Warum mehren sich Aufwandskonten im Soll?

7 Antworten

Die Aufwandskonten mehren sich deshalb im Soll,

  • weil sie Unterkonten der GuV sind
  • wobei die GuV wiederum ein Unterkonto des Eigenkapitals ist

Das Eigenkapital steht in der Bilanz auf der Passivseite, also rechts.

Die Aufwendungen mindern das Eigenkapital, kommen also auf dessen Gegenseite, werden demzufolge im Soll (links) gebucht.

(Nur zur Vollständigkeit:

Die Ertragskonten hingegen mehren letztlich das Eigenkapital, werden also auf die gleiche Seite gebucht, auf der das Eigenkapital in der Bilanz steht, also rechts.

Weil das in den Buchhaltungsregeln so festgelegt ist.

Aufwand und Ertrag stehen sich gegenüber, ebenso passiv und Aktiv-Konten. Die Doppelte Buchführung erzwingt, dass sich diese Konten jeweils auf der anderen Seite mehren.

Wenn Aufwand sich im Soll mehr, muss sich Ertrag im Haben mehren.

Erfolgskonten sind unterteilt in Aufwands- und Ertragskonten.

 Wie es bei einem Passivkonto üblich ist, werden die Erträge im Haben gebucht, da sie das Eigenkapital erhöhen. Die Aufwendungen werden immer im Soll gebucht, da sie das Eigenkapital mindern.

Buchführung: Wareneingang Warenbestand Umsatzerlöse

Hallo Leute, ich habe bezüglich der Verbuchungen auf Warenkonten Verständnisfragen^^ Wäre euch super dankbar, wenn ihr mir ein bisschen meine Zweifel nehmen könntet . Dies am besten anhand einer Beispielsaufgabe, die uns unser Dozent an der Uni gegeben hat:
https://www.dropbox.com/s/xhp02fvd3qygqws/Haus-Ubungsaufgabe.pdf Es ist keine Hausaufgabe, sondern dient der Klausurvorbereitung, die in 2 Wochen ansteht. Wir machen nur die Basics in Buchführung, also wir nennen die Konten auch nicht mit diesen Kürzeln...

So erstmal die 10 Buchungssätze 1.Wareneinkauf auf Ziel

Habe ich dann so gebucht: Wareneinkauf 10.000 Vorsteuer 1900 an Verb. aus LuL 11900

2.Umst-Verrechnungskonto 5000 an Bank 5000 3.Ford. aus Lul. 5950 an Umsatzerlöse 5000, Umsatzsteuer 950 4.Reparaturen 66 Vorsteuer 12,54 an Verb. aus Lul. 78,54 5.Bank 13.566 an Ford. aus Lul. 13566 6.Bürobedarf 88 Vorsteuer 16,72 an Kasse 104,72 7. Verb. aus Lul 11.305 an Bank 11.305 8.PKW 23.000 Vorsteuer 4370 an Verb aus Lul 27370 9.Fahrzeugkosten 50 Vorsteuer 9,5 an Kasse 59,5 10.Ford aus LUL 53550 an Warenverkauf 45.000, Umsatzsteuer 8550

So das klappt meistens, müssen richtig sein oder? Jetzt meine Frage nur der Logik halber: WIr haben beim Handelsbetrieb die Konten Warenbestand (aktives Bestandskonto) und die Erfolgskonten Wareneingang und Umsatzerlöse.

Wenn jetzt im ersten Geschäftsvorfall für 10000 Netto Waren eingekauft werden, warum erhöht sich dann nicht der Bestand Waren um 10.000? Warum ist in der Aufgabe außerdem noch gegeben, dass der Warenschlussbestand 55.000 beträgt? Was hat Bestandsveränderungen Waren damit zu tun? Ich hoffe ihr könnt mir helfen... Ich bin echt am verzweifeln... Danke im Voraus LG

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10.Ford aus LUL 53550 an Warenverkauf 45.000, Umsatzsteuer 8550

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