1. Deutsche Autos unterliegen den selben EU-Sicherheitsbestimmungen und müssen die selben Crash-Tests bestehen, wie Autos ausländischer Hersteller, die in der EU verkauft werden sollen.

  2. Hier gibt es viele Erfahrungsberichte

http://www.autoplenum.de/Auto/HYUNDAI/i30

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Mensch Mädchen, was machst du denn für Sachen? Die meisten Defekte hättest du eigentlich beim Kauf schon entdecken können. Ich gehe immer hiernach vor:

http://www.gutefrage.net/tipp/kosy-these-nr-7-autokauf

500€ für eine Wasserpumpe für einen alten Golf? Das finde ich etwas viel.

An deiner Stelle würde ich erst einmal analysieren, wie teuer es ist, alle Defekte zu beheben. "Airbag-Leuchte" sagt erst mal nicht viel aus. Wenn nur ein Stecker in Wackelkontakt hat, kann man den Defekt für 0€ beheben. Wenn ein Airbag fehlt, kann sie Sache bis 1.000€ kosten. "Bremse" sagt auch nicht viel aus. Was ist denn mit der Bremse? Ist der Feststellbremsenzug schwergängig, kann man das Problem evtl. mit ein wenig Kriechöl beheben. Sind die Bremssättel rott und müssen erneuert werden, kann es in die 1.000€ gehen. Usw.

Auf jeden Fall würde ich mir die Defekte genau ansehen. Manchmal übertreiben die Werkstätten auch.

Du hast doch einen Freund. Kann der dir beim Auto reparieren nicht helfen?

Gruß

kosy

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Ja, dieses Phänomen nennt sich Dieselpest (Wikipedia). Dieselkraftstoff ist nie 100%ig rein, sondern Mikroben sind in geringer Konzentration vorhanden. Normalerweise ist dies unbedenklich. Der Motor verbrennt sie mit.

Lagert Dieselkraftstoff jedoch zu lange, können sich diese Mikroben vermehren. Begünstigt wird Mikrobenwachstum im Dieselkraftstoff durch (Kondens)Wasser, Stillstand und Wärme. Der Dieselkraftstoff selbst bietet einen Nährboden für die Mikroben, die sich als glibbriger Schlamm bemerkbar machen und Filter verstopfen können. Deren Ausscheidungsprodukt ist Wasser. Diese begünstigt weiteres Mikrobenwachstum.

Ist zu viel Diesel ist Schlamm und Wasser umgesetzt, ist der Diesel unbrauchbar.

Also vermeide lange Lagerung und Wärme. Am besten ist es, wenn du den Kraftstoff öfter bewegst, umrührst, der Behälter schüttelst o. ä. und kühl lagerst.

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Liebe Raubritterin,

um das zu erklären, muss ich länger ausholen.

Die Klimaanlage wird vom Kältemittelkompressor betrieben. Dieser wird (meist über einen Keilriemen) vom Motor angetrieben und entzieht diesem Energie. Also ist der Spritverbrauch bei eingeschalteter Klima etwas höher. Wie viel höher, weiß ich nicht. Man sagt, bis zu 1l/100km. In einem Selbsttest kam ich nicht einmal auf 0,4l/100km. Am besten du testet es mal. Selbsttest ist aber immer schwierig, weil man die Rahmenbedingungen kaum exakt gleich halten kann.

Dennoch empfehle ich, stets die Klima laufen zu lassen. Denn das Kältemittel, das sich im Kältemittelkreislauf befindet, steht unter hohem Druck. Damit es nicht entweicht, ist die Klimaanlage nach außen hin abgedichtet.

Dennoch gibt es keine 100%-ige Dichtigkeit und somit verliert jede Autoklimaanlage irgendwann einmal Kältemittel. Die Kälteleistung sinkt und, wenn das gesamte Kältemittel entwichen ist, kühlt sie gar nicht mehr.

Je neuer und geschmeidiger die Dichtungen sind, desto besser dichten sie ab. Je älter und spröder sie sind, desto schlechter dichten sie ab und das Kältemittel kann entweichen.

Dem Kältemittel ist ein Öl beigemischt, das nicht nur den Kompressor, sondern auch die Dichtungen schmieren soll, damit sie geschmeidig bleiben und nicht austrocknen. Steht die Klima und der Kältemittelkreislauf, wird nicht geschmiert und die Dichtungen beginnen langsam zu verspröden.

Die größte Schwachstelle ist die Radialwellendichtung, die die Kompressorwelle nach außen abdichtet. Nur leider kann man die nicht wechseln, wenn sie spöde ist, weil fast alle Hersteller nur noch vollends vergossenen Kompressorgehäuse verbauen, die man nicht öffnen kann. D. h., ist diese 20ct-Dichtung spröde und nicht mehr dicht, so dass selbst nach dem Wiederauffüllen des Kältemitteln in kurzer Zeit dieses wieder entwichen ist, muss meist ein neuer Kompressor für ein paar hundert Euro + Einbau her.

Übrigens: Eine Klima kühlt nicht nur, im Winter entfeuchtet sie auch die Luft und somit das Innere des Wagens und die Scheiben.

Deswegen empfehle ich: Wenn du auf die Klimaanlage nicht verzichten willst, lasse sie IMMER mitlaufen. Wenn du aber - so wie ich - der Ansicht bist, dass sich die paar wenigen warmen Tage in Deutschland, während denen man eine Klima wirklich benötigt, nicht lohnen, würde ich sie ausgeschaltet lassen und überhaupt nicht instandsetzen. Höchstens beim Wiederverkauf.

Liebe Grüße

kosy

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Mittlere Oberklasse kenne ich nicht. Es gibt, per Definition, aber eine obere Mittelklasse. Das sind Fahrzeuge, die sich zwischen Ober- und Mittelklasse befinden. Wie z. B. Mercedes E-Klasse, 5er BMW oder Audi A6/A7. Ein Audi A4 oder Mercedes C-Klasse gehören nicht dazu.

Luxusautos würde ich noch oberhalb der Oberklasse ansiedeln. Also alles oberhalb 7er BMW, Mercedes S-Klasse, Audi A8. Da wären z. B. Maybach, Bentley, RollsRoyce.

Was du meist, ist wahrscheinlich ein Mittelklassewagen mit guter Ausstattung. Aber was du kaufen sollst, musst du schon selbst wissen. Für unter 5.000€ kriegst du bereits ältere topausgestattete S-Klasse Mercedes.

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Ich denke mal, dein Freund hatte irgendwelche Beziehungen. Ich glaube kaum, dass der Markt das hergibt. Ansonsten könnte die Nachfrage wohl kaum gedeckt werden. Es gibt einfach zu Viele, die so wenig Kohle haben, dass sie ein solches Angebot wahrnehmen würden.

Mir wurde mal bei einem Leihwagen ein 5€-Nachlass angeboten.

Ein anderes Mal wurde mit bei einem Neuwagenkauf angeboten, mit einer Reklame auf meinem Auto herumzufahren. NP war 32.000€, Nachlass sollte ca. 200€ sein. Da habe ich dann dankend verzichtet.

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Das hört sich vielleicht gut an, ist es aber nicht.

Die wesentlichen Details hast du vergessen zu erwähnen. Und zwar, was der Wagen denn nun kosten soll bzw. wie lange du monatlich 129€ bzw. 150€ (Versicherung) ablatzen sollst.

Ich schätze jetzt mal, dass du bei der Rate 5-6 Jahre zahlen musst. D. h. 150€ zzgl. Sprit pro Monat. Was verdienst du? Was kannst du monatlich noch sparen? Oder willst du das nächste Auto wieder auf Pump kaufen?

Oder noch schlimmer: Es ist gar kein Ratenvertrag sondern ein Leasingvertrag?

Ich rate: Beiße ein paar Monate auf die Zähne, fahre Rad so lange es geht, spare die 150€ und dann kannst du dir zum Winter einen gebrauchten alten Corsa kaufen. Den musst du dann auch nicht vollkaskoversichern.

Dieser Wagen kostet dich dann monatlich gar nichts (außer Sprit), weil er ja abbezahlt ist. D. h., du kannst ab dann das Geld (150€ monatlich) zur Seite legen und in 5-6 Jahren, wenn der Ratenvertrag im oberen Beispiel ausgelaufen wäre, hast du knapp 10.000€ zusammen und dann kannst du dir direkt ein neues Auto kaufen - ohne Raten. Das ist dann wirklich deins.

Wer einmal mit Ratenzahlung für ein Auto anfängt, begibt sich in einen Teufelskreis, aus dem er kaum noch herauskommt. Gebrauchten kaufen und gleichzeitig für den Neuen sparen ist die Lösung.

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Ärger mit dem Maler meies Arbeitgebers

Hallo!

Ich habe leider zur Zeit Ärger mit dem Maler der bei meinem Chef das Betriebsgebäude gestrichen hat. Das war vor ca. 6 Wochen. Ich hatte meinen PKW wie immer vor der Firma geparkt und die Maler haben begonnen die Fassade zu streichen. Ich habe danach bemerkt dass ich an meinem PKW überall weiße Farbspritzer hatte. Habe 1 Woche danach den Malerchef darauf angesprochen (erst so spät da sie erst eine Woche später wieder bei uns im Betrieb waren)und wir einigten uns darauf dass ich Ihm einen Preis eines hier bei uns angesiedeltem Unternehmen für eine Autopolitur nenne. Habe danach 3 Wochen versucht ihn zu erreichn aber dies leider vergebens. Daraufhin habe ich ihm einen höflichen Brief geschrieben dass es sich um den Preis von ca. 200 Euro handeln wird meinen PKW wieder sauber zu machen. Er meinte er habe mich nach dem erhalt meines Briefes sofort telefonisch versucht zu erreichen was ich jetzt aber auch nicht abstreiten möchte da ich wirklich ein paar mir unbekannte Nummern am Handy hatte. Darauf hin kam er ein paar Tage später mit zwei seiner Arbeiter bei mir am Arbeitsplatz vorbei und die drei haben angefangen an meinem PKW mit irgendwelchen Mittelchen (keine Ahnung was die hatten) herumzupollieren. Durch einen Arbeitskollegen wurde ich darauf aufmerksam gemacht da er es zufällig gesehen hatte dass Leute an meinem Auto herumpollieren. Als ich von der Firma rauskam hatten sie bereits Meine Motorhaube Teile des Daches, Teile des Kotflügels vorne rechts und Teile der rechten hinteren seitenwand bearbeitet. er meinte nur dass es eine Frechheit sei ihm den Betrag von 200 Euro für die professionelle Autoreingung zu nennen und dass ich sowieso die hälfte selbst zahlen muss weil mein PKW ja nur auf der einen Hälfte mit Farbe voll sei... Ich hatte absolut keine Ahnung dass jemand am Parkplatz sich an meinem Fahrzeug zu schaffen macht. Noch dazu war mein PKW 3 Wochen lang ncht gewaschen worden nun habe ich den Salat und teilweise Kratzer im Lack die ich wahrscheinlich niemandem Nachweisen kann und die Farbspritzer sind durch den Maler auch dementsprechend weniger aber halt auch noch nicht alles weg. So wie es im Moment aussieht ist die Sache für den Maler diesbezüglich erledigt.

Was kann ich in dem Fall machen?? Darf der Maler sich ohne mein einverständnis so verhalten?? Kann ich von Ihm immer noch eine professionelle Reinigung einfordern?? Wie sieht es dementsprechend mit der gesetzlichen Lage aus?? Darf er ohne mein wissen und beisein an meinem Fahrzeug etwas machen??

Vielen Dank für Eure Antworten.

Gruß

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Du hast viele Fehler gemacht.

  1. Fehler: Zu lange gewartet, bevor du aktiv geworden bist.

  2. Fehler: Telefonische Absprachen getroffen. Bei so etwas kommuniziert man schriftlich. Man kann zwar miteinander sprechen, aber wenn man eine mündliche Absprache getroffen hat, wird sofort ein Schriftstück aufgesetzt, in dem diese Absprachen festgeschrieben werden. Das ist alles wichtig, falls irgendwann Juristen sich mit dem Fall beschäftigen müssen. Für die zählt nur Schriftliches.

  3. Fehler: keine Frist gesetzt. Dadurch zieht sich so eine Sache unnötig in die Länge. Und Zeit spielt dem Verursacher in die Tasche. Denn je mehr Gras über die Geschichte gewachsen ist, desto leichter kann unterstellt werden, die Sache habe sich "damals" ganz anders abgespielt. Erst Recht, wenn es keine Beweise gibt. Und das ist dann der

  4. Fehler: Keine Beweise gesichert für den Fall X (zumindest hast du nichts dazu geschrieben).

Schreibe ihm einen Brief. Schildere ausführlich, was bis jetzt passiert ist und dass sich seine Mitarbeiter ohne Absprache (!) an deinem Wagen zu schaffen gemacht haben. (Schreibe es so ausführlich in den Einzelheiten, als würdest du den Fall einem Anwalt schildern.) Biete ihm an, einen Betrag x für eine professionelle Lackreinigung zzgl. deiner bisherigen Aufwendungen zu bezahlen, dann würdest du die Sache vergessen. Setze ihm eine Frist (üblich sind 14 Tage). Wenn er bis dahin das Geld nicht überwiesen hat, würdest du dir Rechtsmittel vorbehalten. Lasse den Brief vom Gerichtsvollzieher zustellen. Dann kann er hinterher nicht behaupten, das Schreiben nicht erhalten zu haben. Bedenke aber, dass die Zustellung durch den Gerichtsvollzieher etwas länger dauern kann (wegen der festgesetzten Frist). Wann er den Brief erhalten hat, steht in der Zustellungsurkunde, die übrigens gerichtsfest ist.

Wenn das nichts nützt, musst du wohl zum Anwalt.

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