warum ist geschichte so wichtig?

8 Antworten

Wer die Geschichte nicht kennt, versteht die heutige Welt nicht, versteht nicht wohin sie sich entwickelt und ist u. U. verdammt, die Geschichte zu wiederholen.

Außerdem muss so ein Unwissender glauben, was man ihm sagt und wird deshalb kaum in der Lage sein eine eigene Meinung und einen eigenen Standpunkt zu entwickeln.

Ergänzung:

Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen. Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen, wenn wir zu wissen wünschen, was jener will.

Heinrich Heine
Werke: Französische Zustände. Heine: Werke, S. 3629 (vgl. Heine-WuB Bd. 4, S. 448)

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Was geschehen ist wird auch wieder geschehen, die Menschheit lernt nur dazu wenn sie aus vergangenem lernt, ansonsten werden sich fehler wiederholen

Geschichte heißt Erfahrungen - und woraus lernt der Mensch? Aus Erfahrungen.

Das kann ich Dir sehr, sehr gut sagen.

Als historisch gebildeter Mensch wundere ich mich immer wieder über Zeitgenossen, die der Politik und den massgeblichen Vorgängen, die heute unser Leben bestimmen, mit Unverständnis und unfassbarer Naivität gegenüber stehen.

Man kann auch nicht "erahnen", was Politiker treiben, wenn man selbst keiner von ihnen ist und auf höchster Ebene in Hinterzimmern von ihnen als einer der ihren eingeweiht wird.

Wenn man aber historisch gebildet ist, kennt man das, was passiert. Denn es wiederholt sich alles immer wieder mit neuen Namen, aber denselben Triebkräften, weil die Menschen ja dieselben sind.

Was in der Vergangenheit passiert ist, liegt alles offen. Zeitzeugen haben nachher frei gesprochen, Archive sind geöffnet, alles ist breit ausdiskutiert worden. Das, was Du heute als "langweilige" Geschichtsbücher vorgelegt bekommst, sind die Staatsgeheimnisse von einst!

Aus denen kann man alles lernen, was man braucht.

weil sich daraus alles ergibt, wie es heute so ist^^ und es wird als allgemeinbildung beziffert... davon ab, brauchen spätere studiengänge bzw berufe sowas ;D

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