nicht-reduzierenden Zuckern ist die Bildung dieser freien Aldehydfunktion blockiert, weil sie als als Acetal mit einem zweiten Zucker glykosidisch gebunden ist. Die Zucker können somit nicht ihre offenkettige Form einnehmen, die für die Reaktion mit Fehling notwendig ist.

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