warum ist wasser flüssig und nicht gasförmig?

4 Antworten

Ist zwar schon lange her, diese Frage, aber es sollte dann letztendlich doch zumindest eine richtige Antwort da stehen.
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Vergleicht man Wasser mit anderen Stoffen, so waere aufgrund seines Molekulargewichtes eigentlich zu erwarten, dass es bei Raumtemperatur gasfoermig ist. Nun handelt es sich bei den Wassermolekuelen aber um sog. Dipole, also quasi kleine Magnete mit postivem und negativem Ende. Aufgrund der Elektronenverteilung sind sie negativ am Sauerstoff und positiv an den Wasserstoffatomen. Das fuehrt zu einer betraechtlichen Anziehung untereinander. Die Anziehung ist nicht so gross, dass neue feste chemische Bindungen entstehen, aber zumindest so gross, dass man zwischen dem Sauerstoff eines Molekuels und dem Wasserstoff eines anderen Molekuels von einer Wasserstoffbrueckenbindung sprechen kann. Diese leichten Bindungen bestehen von jedem Molekuel aus in drei Richtungen. Sie fuehren dazu, dass die Wassermolekuele, die ansonsten auseinanderdriften und in den gasfoermigen Zustand uebergehen wuerden, stattdessen fester zusammenhalten und somit fluessig sind.

Die Frage könnte auch lautet: „Warum hat Wasser eine so zentrale Bedeutung in der Natur?“ Wasser ist ein sogenannter Dipol! Das H2O-Molekül ist zwar als Gnazes neutral geladen, jedoch liegt im Molekül selbst eine Ladungsverschiebung (Elektronenverschiebung) vor. Dabei ist der Bereich der zwei Wasserstoff-Atome positiv geladen, das Sauerstoff-Atom negativ geladen.

<pre> (-) O // \ H H (+) </pre> Durch diese Polarität der O-H Bindung kann das Wasser sogenannte Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden, die keine feste molekulare Bindung darstellen sondern eher vergleichbar mit magnetischer Anziehung und Abstoßung sind. Über die Wasserstoffbrücken bilden die Wassermoleküle die sog. Cluster, die sich ständig neubilden und wieder auflösen.

Diese Tatsache führt zu den zahlreichen Anomalien und Besonderheiten des Wassers. Eine Anomalie beispielsweise ist das seltsame Dichteverhalten des Wassers. Seine größte Dichte hat Wasser bei 4°C. Kühlt es weiter ab nimmt die Dichte wieder zu und fällt jenseits des Gefrierpunktes nochmal sprunghaft ab. Dies erklärt, warum Eis auf dem Wasser schwimmt. Das gewöhnliche Verhalten eines Stoffes ist ja, dass die Dichte beim Aukühlen zunimmt, und es dadurch dichter und „schwerer“ wird.

DH, weil diese Antwort wirklich als einzige recht gut ist.

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Danke, auch wenn's schon lange her ist, hab's jetzt zum Glück verstanden. (:

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Hallo also Wasser gibts in 3 Formen: von 0 bis 100 Grad flüssig, über 100 Grad gassförmig, unter 0 Grad fest. Das hängt mit der Bindung der einzelnen Molekühle zusammen. Jeder Stoff hat eine andere Dichte, daher unterschiedliche feste,Siede und Gefrierpunkte. Ich hoffe konnt dir damit helfen

jeden stoff gibt es in mehreren aggregatformen. Der Fragesteller meint Zimmertemperatur, Chemieass

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@ZwieZeit

Wie gesagt weil bei der Zimmertemperatur die Dichte der Molekühle so angeordent sind, das die Temperatur für gassförmig zu niedrig und für fest zu hoch ist

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Wasser ist viel KOMPLEXER!! Wie sollte dann der Schnee am Pol weniger werden - wenn es IMMER unter NULLGrad sind...Eis kann Sublimieren..

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sag doch besser einfach nichts wenn du keine ahnung hast.

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