warum; ist doch mega unfair?
gefühlt alle Produkte, die ich abnormal liebe werden kleiner und teurer gemacht 💔 Erst meine Schokobrezeln und jetzt auch noch mein Kaffeepulver. Beides war davor schon hart teuer… Die Menge hat sich ca halbiert und der Preis ist gestiegen? Gehts noch? 😭😭
4 Antworten
Bei der Schokolade liegt es an den explodierten Kakaopreisen. Es gibt nur wenige Erzeugerländer, und aufgrund schlechten Wetters sowie anderer Probleme waren die letzten Ernten miserabel. Betrifft alles, was mit Schokolade zu tun hat. Und Brezeln werden gebacken, da schlagen hohe Energiepreise durch.
Auch beim Kaffee gab es schlechte Ernten, die Preise für Rohkaffee haben sich verdoppelt.
Inflation
ind ja, die machen auch bei „deinen“ Produkten keine ausnahme. Wenn der Rohstoff schon teurer wird und auch Strom, Personal, Gas, Miete,… wer soll das denn sonst zahlen?
nein, der Logik nach werden die eher teurer, weil n Einzelhändler mehr davon wegschmeißt oder die aus dem Sortiment kickt. Bringt kein Umsatz - also weg. Um deine Illusion noch zu nehmen: die alpina schokobrezeln laufen übrigens hier sehr gut!
Die wollten meinen Kaffee sogar entfernen und die Flips kacke schmecken lassen, den Quark kauf ich auch ned mehr weil da statt Quark; Frischkäse+ Stärke drin is lol xD
Ja gut ich hab einfach neues Zeugs gesucht, naja was solls so lernt man wieder neue coole Sachen, oder übe etwas backen dann haste auch Brezeln.
Ja, das ist wirklich sehr ärgerlich.
Vor allem große Lebensmittelketten neigen dazu, Notlagen, außergewöhnliche Umstände und schlechte bzw. unübersichtliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen dazu zu benutzen, um sich selber zu bereichern und ihre Gewinne zu maximieren. Ich beobachte dies schon lange Zeit und habe das Gefühl, dass die Gier immer größer wird. Und meist geht das dann auf Kosten der unteren Einkommensgruppen, bei denen der prozentuale Anteil des Einkommens für Lebensmittel ohnehin schon sehr hoch ist.
Gefühlsmäßig sprechen die sich untereinander ab, aber unser Kartellamt sieht das anscheinend nicht so..
Unser Kartellamt braucht nur auf die Weltmarktpreise zu schauen, um deine Verschwörungstheorie in die Tonne zu kicken.
Leider keine Theorie.
Wir hatten durch den Krieg offiziell ca. 10 % Inflation auf das Jahr gerechnet. Klar, das war vielleicht etwas geschönt, aber dann lassen wir es halt mal temporär gg. 15 % gewesen sein. Wenn Du Dich aber mal in einen Supermarkt begeben hättest, um dort Lebensmittel zu kaufen, wäre Dir aufgefallen, dass fast alles dort um bis zu 30 % angestiegen ist. Nicht nur Schokobrezeln, sondern auch so wichtige Dinge wie Butter, Milch und fast alles andere. Nicht nur gefühlt! Und diese Preissteigerungen wurden auch mit dem Rückgang der Inflationsrate auf offizielle 2,x % und einem Rückgang der Energiepreise, insbesondere des ach so einflussreichen Treibstoffes, auf fast Vorkriegsniveau, kaum mehr abgesenkt.
Aber das hat man immer schon so gemacht. Zur Euro-Einführung haben sehr viele, vielleicht die meisten, die Preise nicht exakt umgerechnet, sondern sich einen ordentlichen Wechselaufschlag gegönnt. Verschwörungstheorie, wenn der Döner zunächst 3,90 DM gekostet hat und danach 2,60 € ? Und die Dönerläden waren da noch gnädig zu uns Verbrauchern.
Wenn Du Dich aber mal in einen Supermarkt begeben hättest,
Ach Schatzi, ich gehe seit vielen Jahren regelmäßig einkaufen und habe einen ganz guten Überblick über die Preise der Artikel, die unser Haushalt regelmäßig braucht.
Und diese Preissteigerungen wurden auch mit dem Rückgang der Inflationsrate [...] kaum mehr abgesenkt.
Wenn man auch nur das geringste bisschen Ahnung hätte, wäre einem klar, dass auch eine erheblich geringere Inflationsrate immer noch steigende Preise bedeutet.
Na, Spatzl, dann sind wir uns ja einig, dass die Preise für Lebensmittel ständig unabhängig von der Inflation steigen. Ein erster Schritt auf dem Weg der Erkenntnis 😏.
Ich gehe aber oft auch im europäischen Ausland einkaufen. Und ich sehe, dass da die Weltmarktpreise anscheinend nich ganz so durchschlagen wie in Deutschland.. scheint irgendwie von der Kaufkraft der dortigen Bevölkerung abzuhängen.. Supply & Demand?
Und wer bekommt denn dann den Mehrerlös aus der plötzlich um 30-50% teureren Butter? Der Bauer? Das glaub ich eher nicht. Der Spediteur? Aber dessen Spritausgabe ist schon wieder auf Vorkriegsniveau… Dann ist es wohl der Staat, der Lebensmittel besteuert? Auch nicht, hm? Naja.
Da bin ich aber froh, dass Du da der große Checker bist. Mach was draus 🥳
aber wer kauft schon Schokobrezeln? Das ist ein absolutes Nischenprodukt