Warum schauen Feuerwehr Helme immer noch so aus, wie die Helme von Wehrmachts Soldaten?

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13 Antworten

Die Modernen Feuerwehrhelme nach DIN-Norm haben zwar noch die gleiche Form wie vor was weis ich wievielen Jahren, sind aber kein Vergleich mehr. Sie sind nicht mehr aus Stahl oder Alu sondern aus Hitzebeständigem Kunststoff (Aus gründen der Elktrischen Leitfähigkeit). Die Form hat sich bewährt, immernoch haben über 50% der Feuerwehren (auch Berufsfeuerwehren) den Helm nach DIN Form. Alle diese Neuen Helme die sehr an einen Vollvisierhelm (Motorrad etc) erinnern sehen zwar schön aus aber sie erfüllen auch nur die gleichen Normen wie der "Standard" Helm und kosten meistens das 3 Fache. Vor und Nachteile gibt es auch bei jedem Helmmodell. Allerdings hast du schon recht, ein wenig ähnluchkeit zu den Helmen der Soldaten von "früher" besteht sicherlich.

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Kommentar von Rettungshelfer2
08.07.2011, 21:47

sooo ich werde mal butter bei die fische tuen,die Helme,die du meinst sind die halbschalenHelme ,die gibt es in Deutschland seit den 1930iger jahren,nätürlich wurde die helme immer weiter entwickelt und verbessert,aber die form ist gleich geblieben. Es neuere Helme,wie z.b. die HPS helme von der Firma Dräger http://www.bos112.de/Media/Shop/hps%206200.jpg diese helme sind antistatisch,stabiler,leichter und hitzebeständiger als die alten halbschalenhelme...ich hoffe ich konnte helfen

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Im Laufe der Entwicklung von Helmen hat man festgestellt das der 1918 entwickelte Helm M18 eine für seine Schutzwirkung optimale Helmform ist. Von der Wehrmacht wurde die Helmform übernommen M35. Wie genial die Helmform ist haben auch andere Länder erkannt. Der in den 70er Jahren eingeführte PASGT-Helm der US-Army beruht in seinen Grundzügen auf dem M35 und wird in der US-Army oft auch als Fritz-Helm bezeichnet. Der M92-Gefechtshelm der Bundeswehr greift die Grundzüge ebenso auf.

Heute mit moderenen Herstellungsmethoden lassen sich natürlich auch andere Helmformen herstellen. Siehe dazu z.B Rosenbauer Heros Extrem, Schubert F 220, Gallet F1e, Dräger HPS 6200 und und und.....

Fakt ist der M18 hat eine geniale Grundkonstruktion die heute auch noch die Anforderungen zur vollsten Zufriedenheit erfüllen kann.

Der M18 ist kein Wehrmachtshelm und nicht alles was entfernt an die Zeit von 1933-1945 erinnert ist gleich per se als faschistisch einzustufen. Schön auch immer wieder zu sehen wen es um die Fraktur-Schrift geht.

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Kommentar von freto
08.07.2011, 17:05

Schade dass ich nicht 2x Hilfreichste Antwort vergeben kann. Du hättest's auch verdient! Aber DH jedenfalls!

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Hallo

Der "Standard-Feuerwehrhelm" ist nicht identisch mit dem früheren Wehrmachtshelm. Es wurden hier nach dem Krieg ein paar kleine Formänderungen vorgenommen. Allerdings wurden zeitweise noch Helme aus Altbeständen umlackiert. (Das ist mit sehr viel Feuerwehrausstattung so passiert - man hatte einfach nichts anderes.) Man war damals mit dem Helm wohl zufrieden, deswegen ist er so geblieben.

Zwischenzeitlich hat sich einiges an der Bauform geändert. Seit 1968 sind Helme mit Lederpolster oben im Helm nicht mehr zulässig, es wurden Kunststoffkonstruktionen eingeführt. Diese dürfen heute nicht mehr für den Innenangriff bei Bränden verwendet werden. Die letzte Form der Innenausstattung besteht aus drei gewebten Riemen, die den Helm auf dem Kopf positionieren.

Auch die Helmschale hat sich verändert: Das ursprüngliche Material ist wohl Stahl gewesen, wurde aber ersetzt durch Aluminium. Dies ist noch sehr weit verbreitet. Helme die den modernen Normen (EN 443) entsprechen sollen, bestehen in der Regel aus Kunststoff-Verbundwerkstoffen.

Der Helm ist in dieser Form noch weit verbreitet, weil viele Feuerwehren zwar alles mögliche Beschaffen, aber für den Schutz des eigenen Kopfes (aus mir unverständlichen Gründen) nichts ausgeben wollen. Moderne Helme sind wesentlich leistungsfähiger, was Stoßdämpfung, Hitzedurchlass und Tragekomfort betrifft.

Die Formgebung des Helmes war ideal für das, was er leisten konnte: Er konnte ein Durchschlagen von Gegenständen durch den Helm relativ gut verhindern, der Gegenstand wurde zur Seite abgelenkt, die Kraft gleichmäßig auf den Kopf verteilt. Heutige Helme funktionieren anders: Sie nehmen die Energie des Stoßes auf, indem das Helmmaterial schaden nimmt. Dadurch wird die Kraft nicht nur auf den Kopf verteilt, sondern auch tatsächlich verringert. Dafür ist die "Ablenkungsform" von früher eigentlich nicht mehr notwendig. Durch moderne Materialien (Fiber) schützen moderne Helme gleichzeitig aber auch besser gegen das Eindringen von spitzen Gegenständen.

Auch preislich können leistungsfähigere Helme mittlerweile sehr wohl mithalten, es gibt sogar Helme, die meines Erachtens besser, zugleich aber günstiger sind. (Aussagen wie "die kosten das dreifache" sind überzogen und treffen meines Wissens nur auf eine einzige Modellreihe eines bestimmten Herstellers zu.)

Heute ist der "Standard-Helm" im Gegensatz zu früher nicht mehr genormt.

Viele Feuerwehren haben wohl noch die alten "Schüsseln", weil man sich nicht von altem trennen will. Aus falsch verstandenem Traditionismus.

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Warum muss man das Rad neu erfinden? Gut, früher gab es vllt nicht so viel konkurenz bei den herstellern und vllt spielen Herstellungskosten auch eine Rolle. Es gibt ein paar pysikalische Gründe warum die z.B. nicht 4-eckig sind, Halbrunde Schalen halten besser eine gegenstossende Kraft (Mechanik) ab, praktischerweise hat ein Kopf auch eine rundliche Form, so passt der Helm drauf ;-) Der Rand, eine Falz oder ein Knick, dienen der stabilität usw. Es gibt Normen worin steht wie der Helm sein muss. Es gibt Helme für verschiedene Zwecke. Beispiel: Warum basiert der Helm Dräger HPS 4100 auf der Form des Nato Gefechtshelm ? usw. Es gibt noch 1000 andere Dinge die ursprünglich aus Militärischen Entwicklungen stammen und schon längst im "Zivilen" Leben benutzt werden ohne das man es vermutet wer es erfunden hat. Und das sind nicht nur Kleidung und Werkzeug, auch Führungssysteme, Strategie und Taktik... Es gibt sein einigen Jahren schon Helme die an Motorradhelme erinnern. Marken: Dräger, Schuberth, Gallet, Rosenbauer, ...

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früher hatte die feuerwehr helme , bzw. mützen aus leder. dies bekamen dann die form der pickelhauebn. auch wurden sie dann aus blech , also metall hergestellt.

ich dneke die form ist einfahc praktisch, ist nicht unförmig, aber schützt vor herabfallenden.

an einen helm der wehrmacht denken sicher die wenigsten, wenn sie den helm sehen.

die meisten werden an die pickelhauben denken.

man kann es auch mit dem erinnern und mahnen übertreiben

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Die Form ist einfach gut und gut bewährt. Warum sollte man es auch ändern? Man hat ja auch die Räder nicht nach dem Krieg eckig gemacht, weil die SS/NS/WM auch räder genutzt hat... Es gibt auch Helme, die eine etwas geänderte Form haben.

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Die Grundform von dem Helm entstand schon im ersten Weltkrieg, hat also nichts mit der braunen Seuche von 33-45 zu tun. Außerdem sind die Feuerwehrhelme aus Aluminium, und nicht aus Stahl.

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Die nach außen gebogenen Ränder sollen verhindern, dass ihnen was brennendes in den Kragen fällt. Hat nichts mit Wehrmacht zu tun.

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Kommentar von freto
07.07.2011, 21:06

Dass die damit nix zu tun haben, ist schon klar. Aber die Helmform erinnert doch noch sehr an die unselige Zeit '33-'45.

Wo man doch so gewissenhaft war all die Nachkriegsjahre alles, was an diese Zeit erinnert, zu erneuern!

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Hängt am Geld...Gibt auch neuere Helme für die Feuerwehren...

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Nazi-Helm? Die Dinger sind ganz normale Stahlhelme. Die polnische Armee hatte fast die selben.

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weil die helme wohl in ihrer funktion ganz gut sind

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Die Feuerwehrhelme waren eher da, die Wehrmacht hat sie sich abgekuckt.

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Feuerwehrhelme sehen aus wie Feuerwehrhelme. Verwechsle Wehrmacht nie mit Nationalsozialismus.

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