Das Sievert ist eine Maßeinheit für die Äquivalentdosis, die die biologische Wirkung der Strahlung berücksichtigt. Das Bequerel gibt lediglich die Anzahl der Kernzerfälle pro Zeiteinheit an. Ohne zusätzliche Informationen zur Strahlungsart und des bestrahlten Gewebes ist eine Umrechnung nicht möglich.

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Herrscht Asbestgefahr in zerfetztem Bad?

Ich hatte heute einen Termin bei einer ehrenamtlichen Beratungsstelle, welche im zweiten Stock eines alten Gebäudes lokalisiert war. Das Gebäude wurde frühestens in den 30ern und spätestens in den 60ern erbaut, wobei ich intuitiv eher zu den 60ern tendiere.

Als ich dort auf Toilette wollte, fiel mir auf, dass dort einige Fliesen rausgerissen und Rohre eingesetzt waren. (staubige Untergrundfläche) und zeitgleich ein Bereich vom Duschvorhang bedeckt war, aus dem eine Bedeckung aus hölzernen Brettern hervorschien.

Nach meinem Beratungsgespräch konfrontierte ich die jeweilige Sozialarbeiterin nochmals. Diese meinte, dass es sich bei der Beratungsstelle ehemals um eine Wohnung gehandelt hatte, und sie die Decken verschoben hatten, so aber auch die Dusche aufgrund mangelnder Verwendung rausreißen lassen haben (womöglichnicht nur samt Fliesen, sondern inklusive Dämmung) , und um Kosten zu sparen, das Ganze dann ausschließlich mit Brettern bedeckt haben. Der Rohrschaden und damit verbundene Wechsel mit Fliesenentfernung sei hingegen neulich erst erfolgt.

Da es sich um eine ehrenamtlich geführte, spendenfinanzierte Einrichtung handelt, erklärt sich die Kostensparsamkeit von selbst, was jedoch im Umkehrschluss bedeutet, dass die kostenaufwändigen Tests auf Asbest nie durchgeführt worden waren, und irgendwelche unqualifizierten Handwerker dort einfach wild was rausgerissen haben

Muss ich nach einer Minute Aufenthalt in diesem Bad um meine Gesundheit fürchten. In derselben Kleidung musste ich am selben Tag noch drei Kilometer zurücklegen.

Danke im Voraus.

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Du solltest Dich unbedingt in psychiatrische Behandlung begeben. Deine Phobien versauern Dir sonst den Rest Deines Lebens. Deine Beschreibungen und Vorstellungen sind völlig absurd.

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Ein Mensch, der beispielsweise bei einem Reaktorunfall mit radioaktivem Material kontaminiert wird, kann entweder auf seiner Haut oder auch in seinem Körper Radionuklide tragen, die dann auch für die Menschen in seiner Umgebung ein Risiko darstellen. Ein solcher Patient muss unter Einhaltung von geeigneten Schutzmaßnahmen für das medizinische Personal dekontaminiert werden. Die Kleidung muss dabei entfernt werden, die Hautoberfläche gründlich abgewaschen werden und das inkorporierte radioaktive Material durch Gaben von geeigneten Mitteln möglichst schnell ausgeleitet werden. Dabei sind Maßnahmen zu ergreifen, die verhindern, dass die damit befassten Personen mit radioaktivem Material in Kontakt kommen.

Anders ist es bei Personen, bei einem Unfall "nur" ionisierende Strahlung abbekommen haben. Je nach Art und Intensität der Strahlung haben derartige Patienten mehr oder weniger starke Schädigungen erlitten, aber es geht von diesen keinerlei Gefahr für die behandelnden Personen aus. Verstrahlte Menschen haben zwar möglicherweise eine ziemlich schlechte Prognose, aber ihre Behandlung bedarf keinerlei Vorsichtsmaßnahmen. Sie sind nicht radioaktiv.

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Das Chlorid fällt zuerst aus. Die Konzentration der Chloridionen über dem festen Bodenkörper von AgCl ist einfach die Quadratwurzel aus dem Ionenprodukt.

cCl⁻ = cAg⁺= √(1,7 * 10⁻¹⁰ mol²/L²) = 1,3 * 10⁻⁵ mol/L

Für die Konzentration der gelösten Chromationen ergibt sich:

cCrO4²⁻ = ³√(1,1 * 10⁻¹² mol³/L³/4) = 6,5 * 10⁻⁵ mol/L

Man macht sich den Unterschied der Löslichkeit der Silbersalze bei der direkten Titration von Chlorid mit Silbernitrat zunutze, indem man der zu titrierenden Chloridlösung ein leicht lösliches Chromat zusetzt. Am Äquivalenzpunkt, wenn alles an Chlorid gemäß der Löslichkeit ausgefällt ist, wird dann rotbraunes Silberchromat gefällt. (Titration nach Mohr)

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Bewegung ist ja nun eine sehr relative Eigenschaft. Wenn ich mich auf der Erde von D-Dorf nach Köln bewege, dann kann ich rein physikalisch gesehen nicht unterscheiden, ob ich nicht Köln nach Düsseldorf bewegt hätte. Solange ein Bezugspunkt fehlt, ein Koordinatensystem, an dem ich messe und mich orientiere, bleibt das völlig im Ungewissen. Man sagt, die Lichtgeschwindigkeit ist das Maß aller Geschwindigkeiten,. Setzen wir sie per Definition gleich Null. Dann wird sie begreifbarer. Und die Zeit wird unendlich. Das passt dann eher in unser begrenztes Gehirn. Die Eigenzeit des Lichtes ist ja gleich Null.

Das sind natürlich nur sehr bacchantische Überlegungen. Too much wine!

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indiachinacook hat ja bereits - wie immer - sehr kompetent geantwortet. Zu Deinem Nachtrag: Hier ist es manchmal hilfreich, die Keilstrichformel in die Fischerprojektion zu überführen. Dabei werden die senkrechten Bindungen als hinter die Zeichenebene gedacht und die waagerechten davor.

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Wenn man das Prinzip auf die Verbindungen anwendet, dann sehen diese in der Fischerprojektion so aus:

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Und da sieht man auf Anhieb, dass die Strukturen wie Bild und Spiegelbild aussehen und somit Enantiomere sind.

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Die stöchiometrischen Faktoren geben in einer Reaktionsgleichung lediglich die relativen Stoffmengen an. Konkret wird es erst, wenn für einen Reaktanden die Masse gegeben ist. Es sind somit beide Reaktionsgleichungen richtig, weil die Verhältnisse bei beiden korrekt dargestellt sind. Üblicher ist es, die Gleichungen so zu erweitern, dass durchgängig ganzzahlige Faktoren erhalten werden. Aber beides ist korrekt.

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Wenn man irgendwo hin fährt, hat man üblicherweise ein Ziel. Das gilt auch für Mütter.

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Früher waren die Chemiker deutlich robuster. Da gehörte es praktisch dazu, bei der Analyse einer unbekannten Substanz eine Geruchs- und Geschmacksprobe durchzuführen. Auch mein Doktorvater hatte diese Angewohnheit noch und testete mit dem angefeuchteten Finger die unbekannten Substanzen. Er ist sehr alt geworden (92 J.). Weniger Glück hatte ein Mitarbeiter des Inst. für Biochemie, der zum Thema "Leistungssteigernde Drogen im Sport" habilitierte. Zur Untersuchung des Metabolismus verschiedenster Dopingmittel machte er intensive Selbstversuche. Er ist leider relativ jung gestorben (62 J.). Ob wegen oder trotz der Drogen bleibt dabei unbeantwortet. Ich habe während der Promotion teilweise mit reiner kondensierter Blausäure gearbeitet. Einer Geruchsprobe konnte ich nicht widerstehen, aber von der Geschmacksprobe habe ich dann doch Abstand genommen. Sie riecht in kleinen Mengen ähnlich wie Mandeln oder Benzaldehyd. Die TAs waren bei den Experimenten dann ohnehin nicht mehr im Labor.

Heute wird allgemein von derartigen sensorischen Tests aus guten Gründen abgeraten.

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Mit zwei aromatischen Sechsringen überwiegen die unpolaren Molekülanteile. Die Amino- und Carboxvlfunktion sind anteilig relativ klein und nicht ionisiert. Die Löslichkeit in Wasser kann deutlich verbessert werden, wenn das Diclofenac entweder in das Natriumsalz oder das Ammoniumsalz überführt wird.

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Kaliumhexacyanoferrat(II) ist sehr gut in Wasser löslich.

Ein Oxid des Kaliums mit der Verhältnisformel KO6 gibt es nicht.

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Am aromatischen System passiert hier primär überhaupt nichts. In einem Fall wird ein Bromatom durch das Nukleophil Azid  N3⁻ ersetzt, also eine klassische Finkelstein-Reaktion. Die zweite Reaktion ist eine typische Williamsonsche Ethersynthese. Beide Reaktionen finden an benzylischer Position statt, wobei eine gewisse mesomere Stabilisierung eines Carbeniumions gegeben ist, Das lenkt zu einem SN1-Mechanismus. Bleibt die Frage nach den Reaktionsbedingungen, insbesondere nach der Art des Lösungsmittels.

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Den Schweizern ging es schon immer gut. Da hat es keine rechten Dumpfbacken gebraucht.

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Es gilt die HNO-Regel: Die Elemente Wasserstoff (H), Stickstoff (N) und Sauerstoff (O), sowie die Halogene (Fluor, Chlor, Brom, Iod) kommen als Elemente immer als zweiatomige Moleküle vor. H2 ist ein Wasserstoffmolekül, welches aus 2 Wasserstoffatomen besteht.

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Vermutlich nicht. Diejenigen, die sich einen Joint reinziehen wollen, können sich auch bisher problemlos auf dem illegalen Markt bei den Dealern eindecken. Die Dealer, die morgens an den bekannten Stellen von der Polizei eingesammelt werden, stehen abends oder am nächsten Tag ohnehin wieder da, wo sie waren und machen munter weiter. Solange die Justiz nicht willens oder in der Lage ist, konsequent bestehende Gesetze durchzusetzen, ist das ganze für die beteiligten Ordnungskräfte schlich nur frustrierend und demotivierend. Der Kampf gegen die Drogen ist ohne extrem restriktive Maßnahmen nicht zu gewinnen. Und selbst dann vermutlich auch nicht. Wir sollten vielmehr auf Aufklärung und Hilfe setzen. Und da mache ich keinen Unterschied ob Koks, MDMA, Cannabis oder Alkohol. Ich habe meinen letzten Joint vor vielleicht 40 Jahren geraucht, habe mir aber ein paar Samen bestellt und werde jetzt mal schauen, ob ich mit meinem braunen Daumen ein paar Pflanzen hochbringe. Als Alkoholiker kann ich mit ein wenig Weed vielleicht meine Fettleber etwas entlasten. Wenn ich dann nicht nächtens meinen Kühlschrank plündere.

Fazit: Für mich ist die Teillegalisierung in Ordnung, wenn der Jugendschutz gewahrt bleibt.

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Solche Aktionen gehen zu weit

Gewalt ist kein legitimes Mittel der politischen Auseinandersetzung. Vor allem aber haben die gegen die Grünen gerichteten Vorfälle sehr stark zugenommen. Wer könnte wohl dafür hauptsächlich infrage kommen?

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https://www.hessenschau.de/politik/mehr-angriffe-auf-politiker-in-hessen---gruene-und-afd-besonders-betroffen-v1,angriffe-politiker-100.html

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Ein Probates Mittel zur Entfernung von Salzen aus wässrigen Lösungen könnte hier vermutlich die Verwendung von Dialyseschläuchen sein. Ob es da passende Membranen gibt, die Na⁺ und OH⁻ passieren lassen und die Saccharide zurückhalten, weiß ich ad hoc nicht. Es kommt ggf. auch eine Ultrafiltration infrage. Falls sich da nichts Geeignetes finden lässt, könnte man die störenden Ionen über einen Ionenaustauscher entfernen. Die neutralen Zucker wechselwirken mit den Austauscherharzen nicht.

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