Warum sagt man "Der Weg ist das Ziel" obwohl der Weg zum Ziel führt und gar nicht das Ziel sein kann

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16 Antworten

Eins von vielen vollkommen falsch übersetzten und falsch interpretierten Zitaten in den letzten Jahrzehnten.

In Chinesisch " Zhi yu Dao " und wird von E.Weinrich mit " Richte Deinen Willen auf den Weg, auf das Dao, halte Dich an Tugend, stütze Dich auf Menschlichkeit, suche Muße in den Künsten ".

Mit Weg ist der des Himmels und des Menschen gemeint, d.h. himmlische Gesetze und menschliche Moral.

3 Wörter sollen zu 22 werden ?

Mir scheint, diese Übersetzung ist mehr als frei ;-))
Also ich denke nicht, dass "Der Weg ist das Ziel" so vollkommen falsch übersetzt ist, wie von Dir dargestellt.

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@holodeck

3 Wörter sollen zu 22 werden ?

Es sind eigentlich 122 Wörter - arevo versucht, uns hier mit der Kurzform abzuspeisen.

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Ich denke das bedeutet, dass man auf dem Weg zum Ziel viele Etappen zu meistern hat, die den Charakter stärken und wenn das Ziel des Lebens ist die beste Version seiner selbst zu werden ist der Weg das Ziel. Denn der Weg bedeutet Arbeit an sich selbst und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit.

LG

Wir fahren gern mit unserem Wohnmobil einfach los. Wir bestimmen das Land, vielleicht noch die Region und dann fahren wir. Halten dort, wo es uns gefällt und fahren dann weiter. Wir haben dabei kein Ziel, das wir erreichen wollen oder gar müssen. Der Weg ist das Ziel.

Und das gilt im übertragenen Sinne für andere Dinge im Leben auch. Die wenigsten schaffen es, ein Leben ohne Sorgen zu führen, dannoch streben alle danach. Und dieses Streben bereichert ihr Leben, auch wenn sie das Ziel nicht erreichen.

DU hast etwas nicht verstanden.
Man geht z.B. einen Pilgerweg nicht deshalb, um ans Ziel anzukommen, das wäre man mit dem Flugzeug oder Auto schneller und bequemer, sondern

um den Weg zu gehen.

Der Weg ist nicht das Ziel, sondern der Weg, sonst würde er Ziel heißen. Wer auf dem Weg ins Ziel ist, bezeichnet alles Drumherum als Ziel. Das ist sozusagen eine Einheit.

Philosophisch gesehen, ist der Spruch ziemlich dünn, denn ein Weg ist etwas ganz anders als ein Ziel. Und wer seinen Weg geht, braucht kein Ziel. Richtig muss es heißen:

Das Ziel liegt im Weg

Das ist so real und doppeldeutig wie das Leben selbst.

Apropro "Weg gehen" und Ziele, mir fallen dazu die Zeilen eines Liedes von H.R. Kunze ein:

"Ich geh' meine eigenen Wege, ein Ende ist nicht abzuseh'n, eigene Wege sind schwer zu beschreiben, sie entstehen erst beim Geh'n."

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wenn du etwas erreicht hast, bist du oft schon bald schon wieder unzufrieden und du suchst dir ein neues Ziel. Der Weg macht meistens mehr Spass als am Ende angelangt zu sein, deshalb soll man sich immer wieder auf den Weg konzentrieren und nicht auf das Ziel.

Dadurch, dass du dich auf den Weg machst, kommst du zum Ziel.

Beispielsweise beim lernen kann man sagen, wenn du dich hinsetzt und was z.B. für Mathe neue Aufgaben machst, lernst du das meinste beim Weg zur Lösung hin. Die Lösung ist zwar dein Ziel der gestellten Aufgabe, aber das anpacken und berechnen der Aufgabe (also der Weg) ist das was man lernen soll.

Ich hoffe das war verständlich^^

MfG

Folay

weil man sich als ziel setzten kann auf dem weg zu bleiben. das heißt, wenn du zum beispiel gläubig bist, und du sünden begehst, (was jeder tut) dann kannst du dir zum ziel setzten trotzdem an gott zu glauben und beten und sowas halt ( war ja nur ein beispiel)

sowas is damit gemeint, also zählt hauptsächlich der erste satz den ich gesagt hab:

"weil man sich als ziel setzten kann auf dem weg zu bleiben"

mfg Varron

Hi, beim Sport willste Ausdauer trainieren. Da ist der Weg das Ziel. In der Forschung, beim Studieren, beim Pilgern ist der Weg das Ziel. Bedenke: hast Du das Ziel erreicht, ist der Weg zu Ende! Gruß Osmond

Weil es oftmals darum geht, den Weg überhaupt zu beschreiten, ist man dann am "Ziel" angekommen, merkt man, dass man eigentlich alles auf dem Weg gelernt hat und dieser deshalb das eigentliche Ziel ist/war.

auch gut ausgedrückt...

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Aber denk doch mal nach. Das Ziel ist es doch ein schönes Leben zu führen und nicht zu sterben.

Also ist der der Weg das Ziel.

Nach deinen Gedanken wäre dann ja der Tod das Ziel und nicht das Leben, also der Weg.

"Nach deinen Gedanken wäre dann ja der Tod das Ziel und nicht das Leben, also der Weg."

Aber nur wenn man nicht an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt.

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Es bedeutet, der Weg ist das Wesentliche, das Wichtige. Und nicht etwa nur das Erreichen des Zieles.

Weil die nur an die Wiedergeburt glauben,also sich immer wieder neu auf den Weg machen müssen, um das Leben zu meistern,von einem Leben zum Andern !

Ja, da haben es Christen schon einfacher

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Was fragst du dich über solche Belangelosigkeiten ?

Suche doch lieber das Ziel, das eine ewige Erfüllung bietet (Joh.14,6).

"Suche doch lieber das Ziel, das eine ewige Erfüllung bietet (Joh.14,6)"

Mit anderen Worten sollte ich aus Deiner Sicht Christ werden, dass meinst Du doch, oder?

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Nur über Erfahrungen gelangt man zu wertvollen Erkenntnissen ;)

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