Da muss man nicht viel rechnen, das geht "im Kopf". Der Acetatpuffer behält seinen pH-Wert bei der Verdünnung annähernd bei. Und 0,1 M HCl von 0,1 L auf 10 L verdünnt ergibt eine Konzentration von 0,001 M.

pH = -lg(0,001) = 3

4,75 - 3 = 1,75

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Beispiel AgCl:

Das Löslichkeitsprodukt KL ist hier

KL = [Ag⁺] * [Cl⁻] = 4 * 10⁻¹⁰ mol²/L²

Die eckigen Klammern stehen für die molaren Konzentrationen.

Nun ist die Chloridkonzentration mit 0,01 mol/L vorgegeben. Damit kann man jetzt die Ag⁺-Konzentration ausrechnen, die man maximal zugeben kann, bevor ein Niederschlag entsteht,

[Ag⁺] < 4 * 10⁻¹⁰ mol²/L²/(0,01 mol/L)

[Ag⁺] < 4 * 10⁻⁸ mol/L

Die Rechnung mit dem Chromat erfolgt analog.

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a) Natriumchlorid ist das Salz der starken Salzsäure HCl und der starken Base Natriumhydroxid NaOH und reagiert daher in wässriger Lösung neutral (pH 7). Das weiß man und muss nichts rechnen.

b) Salpetersäure ist eine starke Säure und dissoziiert praktisch vollständig. Daher ist:

c(H3O⁺) = c(HNO3)

pH = -lg[c(H3O⁺)] = -lg[0,12/mol/L] = 0,96

c) Essigsäure wird als schwache Säure behandelt:

pH = 0,5 * (pKs - lg[c(HA)] und pKs = -lg(Ks) = 4,75

pH = 0,5 * (4,75 - lg(0,12)) = 2,84

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Wenn gewarnt wird, dann hat es ja einen aktuellen Anlass. Und Smog ist der Gesundheit abträglich und kann bei empfindlichen Personen auch eine Ursache für Kopfschmerzen sein.

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Interessante Frage! Man hört so gar nichts zu dem Thema, obwohl Untersuchungen an der Explosionsstelle schon zeitnah stattgefunden haben. Aber da herrscht offenbar absolute Geheimhaltungspflicht. Wenn es Russland gewesen wäre, hätte man das sicherlich längst publik gemacht. Man kann also nur mutmaßen.

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Der pL ist analog zum pH-Wert definiert als pL = -lg(L), wobei L das Löslichkeitsprodukt der Verbindung ist. Und L ist das mathematische Produkt aller Ionen. Das ist also:

(1) L = c(As³)*c(As³)*c(S²⁻)*c(S²⁻)*c(S²⁻) = 4 * 10⁻²⁹ mol⁵l⁻⁵

Ich habe hier die Einheit für das Volumen "l" verwendet, damit es nicht zur Verwechslung mit dem Formelzeichen "L" für das Ionenprodukt verwechselt kommt. Nun gilt ja:

a * a = a² und b * b * b = b³

Somit kann man (1) schreiben als:

(2) L = c²(As³) * c³(S²⁻) = 4 * 10⁻²⁹ mol⁵l⁻⁵

An der Verhältnisformel As2S3 ist erkennbar, dass das Verhältnis der Schwefelionen zu den Arsenionen 3/2 ist. Also:

c(S²⁻) = 3/2 * c(As³⁺)

Daher kann man (2) schreiben:

(3) L = c²(As³⁺) * (3/2c)³(As³⁺) = 4 * 10⁻²⁹ mol⁵l⁻⁵

(4) c²(As³⁺) * 27/8c³(As³⁺) = 4 * 10⁻²⁹ mol⁵l⁻⁵ = 27/8c⁵(As³⁺)

(5) c(As³⁺) = ⁵√(8/27 * 4 * 10⁻²⁹ mol⁵l⁻⁵) = 1,64 * 10⁻⁶ molL⁻¹

Vielleicht ist die Rechnung nun etwas besser nachzuvollziehen. Ist wegen der Faktoren und Potenzen auch irgendwie etwas exotisch und man muss es einfach formal durchziehen, auch wenn man es nicht intuitiv erfasst.

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Die beiden Cr im Dichromat werden von +VI nach +III reduziert, macht 6 Elektronen. Damit werden logischerweise 6 Fe von +II nach +III oxidiert. Und für die sieben Sauerstoffe werden 14 H⁺ benötigt, um daraus Wasser zu machen. Also ist die Ionengleichung des Redoxprozesses:

6 Fe2+ + Cr2O72- + 14 H+ → 2 Cr3+ + 7 H2O + 6 Fe3+

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Ich bin mir nicht ganz sicher...

Ich bin nicht sicher, weil ich einerseits zu wenig Expertise und Kenntnisse habe, um dieses sehr komplexe Thema kompetent beantworten zu können und mich daher darauf verlassen muss, was mir die überwiegende Mehrheit der Experten erzählen. Wenn ich krank bin gehe ich schließlich auch zu einem Vertreter der Medizin und nicht zum Wunderheiler.

Andererseits habe ich immer noch geringe Zweifel, weil ich aufgrund meiner Profession weiß, dass Wasserdampf, welcher in unserer Atmosphäre in sehr viel höherer Konzentration vorkommt als Kohlendioxid, im IR- und NIR-Bereich des elektromagnetischen Spektrums sehr starke Absorptionsbereiche aufweist. Ich habe das mangels frei verfügbarer Literatur nicht genau quantifizieren können, aber nach eigener Erfahrung mit der Spektroskopie schätze ich den Beitrag des Wassers in der Atmosphäre als ungleich größer ein, als den des CO2. Wäre schön, wenn jemand dazu konkrete Daten liefern könnte. Folglich scheint mir der in jüngster Geschichte erfolgte Zuwachs an CO2 im Verhältnis zu allen klimarelevanten Gasen eher nicht so bedeutend. Auch finde ich die Aussagen einiger Klimaskeptiker zur Situation auf dem Mars zumindest überlegenswert, die da argumentieren: Der Treibhauseffekt auf dem Mars ist fast Null, obwohl die Marsatmosphäre ein Vielfaches an CO2 aufweist.

Aber wie gesagt, ich bin im Bereich der Klimaforschung ein absoluter Ignorant und neige bei allen Fragen, die ich für mich nicht beantwortet habe, dazu den damit befassten Spezialisten zu folgen.

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Da hier im alkalischen Bereich gearbeitet wird, geht man beim Massenwirkungsgesetz sinnvollerweise über den Kb der zur Benzoesäure BSH korrespondierenden Base BS⁻.

c(BS⁻) * c(H2O) <--> c(BSH) * c(OH⁻)

Kb = c(BSH) * c(OH⁻)/c(BS⁻) (Massenwirkungsgesetz MWG mit den Gleichgewichtskonzentrationen)

Es gilt: Kw = Ka * Kb ==> Kb = 10⁻¹⁴/(6 * 10⁻⁵) molL⁻¹

c(BSH) = c(OH⁻)

Für die Anfangskonzentration BSH0 gilt C(BSH0) = c(BSH) + c(BS⁻) ==> c(BS⁻) = c(BSH0) - c(BSH)

Und da der pH mit 9 vorgegeben ist, ist der pOH = 5 und c(OH⁻) = 10⁻⁵ molL⁻¹

Einsetzen in das MWG ergibt dann:

10⁻¹⁴/(6 * 10⁻⁵) molL⁻¹ = (10⁻⁵ molL⁻¹)²/(c(BSH0) - 10⁻⁵ molL⁻¹)

c(BSH0) = 0,6 molL⁻¹

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Nein, in der Schule gibt es keine gefährlichen Experimente.

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Es ist recht schwierig, deinen Beschreibungen zu folgen und einige Punkte der Aufarbeitung nachzuvollziehen. So weit ich das verstehe, sind 70 mg eines Pflanzenöls eingesetzt worden. Was wurde denn da fraktioniert? Wurde die Gesamtmenge von 70 mg Öl verseift? Und wie gelangen die FS-Na-Salze in eine Hexanphase? Beim Silylieren erhält man doch aus einem nativen Pflanzenöl die Silylester verschiedenster FS (FS-Spektrum). Wie kann man das mit einem Standard quantifizieren?

Aber versuchen wir es einmal. Über die Kalibrierung mit einem Standard wird die Konzentration von was auch immer in einer Messlösung zu 0,3 ng/μL bestimmt. Das Volumen der Messlösung ist V = 100 μL. Damit ist die Masse der Targetsubstanz 30 ng. Die haben sich in 25 μL des Silylierungsansatzes befunden, der ein Aliquot von 2000 μL ist. Die Konzentration im Silylierungsansatz ist 30 ng/25 μL. Das entspricht bei 2000 μL einer Masse von 2400 ng = 2,4 μg. Wenn das die Menge in den 70 mg ist, dann errechnet sich pro 100 g eine Konzentration von 3,43 mg/100 g.

Aber wie gesagt, das ist recht vage, weil ich den Analysengang nicht nachvollziehen kann. Ansonsten ist anzumerken, dass man derartige Analysen vorzugsweise mit internen Standards durchführt, die man der Probe vor der Aufarbeitung zudosiert.

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Ja Ammoniak kann mit sehr starken Basen wie beispielsweise metallischem Natrium zu Natriumamid reagieren. In flüssigem Ammoniak und Anwesenheit von Eisen(III)ionen passiert folgendes:

2 Na + 2 NH3 --> 2 Na⁺ + 2 H2N⁻ + H2

Es wird also wie bei anderen Säuren bei der Salzbildung auch formal ein Proton abgegeben und durch ein Metallion ersetzt. Allerdings erfolgt hier anders als bei typischen Säure-Base-Reaktionen auch ein Redoxprozess.

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Wenn sie die Kosten für ihr persönliches Styling nicht dramatisch reduziert, sollte sie zurücktreten. 136.000 €/Jahr sind eine Ohrfeige für die Steuerzahler. Von diesem Betrag muss ich mehrere Jahre meinen Lebensunterhalt bestreiten. Da fehlt offenbar jegliches Augenmaß und Anstand.

https://www.focus.de/kultur/stars/christian-lindner-annalena-baerbock-co-so-viel-geben-sie-fuer-make-up-aus_id_184016992.html

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Die Autoprotolyse zwischen einzelnen Wassermolekülen ist möglich, da Wasser sogenannte amphotere Eigenschaften besitzt. Einfach ausgedrückt bedeutet dies, dass Wasser gleichzeitig als Säure und als Base reagieren und somit sich “gegenseitig” Protonen übertragen kann.

 2H2O <--> OH + H3O+ 

Die Autoprotolyse ist der Grund, warum auch destilliertes Wasser (gering) elektrisch leitfähig ist. Da die Autoprotolyse eine Gleichgewichtsreaktion ist, liegen im Gleichgewichtszustand nicht nur Wassermoleküle vor, sondern auch Hydroxid-Ionen und Protonen (bzw. H3O+– Ionen vor). Diese geladenen Teilchen (= Ionen) ermöglichen einen Transport von Elektronen, somit einen Stromfluss, was durch die elektrische Leitfähigkeit nachgewiesen werden kann.

Die Konzentration an OH bzw. H3O+ in Wasser lässt sich mit Hilfe der Gleichgewichtskonstante (auch als Ionenprodukt des Wassers bezeichnet) berechnen, da für die Konstante gilt: K = 10-14 mol² /l² bzw. pK = 14

https://www.lernort-mint.de/chemie/anorganische-chemie/saeure-base-reaktionen/die-autoprotolyse-von-wasser/

Die molare Masse M ist diejenige Masse m, die ein mol eines Stoffes (= 6,02 * 10²³ Moleküle) hat und somit eine stoffspezifische Größe. Einen Zusammenhang zwischen der Autoprotolyse und dem Begriff "molare Masse" besteht nicht.

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