Warum machen Autos im Rückwärtsgang dieses komische Geräusch?

3 Antworten

Hallo Leute, auch wenn diese Antwort etwas später kommt, vielleicht interessierts ja doch noch jemand: da das Getriebe hauptsächlich auf Vorwärtsfahren ausgelegt ist, sind die Lager dieser Wellen natürlich mit sehr guten Lagern versehen. Da ein Fahrzeug nur einen geringen Bruchteil seiner Fahrleistung im Rückwärtsgang absolviert, wird hier ein günstigeres Lager verbaut. Und dieses macht sich besonders bei hohen Drehzahlen durch unangenehme Geräusche bemerkbar.

Es liegt tatsächlich an der Geradeverzahnung und nicht an den Lagern: Viele R-Gang Zwischenräder sind zwar nur gleitgelagert, was billig ist,aber Gleitlager laufen viel leiser, als Wälzlager - trotzdem machen diese Rückwärtsgänge das typische Geräusch einer Geradverzahnung.

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Weil das komplette Getriebe auf "Vorwärtsfahren" ausgelegt ist. Somit sind auch Verzahnungen u.s.w. alle auf "Vorwärtsbewegung" ausgerichtet und optimiert. Beim Rückwärtsfahren läuft das Getriebe nun in die umgekehrte Richtung. Dadurch entsteht dieses "eingenartige surren".

Rückwärtsgänge werden aus Kostengründen mit gerade verzahnten Übersetzungen ausgestattet. Die Vorwärtsgänge haben eine Hypoidverzahnung (geräuschärmer)

Richtig, Dolabella. Geradverzahnte Zahnräder kämmen auch besser und haben einen besseren Wirkungsgrad (siehe Rallye-Fahrzeuge).

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... und dadurch kann man sogar an der Tonlage die Frequenz und somit die Anzahl der Eingriffe pro Sekunde ermitteln.

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Die anderen Gänge haben Schrägverzahnung! Von Hypoidverzahnung spricht man bei Kegelradgetrieben mit Achsversatz , wie sie in den meisten Differentialgetrieben mit einer 90° Umlenkung des Kraftflusses zu finden sind.

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