Warum macht gott behinderte menschen?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo brazerspornfod,

Gott "macht" niemanden zu einem behinderten Menschen! Wusstest Du eigentlich, dass es gemäß dem Vorhaben Gottes niemals irgendwelche Krankheiten oder Behinderungen geben sollte? Gott bezeichnete seine Schöpfung am Anfang als "sehr gut", also ohne Fehler und Makel. Im Schöpfungsbericht heißt es nämlich: "Nach diesem sah Gott alles, was er gemacht hatte, und siehe, [es war] sehr gut" (1. Mose 1:31). Zu dieser Schöpfung gehörte natürlich auch der Mensch, der völlig ohne jeglichen Fehler erschaffen wurde und infolgedessen auch nie krank geworden wäre.

Das hätte auch für immer so bleiben können, wenn nicht die beiden ersten Menschen einen Weg der Rebellion und Unabhängigkeit von Gott eingeschlagen hätten. Rückblickend auf dieses Geschehen schrieb der Apostel Paulus: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten " (Römer 5:12). Ja, mit der Sünde kam nicht nur der Tod in die Welt sondern auch Krankheiten und Behinderungen, da der Mensch seine Vollkommenheit eingebüßt hatte.

Gott hat jedoch für einen Ausweg gesorgt, indem durch das Opfer seines Sohnes Jesus Christus die Grundlage für Sündenvergebung geschaffen wurde. Durch die Vergebung der Sünden, die eigentliche Ursache für Krankheiten und Tod, wird Gott eines Tages das wahr werden lassen, was er über das Ende von Krankheiten und Behinderungen jeglicher Art hat prophezeien lassen. Hier ist eine kleine Auswahl der entsprechenden biblischen Vorhersagen:

(Jesaja 33:24) "Und kein Bewohner wird sagen: „Ich bin krank.“ Dem Volk, das in [dem Land] wohnt, wird sein Vergehen verziehen sein".

(Jesaja 35:5,6) "Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan.   Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln".

(Offenbarung 21:4) "Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen."


Dass das Ende von Krankheiten und Behinderungen durch Gottes Macht möglich ist, bewies Jesus, als hier auf Erden war, hundertfach. Im Matthäusevangelium heißt es:"Dann ging er in ganz Galilạ̈a umher, lehrte in ihren Synagogen und predigte die gute Botschaft vom Königreich und heilte jede Art von Leiden und jede Art von Gebrechen unter dem Volk" (Matthäus 4:23).

Für uns alle steht also eine großartige Zukunft in Aussicht. Da sich Gottes Wort stets als zuverlässig und absolut wahr erwiesen hat, werden auch die genannten Vorhersagen ganz bestimmt in Erfüllung gehen!

LG Philipp

deephelp 27.06.2017, 21:23

Hallo Philipp,

wenn Gott Menschen geschaffen hat, die sich im übertragenen Sinne für Behinderung entscheiden, so hat er im Prinzip auch die Behinderung geschaffen. Kannst du meine Argumentation in irgendeiner Weise widerlegen? Eine Antwort würde mich freuen. Ich bin an deiner Meinung interessiert. LG

1
Philipp59 28.06.2017, 07:10
@deephelp

Hallo deephelp,

wenn ich Dir richtig verstanden habe, denkst Du, Gott habe bei der Erschaffung des Menschen einen Fehler gemacht, da er diesem die Möglichkeit gab, sich für die Sünde und gegen Gott zu entscheiden.

Hier kommt jedoch die Gabe des freien Willens ins Spiel, die Gott dem Menschen gegeben hat. Der Wille des Menschen wäre jedoch nicht wirklich frei, wenn er keine Möglichkeit hätte, sich auch für das Schlechte zu entscheiden.

Der Mensch ist also kein Roboter, der auf "gut'" programmiert wurde, sondern ein eigenständiges Wesen, das eigenverantwortliche Entscheidungen treffen kann. Gott wünschte sich natürlich, dass der Mensch auf seine Gebote gehören würde, doch sollte er es aus Liebe zu ihm tun, nicht aus einem Zwang heraus.

LG Philipp

1
deephelp 28.06.2017, 11:15
@Philipp59

Hallo Philipp,

danke für deine Antwort. Das wusste ich bereits. Aber ist es nicht so, dass Gott Schöpfer von allem ist, sprich auch von allem Bösen? Er hätte doch folglich die Abwendung von sich selbst ebenfalls in einen erträglichen Ort und Zustand verwandeln können oder? Also statt Hölle und Leid - genauso gut ein recht neutraler Ort, der zwar nicht so schön ist wie bei Gott selbst zu sein, jedoch auch keine Qualen bedeutet. Wenn der Mensch frei ist, wieso braucht er dann Gottes Nähe, um glücklich zu sein? Ist dies nicht in sich ein Widerspruch? Außerdem hat er den Menschen so geschaffen, dass dieser sich sehr leicht verführen lässt. Das hätte doch nicht sein müssen oder? Nicht nur, dass Gott dem Menschen den freien Willen gab, er erschuf sie auch leicht-beeinflussbar und provozierte dadurch doch eine gewisse Distanz zu sich selbst oder nicht?

Der/die Fragesteller(in) hat außerdem glaube ich gemeint, dass es Menschen gibt, die bereits behindert zur Welt kommen. Was können diese Menschen dafür? Warum hat Gott dies möglich gemacht? Diese Menschen und auch deren Eltern haben sich nicht zwingend von Gott abgewendet.

LG und vielen Dank, dass du dir Zeit für meine Frage nimmst :)

1
Philipp59 29.06.2017, 06:52
@deephelp

Hallo deephelp,

gern werde ich versuchen, Deine Fragen nacheinander zu beantworten.

Aber ist es nicht so, dass Gott Schöpfer von allem ist, sprich auch von allem Bösen?

Gott hat nichts Böses erschaffen. Er hat jedoch intelligente Geschöpfe (Engel und Menschen) hervorgebracht, die sich selbst für böses Handeln entschieden haben. Das ist vielleicht ähnlich, wie wenn Eltern ihrem Kind einen guten Start ins Leben geben, dieses jedoch im Laufe seines Lebens schlechte Entscheidungen trifft und böses Taten hervorbringt. Könnte man dann den Eltern berechtigterweise den Vorwurf machen, sie hätten bei der Erziehung einen Fehler gemacht? Kinder sind ja nicht einfach das "Produkt" ihrer Eltern. Wenn sie erwachsen sind, handeln sie in manchen Fällen ganz anders, als sie es von ihren Eltern gelernt haben.

Er hätte doch folglich die Abwendung von sich selbst ebenfalls in einen erträglichen Ort und Zustand verwandeln können oder? Also statt Hölle und Leid - genauso gut ein recht neutraler Ort, der zwar nicht so schön ist wie bei Gott selbst zu sein, jedoch auch keine Qualen bedeutet.

Zu Deiner Beruhigung kann ich sagen, dass die Lehre von einer Feuerhölle gar nicht in der Bibel zu finden ist. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10).

Was bedeutet das? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben! Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, doch ist sie zum einen unbiblisch und zum anderen stellt sie Gott in ein sehr schlechtes Licht.

Auch könnte man folgende Überlegungen anstellen: Wie könnte ein Gott, von dem gesagt wird, dass er "Liebe ist" , Menschen für ein relativ kurzes sündiges Leben von 70 oder 80 Jahren dann für immer bestrafen (1. Johannes 4:8)? In welcher Relation steht eine ewige Bestrafung zu einem zeitlich begrenzten Leben in Sünde? Und würde Gott wohl seinen Hauptgegner, Satan den Teufel, dazu gebrauchen, seinen Willen ausführen zu lassen und auf diese Weise eng mit ihm zusammenarbeiten?

Außerdem: Kein normal denkender und normal fühlender Mensch käme je auf die Idee, jemandem auch nur für kurze Zeit Qualen durch ein Feuer zuzufügen! Das Rechtssystem einiger Länder sieht für die schlimmsten Verbrecher "lediglich" die Bestrafung durch den Tod vor, niemals jedoch eine Bestrafung durch Qualen irgendeiner Art.

Gott solch ein Handeln zu unterstellen, gehört mit zu den schlimmsten Gotteslästerungen, die je begangen wurden. Das macht aus ihm einen rachsüchtigen und äußerst grausamen Gott, mit dem man am liebsten nichts zu tun haben möchte. Wie gegensätzlich ist doch das Bild, das die Bibel in Wirklichkeit von Gott zeichnet! Sie beschreibt ihn beispielsweise als einen Gott "barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und überströmend an liebender Güte und Wahrheit" (2. Mose 34:6). Oder wie es in einem anderen Bibeltext heißt: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4).

Es gibt somit keinen Grund, irgendwie beunruhigt zu sein. Die Bibel zeigt außerdem, dass durch den Tod sämtliche Sünden abgegolten sind. Sie sagt: "Denn wer gestorben ist, ist von [seiner] Sünde freigesprochen" (Römer 6:7). Egal, wie viel Sünden jemand im Laufe seines Lebens begangen hat, sie sind mit dem Tod bezahlt. Eine Bestrafung über den Tod hinaus gibt daher keinen Sinn und steht, wie gerade gezeigt, der Persönlichkeit Gottes völlig entgegen.

Wenn der Mensch frei ist, wieso braucht er dann Gottes Nähe, um glücklich zu sein? Ist dies nicht in sich ein Widerspruch?

Der Mensch wurde zwar mit der Willensfreiheit erschaffen; das bedeutete jedoch nicht, dass er selbst eine Art Gott sein sollte, der völlig unabhängig von ihm schalten und walten könne. Der Mensch ist und bleibt ein Geschöpf Gottes, das den Wunsch in sich trägt, eine Beziehung zu Gott einzugehen (ähnlich wie ein Kind, das die Verbindung zu seinen Eltern sucht).

Außerdem hat er den Menschen so geschaffen, dass dieser sich sehr leicht verführen lässt. Das hätte doch nicht sein müssen oder? Nicht nur, dass Gott dem Menschen den freien Willen gab, er erschuf sie auch leicht-beeinflussbar und provozierte dadurch doch eine gewisse Distanz zu sich selbst oder nicht?

Fortsetzung...

1
Philipp59 29.06.2017, 06:56
@Philipp59

Fortsetzung...

Der Mensch war ursprünglich vollkommen erschaffen, er trug also nicht irgendeinen Mangel in sich. Nachdem Gott die gesamte Schöpfung, einschließlich des Menschen, hervorgebracht hatte, bezeichnete er sie als "sehr gut" (siehe 1. Mose 1:31). Sie war somit frei von jeglichen Mängeln.

Wäre der Mensch tatsächlich leicht verführbar erschaffen worden, wie kommt es dann, dass ein anderer vollkommener Sohn Gottes, Jesus Christus, hier auf der Erde sämtlichen Versuchen, ihn zum Schlechten zu verführen, widerstanden hat? Und selbst unvollkommene Menschen blieben Gott trotz vieler Anfeindungen und trotz Morddrohungen absolut treu. Der Fehler liegt demnach nicht bei der Schöpfung, sondern bei dem Menschen, der sich bewusst gegen Gott entscheidet. Dabei macht es noch nicht einmal einen Unterschied, ob dieser vollkommen ist oder nicht.

Der/die Fragesteller(in) hat außerdem glaube ich gemeint, dass es Menschen gibt, die bereits behindert zur Welt kommen. Was können diese Menschen dafür?

Es stimmt, niemand der behindert zur Welt kommt, kann etwas dafür. Das trifft natürlich nicht nur auf Behinderungen sondern auch auf sämtliche Krankheiten und schlechte Neigungen zu. Sie sind ein Erbe unserer Ureltern, Adam und Eva, an dem die ganze Menschheit bis heute zu tragen hat. Die Bibel beschreibt es so: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten" (Römer 5:12). Ja, die sog. "Erbsünde" hat all das Leid in die Welt gebracht. Niemand ist davon ausgenommen, weil jeder zu einem Sünder geworden ist.

Gott hat jedoch für eine Lösung gesorgt, indem er seinen Sohn auf die Erde gesandt hat, damit er die Sünden der Menschen hinweg nehmen sollte. Letztendlich wird damit der Weg frei gemacht in eine Welt ohne Leid und Tod. Im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, wird uns ein Ausblick auf diese neue Welt gegeben, wenn es dort heißt: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Ich hoffe, damit Deine Fragen beantwortet zu haben. Sollte noch etwas offen geblieben sein, kannst Du Dich gerne wieder melden.

LG Philipp

1
deephelp 29.06.2017, 11:17
@Philipp59

Hallo Philipp,

ich danke dir vielmals für deine lange ausführliche Antwort. So wie du das siehst (ohne Hölle) gefällt mir das Ganze schon viel besser. Ich finde das mit der "Erbsünde" sehr schade und bin da unschlüssig, ob das fair sein würde, wenn es so ist wie in der Bibel beschrieben (ich fände das nicht gerecht). Du schreibst schließlich "Wieso sollte ein Mensch für ein kurzes sündiges Leben ewig bestraft werden?" - aber dann schreibst du wieder, dass ein Mensch für eine kurze Sünde Adam und Evas sein ganzes Leben lang bestraft wird ... also das ist ja im Prinzip genauso ein großes Unverhältnis. Auch verstehe ich nicht wie sich ein Mensch für etwas entscheiden kann, was nicht existiert/Gott nicht geschaffen hat.

Auf jeden Fall danke. Du hast mich davon überzeugt, mich in Zukunft doch noch ein wenig mehr mit der Bibel auseinander zu setzen :) LG

1
Philipp59 30.06.2017, 06:29
@deephelp

Hallo deephelp

es sind interessante Überlegungen, die Du da anstellst. Ich möchte wieder versuchen, soweit möglich, darauf einzugehen und Antworten aus der Bibel zu geben.

Ich finde das mit der "Erbsünde" sehr schade und bin da unschlüssig, ob das fair sein würde, wenn es so ist wie in der Bibel beschrieben (ich fände das nicht gerecht).

Die Erbsünde ist einfach eine Folge der Sünde der ersten Menschen. Durch die Sünde verlor der Mensch seine ursprüngliche Vollkommenheit und war somit nicht mehr in der Lage, diese an seine Nachkommen weiterzugeben. Dazu ein Vergleich: Eine Mutter raucht während ihrer Schwangerschaft sehr stark, was dazu führt, dass sie ein missgebildetes Kind zur Welt bringt. Natürlich kann das kleine Kind nichts für den Fehler seiner Mutter, dennoch bleibt es ihm nicht erspart, an den Folgen des Fehlers seiner Mutter zu leiden. Kann man jedoch berechtigterweise Gott irgendwie dafür verantwortlich machen, dass das Kind behindert auf die Welt kommt? Sicher nicht! Genauso verhält es sich im Grunde mit dem Fehler unserer Ureltern, an dem die ganze Menschheit bis heute tragen muss.

Du schreibst schließlich "Wieso sollte ein Mensch für ein kurzes sündiges Leben ewig bestraft werden?" - aber dann schreibst du wieder, dass ein Mensch für eine kurze Sünde Adam und Evas sein ganzes Leben lang bestraft wird ... also das ist ja im Prinzip genauso ein großes Unverhältnis

Wie ich bereits oben beschrieben habe, führte die Sünde Adams und Eva nicht zu einer "Bestrafung" ihrer Nachkommen, sondern ist lediglich eine Folge davon. Was Gott aber dann tat zeigt, dass er ein sehr liebevoller und barmherziger Gott ist. Er hat nämlich für einen Ausweg aus Sünde und Tod gesorgt und war bereit, sehr viel dafür zu geben: seinen einziggezeugten Sohn, Jesus Christus. Durch sein Opfer macht er das unschädlich, was durch die Sünde Adams und Evas in die Welt gekommen ist und stellt Menschen dadurch sogar ewiges Leben in Aussicht.

Auch verstehe ich nicht wie sich ein Mensch für etwas entscheiden kann, was nicht existiert/Gott nicht geschaffen hat.

Der Mensch wäre nicht wirklich frei gewesen, wenn es gar keine Möglichkeit gegeben hätte, auch böse zu Handeln. Damit hat Gott jedoch nicht das Böse erschaffen. Auch hierzu ein Vergleich: Dadurch, dass es das Licht gibt, gibt es auch folglich die Finsternis, nämlich überall dort, wo das Licht nicht hinkommt. Dennoch ist das Licht nicht dafür "verantwortlich", dass es auch Dunkelheit gibt. Sie entsteht eben natürlicherweise dann, wenn kein Licht da ist. In gleicher Weise entsteht Böses immer dann, wenn das Gute abhanden kommt.

Ich hoffe, dass diese Antworten Dich etwas weiterbringen! Du schreibst, dass Du Dich noch mehr mit der Bibel beschäftigen müsstest. Da habe ich einen Tipp für Dich: Google doch mal das Buch "Was lehrt die Bibel wirklich?" In diesem Buch findest Du viele Antworten auf Fragen, die mit der Bibel in Zusammenhang stehen. Du kannst es kostenlos downloaden. Selbstverständlich kannst Du mich auch jederzeit anschreiben, wenn Du Fragen zur Bibel hast.

LG Philipp

1

Jo, das frage ich mich auch. Das häufig genannte Argument, weil die Menschen es so wollen greift hier nicht, da sowas ja kaum einer wollen würde.

Der zweite häufig genannte grund: Das die Mutter oder Vater in der Vergangenheit einen (christlichen) Fehler gemacht haben, sodass Gott sie entweder ,,bestrafen" oder zum Bereuen bringen möchte, halte ich auch für unlogisch. Denn warum sollte Gott das Kind für einen Fehler der Mutter oder des Vaters bestrafen? 

Deswegen ist meine Meinung, dass es keinen Gott gibt der allbarmherzig oder allgütig ist. Ich glaube nicht mal, dass es überhaupt ein Wesen gibt, dass bewusst in die Welt eingreift.

TroIIinger 21.06.2017, 06:59

Denn warum sollte Gott das Kind für einen Fehler der Mutter oder des Vaters bestrafen?

Laut der Bibel handelt es sich um einen sehr bösartigen Gott, der gern Menschen für die Fehler ihrer Vorfahren büßen lässt. So hat er laut dem christlichen Mythos Adam und Eva wegen Ungehorsam aus dem Paradies vertrieben, ihre Nachfahren aber nicht wieder rein gelassen.

1

Das hat ja auch nichts mit Gott zu tun. Wenn es "den" Gott geben würde, gäbe es so viele Sachen nicht. Es passiert einfach. Genauso, wie es passiert, dass schon Babies sterben oder andere grausame Dinge, die nicht sein müssten.

brazerspornfod 19.06.2017, 22:35

aber gott wusste  das alles geben wird, aber warum lässt er das zu? Aus welchem grund hat gott die menschen erschaffen? 

0
Mietzie 19.06.2017, 22:39
@brazerspornfod

Vielleicht gibt es gar keinen Sinn und keinen Gott. Vielleicht müssen nur unsere Gehirne alles irgendwie erklären und mit Sinn erfüllen. Vielleicht sollten Psychologen mal erforschen, warum immer alles einen höheren Sinn für uns haben muss. Muss es eigentlich ja gar nicht. Tiere können auch eine gutes Leben haben, ohne ständig nach einem Sinn zu fragen.

0

Die Behinderungen von Menschen haben mit Gott so viel zu tun wie mit Superman oder dem Weihnachtsmann.

Gäbe es einen allmächtigen Gott, könnte er Menschen von ihrer Behinderung befreien. Dass es trotzdem Menschen mit schweren Behinderungen gibt, lässt zwei logische Schlüsse zu.

Entweder juckt diesen Gott das leid dieser Menschen nicht im geringsten, oder es gibt diesen allmächtigen Gott nicht

666Phoenix 20.06.2017, 21:27

mit dieser meinung gehe ich mit!

1

Ich bin mir ganz sicher dass es einen Gott gibt - so viel vorab !
Ich kann deine Frage schon verstehen, Aber
Da ich in meinem privaten Leben viel mit Behinderten zu tun habe, habe ich eine andere Sicht darauf bekommen:
Schau dich mal in der Stadt um wie viele Menschen griesgrämig sind oder gestresst oder unzufrieden. Wenn ich die behinderten Menschen anschaue sehe ich sehr viel Frohsinn, Einfühlungsvermögen, Sinn für den Augenblick und Genügsamkeit. All das sind Eigenschaften die einzigen Normalos nicht schaden könnten :)
Um nochmal den Bezug zu Gott herzustellen: ich bin mir einfach sicher dass Gott weis dass auch behindertes Leben absolut lebenswert ist. Gott macht keine Fehler. Er wollte diese Menschen genau so. Auch wenn wir nicht alle seine Entscheidungen verstehen sind sie richtig.

Du kannst da denke ich ganz beruhigt sein. Eine Welt voller perfekter Menschen wäre finde ich furchtbar.

Liebe Grüße

TroIIinger 20.06.2017, 08:51

Er wollte diese Menschen genau so

Du glaubst also, dass er grausam ist?

2
GottLiebtSie 20.06.2017, 10:36
@TroIIinger

Wenn sich jemand von Dir abwendet, weil er sich dafür entschieden hat, bist Du dann grausam zu diesem Menschen?

0
TroIIinger 20.06.2017, 11:28
@GottLiebtSie

Nein, den im Gegensatz zu deinem Gott bestrafe ich Menschen nicht dafür, dass sie nichts mit mir zu tun haben wollen.
Ich versuche Menschen auch nicht dazu zu zwingen, mir zu gehorchen, indem ich ihnen mit grausamen Strafen drohe.
Ich bestrafe auch nicht Menschen für die Fehler ihrer Vorfahren.

2
feinerle 20.06.2017, 11:57
@GottLiebtSie

Wenn sich jemand von Dir abwendet, weil er sich dafür entschieden hat, bist Du dann grausam zu diesem Menschen?

Nein, ich versuche, so wenig als möglich grausam zu sein. Wendet sich jemand von mir ab, wünsche ich ihm alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg.

Und, ach ja, haben sich behinderte Menschen zunächst von diesem Gottdings abgewendet?

Wann denn? In der Gebärmutter? Entschuldige bitte, aber das ist extremst lächerlich!

3
TroIIinger 20.06.2017, 12:19
@feinerle

Und, ach ja, haben sich behinderte Menschen zunächst von diesem Gottdings abgewendet?

Ein gutes Argument. Wer als lebendes Gemüse zur Welt kommt, kann sich gar nicht für oder gegen einen Gott entscheiden.

2
feinerle 20.06.2017, 12:49
@feinerle

Nachtrag zum meinen Kommentar:

Ich habe mich da zunächst getäuscht. 

Ich schrieb:

Entschuldige bitte, aber das ist extremst lächerlich!

Von wegen lächerlich, je mehr ich drüber nachdenke, deso mehr bin ich angewiedert, dass mir der Atem stockt.

Was denn? Was sagt den Dein "Kommentar" (wenn man das überhaupt noch so nennen kann) den tatsächlich aus?

Behinderte Menschen sind so, weil sie sich von Gott abgewendet haben?

Deswegen war der dann grausam zu ihnen? Im Unterton gar zu Recht grausam?

Sind also Behinderte gottverlassen, damit im Hinblick auf die monotheistische Sichtweise minderwertige Geschöpfe und es geschieht ihnen gerade Recht?

Bahh.... pfui, ich kann gar nicht so viel Essen, wie ich brechen möchte.

Da tritt wohl "die volle Liebe" Deines von wegen Gottliebtsiedingsbums deutlichst zu Tage.

3
Russiangirl15 20.06.2017, 21:55
@GottLiebtSie

Gott wendet sich von den behinderten Menschen ab....Warum? Weil sie böse oder schlecht oder behindert sind? Ich glaube dein Gott ist ein ziemlich übler Schurke, er ist Satan.

0
Meatwad 22.06.2017, 15:35
@Russiangirl15

Ich glaube dein Gott ist ein ziemlich übler Schurke, er ist Satan.

Oder er ist schlicht und ergreifend nicht existent. Ist einfacher und logischer.

0
caramel1995 20.06.2017, 11:26

Deshalb ist er nicht grausam :D schaut doch mal wie glücklich diese süßen, liebenswerten Menschen sind.

Als Christ zu sagen Gott macht Fehler fände ich persönlich schon sehr fragwürdig....
Ich denke kaum jemand der an dieser Diskussion teilnimmt hat Kontakt zu Behinderten ...

0
TroIIinger 20.06.2017, 11:41
@caramel1995

Ich denke kaum jemand der an dieser Diskussion teilnimmt hat Kontakt zu Behinderten ...

Ich schon. Ich habe in der Verwandschaft ein Jugendlichen, der Hirnschäden aufgrund von Sauerstoffmangel hat, weil sich die Nabelschnur vor der Geburt um den Hals wickelte. Er kann an Krücken gehen, aber ihm fehlt jede Feinmotorik, auch an den Händen. Geistig ist er mit kleinen Einschränkungen voll da. Er würde gerne den Führerschein machen, selbst eine Flasche öffnen können, sich selbst die Zähne putzen und eben ganz normale Sachen tun, was ihm aber nicht möglich ist

Ich kenne auch einen Mann, der mit 42 einen Schlaganfall bekommen hat, obwohl er immer auf seine Gesundheit geachtet hat. Der arme Kerl ist nun halbseitig gelähmt und kann nach langem Kampf wieder mit Mühe kurze Strecken gehen und halbwegs verständlich sprechen.

Den Zwei muss niemand was von einem liebenden Gott erzählen, der ihr Leid sieht, sie von jetzt auf gleich von ihren Behinderungen befreien könnte, dies aber nicht tut.

Ich habe als Zivi auch viele behinderte Menschen und viel Leid gesehen. Es gibt so viel Leid, dass ein Gott der dies alles zulässt, obwohl er was tun könnte, schon überaus grausam sein muss.

1
Russiangirl15 20.06.2017, 21:56
@caramel1995

Deshalb ist er nicht grausam :D schaut doch mal wie glücklich diese süßen, liebenswerten Menschen sind.

Willst du die community verarschen? Aus menschlicher Sicht ist deine Antwort unterste Schublade, hoffe du bekommst mal eine richtige Behinderung,,,, ja süss......


0
wildcarts2 20.06.2017, 12:14

 Gott macht keine Fehler. Er wollte diese
Menschen genau so. Auch wenn wir nicht alle seine Entscheidungen
verstehen sind sie richtig.

Das ist extrem naiv. So reden sich Gläubige gern heraus, aber das funktioniert nicht. Ich verstehe einfach nicht, wie man sich selbst so einen unlogischen Kram einreden kann.

Wenn Gott keien Fehler macht und alles so ist wie er will, dann macht es keinen Sinn, sich in irgendeiner Form religiösen Regeln oder Ritualen zu unterwerfen. Dann könntest du als Massenmörder herumlaufen und würdest alles richtig machen. Schuld wäre immer Gott. Das ergibt aber keinen Sinn!

Egal wie du es drehst und wendest:

Entweder ist Gott ein Sadist, der uns nur geschaffen hat um sich über uns zu amüsieren, oder er ist Fehlerhaft und hat uns deswegen nicht perfekt gestalten können, oder es gibt ihn nicht. Eine anderen Möglichketi gibt es nicht.

Du hast dich einfach nur noch nicht genug mit dem Thema befasst und bist in dem Stadium der rosaroten Brille gefangen, in der alles irgendwie gut sein muss, egal wie es aussehen mag.

Wenn du dich sachlich und ohne diese Vorurteile mit Religion befasst, wirst du schnell feststellen, dass es keine Götter gibt. Dazu gibt es ausreichend Beweise.  Götter sind nur Erfindungen von Menschen.

2
caramel1995 24.06.2017, 12:48

Oh oh ich merke schon eure Emotionen kochen über 😄 Bei Russiangirl15 geraten die Aussagen gar unter ein akzeptables Gesprächsniveau ...

0

Hallo,

im voraus: Ich bin selber Schwerbehindert und habe mir die Frage auch schon oft gestellt. Eine Antwort könnte es hier geben:

Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war.
Da fragten ihn seine Jünger: Rabbi, wer hat gesündigt? Er selbst? Oder haben seine Eltern gesündigt, so daß er blind geboren wurde? Jesus antwortete: Weder er noch seine Eltern haben gesündigt, sondern das Wirken Gottes soll an ihm offenbar werden. Johannes 9, 1-3

Einheitsübersetzung von 1985

oder hier:

Unterwegs sah Jesus einen Mann, der von Geburt an blind war.
Meister, fragten die Jünger, wer ist schuld daran, dass dieser Mann blind ist?
Hat er selbst Schuld auf sich geladen oder seine Eltern? Weder noch, antwortete Jesus. Vielmehr soll an ihm die Macht Gottes sichtbar werden.

"Hoffnung für alle" von 2004

Frage ist, was mit dem "Wirken Gottes" gemeint ist. Eine Antwort auf die Frage ist Jesus ausgewichen.

Dennoch sollte man mal darüber nachdenken ...

Viele Grüße vom Klingonen

Damit gesunde Menschen aufhoeren zu jammern, und sich die, die mit ihrer Behinderung oftmals mehr leisten, als so manch gesunder Mensch, als Vorbild nehmen koennen...

TroIIinger 20.06.2017, 10:38

Ganz offensichtlich war die Maßnahme, Menschen mit Behinderungen zu erschaffen wirkungslos, denn die Menschen jammern, obwohl es welche gibt, ganz abgesehen davon dass es grausam wäre, Menschen absichtlich eine Behinderung zu verpassen.

1
Chocominza 20.06.2017, 11:18
@TroIIinger

Die Natur verpasst Behinderungen, Krankheiten, wenn unguenstige Bedingungen auftreten.( bei Krankheiten guenstig aber zB.fuer Viren, Erreger jeglicher Art.) Das nur im Groben. Zellen, Gene mutieren, weil sie den Befehl erhalten haben...durch aeussere oder innere Einfluesse.Die Natur kann grausam, fuer uns nicht immer ersichtlich, sein.Aber sie weiss genau, was sie tut. -

Ich denke, dass vorwiegend die Menschen ueber Luxusprobleme klagen, die a)Probleme brauchen und b), die nicht in unmittelbaren Kontakt mit Menschen stehen, die wirklich ein Problem haben. Insofern sehen sie es nicht, es wird ausgeblendet und dann ist schon ein abgebrochener Fingernagel schlimm.Es gibt aber durchaus genug Menschen, die es zu schaetzen wissen, dass sie gesundheitlich nicht beeintraechtigt sind.

Gerade, wenn man es im Freundes-Bekannten-Verwandtenkreis miterlebt.Wenn ich sehe, was fuer tapfere, enorme Kaempfer unter diesen Menschen leben, dann weiss man, es ist viel mehr moeglich.

0
TroIIinger 20.06.2017, 11:45
@Chocominza

Hier geht es nicht um Natur und mutierte Gene, sondern um die Vorstellung dass es einen Gott gibt, der all das Leid verhindern könnte, es aber nicht tut.

1
Chocominza 20.06.2017, 11:55
@TroIIinger

Da aber die Frage, was Gott fuer den einzelnen ist, nie geklaert wurde, bleibt die Natur, das Weltall und das Leben selbst...beinhaltet das Gleiche, es sei denn, man redet von einem alten Mann mit Harfe und Bart auf ner weissen Wolke ;-) ...Dann waere die Antwort anders.

0
TroIIinger 20.06.2017, 12:25
@Chocominza

Die Natur kann nicht verantwortlich sein, denn sie ist keine Person, hat keinen Willen, keine Gefühle, kein Gewissen. Das Wort "macht" in der Frage impliziert aber einen Willen, sonst würde die Frage lauten "Warum gibt es behinderte Menschen".

1
TroIIinger 21.06.2017, 07:02
@Chocominza

Die meisten Gläubigen stellen sich ihren Gott eben als Person vor. Und ja, wir reden von etwas Menschlichem, denn die Menschen haben die Götter erfunden.

1

Hallo Brazerspornfod,

kommt das sichtbare Handicap mancher Menschen - und die vielen für uns Außenstehende unsichtbaren Handicaps vieler Menschen - wirklich von Gott? Entspringt es einem sogenannten "Karma", wie manche Menschen behaupten? Oder gibt es eine bessere Erklärung?

Nun, für mich gibt die einzig plausible Antwort auf diese und sehr viele Fragen des Lebens ein Buch, das eigentlich eine ganze Sammlung von sechsundsechzig Büchern ist: die Bibel. Und schon auf dem ersten Seiten, in den ersten drei Kapiteln, wird beschrieben, was konkret zu dem jetztigen Zustand dieser Erde und dieser Menschheit geführt hat - die Abwendung der ersten Menschen von Gott, ihrem Schöpfer.

Möchtest Du, dass wir das Thema gemeinsam weiter betrachten? Schreib mich gerne an!

Herzliche Grüße, Moritz

TroIIinger 20.06.2017, 08:52

Du glaubst also an einen so nachtragenden, grausamen Gott, dass er die Menschen immer noch dafür bestraft, dass ihm die ersten zwei nicht gehorcht haben?

3
GottLiebtSie 20.06.2017, 10:34
@TroIIinger

Nein.

Ich erlebe einen liebevollen Gott, der den Menschen Konsequenzen angekündigt hat für den Fall, den Gott nicht wollte - nämlich dass die Menschen ihre Freiheit missbrauchen und sich gegen Ihn entscheiden würden. So berichtet es die Bibel!

1
TroIIinger 20.06.2017, 10:45
@GottLiebtSie

So berichtet es die Bibel!

Die hast du offensichtlich nicht ganz gelesen, denn die berichtet von einem bösartigen Gott, der einfach mal einen Haufen Unschuldige tötet, wenn er einen schlechten Tag hat (Siehe: Tod aller Erstgeborenen in Ägypten, Sodom Und Gomorrha, Sintflut)

Wenn er dem Menschen die Wahl lässt, sich für oder gegen ihn zu entscheiden, dann ist es kein Missbrauch der Wahlfreiheit, wenn man eine Entscheidung trifft.

Dieser bösartige Gott will also gar keine Wahlfreiheit, denn er bestraft alle, die ihm nicht folgen, somit will er gar nicht, dass die Menschen wählen. Er will nur Gehorsamkeit und setzt diese mit Gewalt durch.

2
GottLiebtSie 20.06.2017, 11:03
@TroIIinger

Ach so. Dieser Gott hat also nicht Seinen eigenen Sohn geopfert, damit die, die sich freiwillig für Ihn als Heiland entscheiden, leben können? Welche Bibel liest Du denn?

0
TroIIinger 20.06.2017, 11:48
@GottLiebtSie

Seinen Sohn geopfert? Der war doch selbst in den Bibelgeschichten nur drei Tage lang tot. Was ist das für ein Opfer, wenn man es nach drei Tagen wieder zurück nimmt?

Zudem hätten sich die Menschen auch ohne einen gekreuzigten Kerl für ihn entscheiden können. Dass diese Gewalttat zugelassen wurde, macht es nicht besser. Ein guter Vater hätte seinem Sohn geholfen.

Von Freiwilligkeit kann nicht die Rede sein, denn all jenen, die sich anders entscheiden, wird mit schlimmsten Konsequenzen gedroht.

Welche Bibel liest du, wenn die Geschichten von Tod und Grausamkeit nicht drin stehen?

2
GottLiebtSie 20.06.2017, 11:53
@TroIIinger

Bist Du Elternteil?


Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.


Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

0
TroIIinger 20.06.2017, 12:30
@GottLiebtSie

Bist Du Elternteil?

Nein, aber hätte ich einen Sohn und würde er gefoltert oder gar hingerichtet, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um ihm zu helfen.

Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.

Der hatte ja auch nicht die Wahl, sich dem Ganzen zu entziehen. Der Gott ist es, der die Wahl gehabt hätte, ihm zu helfen, oder ihn elendig verrecken zu lassen. Er hat sich für letzteres entschiede, was viel über seinen verdorbenen Charakter sagt.

Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

Es stehen nicht nur Geschichten von Tod und Grausamkeit drin, aber größtenteils. Ein Gott der unzählige umbringt, ist einfach nicht gut und liebevoll. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschen umzubringen oder ihnen beim leiden zuzusehen, obwohl man etwas dagegen tun könnte, ist doch ganz klar unmoralisches Verhalten.

2
TroIIinger 20.06.2017, 12:30
@GottLiebtSie

Bist Du Elternteil?

Nein, aber hätte ich einen Sohn und würde er gefoltert oder gar hingerichtet, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um ihm zu helfen.

Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.

Der hatte ja auch nicht die Wahl, sich dem Ganzen zu entziehen. Der Gott ist es, der die Wahl gehabt hätte, ihm zu helfen, oder ihn elendig verrecken zu lassen. Er hat sich für letzteres entschiede, was viel über seinen verdorbenen Charakter sagt.

Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

Es stehen nicht nur Geschichten von Tod und Grausamkeit drin, aber größtenteils. Ein Gott der unzählige umbringt, ist einfach nicht gut und liebevoll. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschen umzubringen oder ihnen beim leiden zuzusehen, obwohl man etwas dagegen tun könnte, ist doch ganz klar unmoralisches Verhalten.

0
TroIIinger 20.06.2017, 12:31
@GottLiebtSie

Bist Du Elternteil?

Nein, aber hätte ich einen Sohn und würde er gefoltert oder gar hingerichtet, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um ihm zu helfen.

Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.

Der hatte ja auch nicht die Wahl, sich dem Ganzen zu entziehen. Der Gott ist es, der die Wahl gehabt hätte, ihm zu helfen, oder ihn elendig verrecken zu lassen. Er hat sich für letzteres entschiede, was viel über seinen verdorbenen Charakter sagt.

Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

Es stehen nicht nur Geschichten von Tod und Grausamkeit drin, aber größtenteils. Ein Gott der unzählige umbringt, ist einfach nicht gut und liebevoll. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschen umzubringen oder ihnen beim leiden zuzusehen, obwohl man etwas dagegen tun könnte, ist doch ganz klar unmoralisches Verhalten.

0
TroIIinger 20.06.2017, 12:31
@GottLiebtSie

Bist Du Elternteil?

Nein, aber hätte ich einen Sohn und würde er gefoltert oder gar hingerichtet, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um ihm zu helfen.

Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.

Der hatte ja auch nicht die Wahl, sich dem Ganzen zu entziehen. Der Gott ist es, der die Wahl gehabt hätte, ihm zu helfen, oder ihn elendig verrecken zu lassen. Er hat sich für letzteres entschiede, was viel über seinen verdorbenen Charakter sagt.

Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

Es stehen nicht nur Geschichten von Tod und Grausamkeit drin, aber größtenteils. Ein Gott der unzählige umbringt, ist einfach nicht gut und liebevoll. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschen umzubringen oder ihnen beim leiden zuzusehen, obwohl man etwas dagegen tun könnte, ist doch ganz klar unmoralisches Verhalten.

0
TroIIinger 20.06.2017, 12:31
@GottLiebtSie

Bist Du Elternteil?

Nein, aber hätte ich einen Sohn und würde er gefoltert oder gar hingerichtet, würde ich alles in meiner Macht stehende tun, um ihm zu helfen.

Und: Jesus wusste nicht, ob er wirklich wieder auferstehen wird.

Der hatte ja auch nicht die Wahl, sich dem Ganzen zu entziehen. Der Gott ist es, der die Wahl gehabt hätte, ihm zu helfen, oder ihn elendig verrecken zu lassen. Er hat sich für letzteres entschiede, was viel über seinen verdorbenen Charakter sagt.

Welche Bibel liest Du denn, in der nur "Geschichten von Tod und Grausamkeit" drinstehen?

Es stehen nicht nur Geschichten von Tod und Grausamkeit drin, aber größtenteils. Ein Gott der unzählige umbringt, ist einfach nicht gut und liebevoll. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Menschen umzubringen oder ihnen beim leiden zuzusehen, obwohl man etwas dagegen tun könnte, ist doch ganz klar unmoralisches Verhalten.

0
666Phoenix 20.06.2017, 21:34
@TroIIinger

einmal hätte genügt! die nicht deiner meinung sind, verstehen das auch nach dem 10. mal lesen nicht!

schade, dass wir weiter unten einen kleinen meinungsunterschied hatten!

0
TroIIinger 21.06.2017, 07:07
@666Phoenix

einmal hätte genügt!

Ja, da ist irgendwas beim Absenden schief gelaufen, kurz darauf war der Server nämlich nicht erreichbar. Es war nicht meine Absicht, den Text mehrfach zu posten.

schade, dass wir weiter unten einen kleinen meinungsunterschied hatten!

Man kann nicht immer einer Meinung sein. Deshalb haben wir ja die Möglichkeit, das auszudiskutieren, die wir ja auch nutzen.

0
GottLiebtSie 26.06.2017, 20:19
@TroIIinger

Nun, hatte Jesus wirklich keine Wahl? Hast Du selbst die Bibwel gelesen? Mit welchen Augen, mit welchem Denken im Hintergrund?
Was die "Geschichten" von "Tod und Grausamkeit" betrifft - dies haben sich die Menschen selbst eingebrockt. Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen. Und vor allem: Die wichtigste "Geschichte" wollen viele Menschen ebenfalls nicht sehen - nämlich die Erlösung durch den Tod Jesu.

0

Gott gibt es nicht.

Menschen entstehen durch Sex und nicht durch irgendwelche Märchenfiguren.

Was haben Äpfel und Birnen miteinander zu tun ausser das es Obst ist? Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.


Schwere Frage. Wenn alles Perfekt wäre, gäbe es dann noch Dankbarkeit?

TroIIinger 20.06.2017, 08:56

Brauchst du etwa taube Kinder oder welche mit Trisomie 21, um dankbar sein zu können?

2
Meatwad 22.06.2017, 15:37

So nach dem Mott: "Danke, daß ich nicht behindert bin!", oder was? Der Behinderte ist da, damit wir uns freuen können, weil es uns besser geht? Was für eine abartige Denkweise.

Mal ganz davon abgesehen: Perfekt ist auch der gesunde Mensch nicht. Obendrein: Kein Mensch ist immer gesund.

0
TroIIinger 22.06.2017, 18:37
@Meatwad

So nach dem Mott: "Danke, daß ich nicht behindert bin!", oder was?

Ja, so ungefähr. Stell dir vor du hast 10 Kinder. Einem davon lässt du die Beine amputieren, damit die anderen 9 dafür dankbar sein können, dass sie nicht im Rollstuhl sitzen. Und dieser Gott ist angeblich gut.

Kein Mensch ist immer gesund.

Wer denkt er wäre gesund, war noch nicht beim richtigen Arzt.

1

Gott ist eine unelegante Hypothese, die mehr Fragen aufwirft als klärt.

Genau wie mit dieser Frage. Wahrscheinlich gibt es keinen Gott und das was Du als Behinderte bezeichnest sind genetische Ausprägungen, die in der Natur nun mal vorkommen. Mehr nicht.

GottLiebtSie 20.06.2017, 22:44

Eine Sauerstoff-Unterversorgung während der Geburt, wie bei meiner "ehemaligen" Freundin geschehen, oder eine Schädigung des Nervensystems, wie z.B. bei vielen Impfopfern, sind keineswegs "genetische Ausprägungen, die in der Natur nun mal vorkommen".

0
TroIIinger 21.06.2017, 07:13
@GottLiebtSie

Was hast du auch immer mit Impfopfern. Impfschäden sind äußerst selten. Daher gibt es gar nicht viele Impfopfer.

1
LSdiethylamid 21.06.2017, 09:10
@GottLiebtSie

Es gibt sicherlich weitere Ursachen für Menschen mit Behinderungen. Aber diese kann man zumindest logisch und wissenschaftlich begründen ohne ein übernatürliches Wesen einzubeziehen.

1
Meatwad 22.06.2017, 15:44
@GottLiebtSie

Eine Sauerstoff-Unterversorgung während der Geburt, wie bei meiner "ehemaligen" Freundin geschehen,

...ist wohl auf einen der vielen Konstruktionsfehler deines Gottes zurückzuführen. Er hätte schließlich auch Menschen erschaffen können, die gar keine Sauerstoff-Versorgung benötigen.

1

Warum macht Gott Menschen die behinderte Fragen stellen? 🤔😜

666Phoenix 20.06.2017, 08:11

Und "ungehindert" dumme Antworten geben dürfen :-)

0
Meatwad 22.06.2017, 15:50

Nicht nur daß du unfähig bist, diese vollkommen berechtigte Frage zu beantworten, du nimmst sie gar zum Anlass, uns allen zu zeigen, daß das Wort "behindert" für dich eine Beleidigung ist. Danke! Aufschlussreicher könnte deine Antwort gar nicht ausfallen.

0
mulano 22.06.2017, 16:55

Das Wort "behindert" hat eine doppelte Bedeutung. Es steht synonym für dumm, blöd oder es kann an Stelle von eingeschränkt, gehandikapt verwendet werden. Quelle:http://synonyme.woxikon.de/synonyme/behindert.phpp Ich habe es synonym für "blöd" bzw. "dumm" verwendet.

0
Meatwad 22.06.2017, 17:24
@mulano

Das Wort "behindert" hat eine doppelte Bedeutung.

Für Menschen mit Niveau nicht.

Ich habe es synonym für "blöd" bzw. "dumm" verwendet.

Nichts anderes habe ich festgestellt bzw für aufschlussreich befunden.

0

Was möchtest Du wissen?