Warum heißt der Drogeriemarkt so?

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Weil das Wort "Drogen" ursprünglich nichts mit Alkohol, Nikotin oder Kokain zu tun hat. Diese Bedeutungsverengung kam im Sprachgebrauch erst sehr viel später.

Im deutschen Sprachraum wird die Drogerie unterschiedlich gedeutet: So gibt es in Deutschland und Österreich hauptsächlich Drogeriemärkte und nur noch wenige geführte Einzelhandelsdrogerien, in denen man eine Beratung erhalten kann. Große Drogeriemarkt-Ketten in Deutschland sind Schlecker, dm-drogerie markt, Rossmann, Müller und Ihr Platz. Drogerie-Fachgeschäfte sterben in Deutschland praktisch aus.In Österreich bestehen nach wie vor Drogerie-Fachgeschäfte neben den Drogeriemärkten. Ein großer Teil der Fachgeschäfte hat sich unter dem Namen „Gewußt wie“ zu einer Einkaufs- und Marketingkooperation zusammengeschlossen. Österreichische Drogerien sind auch zum Verkauf von pflanzlichen Arzneimitteln berechtigt. Daher ist, um in Österreich eine Drogerie selbstständig führen zu dürfen, eine Befähigungsprüfung erforderlich. Unter anderem muss entsprechendes Wissen in Botanik, Chemie, Gesundheits- und Ernährungslehre, Drogenkunde, Arzneimittelkunde und Chemikalienkunde nachgewiesen werden.[1]In der Schweiz versteht man unter einer Drogerie hingegen ein von Drogisten geführtes Fachgeschäft für Gesundheit und Schönheit, das Wert auf eine fachkundige Beratung legt. Das große und vielfältige Angebot eines Drogeriefachgeschäftes umfasst ca. 15.000 Artikel. Da viele davon zu den Heilmitteln zählen, sind die Auflagen, eine Drogerie führen zu dürfen, in der Schweiz etwas strenger. So braucht es zum Führen einer Drogerie eine Betriebsbewilligung, welche eine vierjährige Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Drogist HF voraussetzt.Geschichte [Bearbeiten] Drogerie um 1920Drogerien entwickelten sich wohl aus den mittelalterlichen Arzneimittelhandlungen[2]. Lange Zeit durften aber nur Apotheken Heil- und auch Giftkräuter verkaufen. Erst die kaiserliche Verordnung vom 25. März 1872 in Deutschland und die Verordnung vom 17. Juni 1886 in Österreich gestatteten, Kräuter wieder als Arzneidrogen in Drogerien zu verkaufen. Überdies fertigten Drogisten auf Wunsch der Käufer selbst Zahncreme, Zahnpulver, Backpulver, Hautcreme, Schuhputzcr

Weil DM ein DrogerieMarkt ist. Und die anderen Firmen nach ihren Inhabern benannt sind.

Sorry falsche AW, habe Frage falsch gelesen

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eine drogerie ist ein geschäft, dass produkte mit wirkstoffen verkauft. in meiner kindheit war ein drogist ähnlich angesehen wie ein apozheker. der stand im weißen kittel und hat beraten. diese märkte gab es da noch nicht. es gibt auch immernoch produkte, die ausschließlich in drogerien oder apothene verkauft werden müssen.

Das Wort "Droge" leitet sich vom Althochdeutschen "drög" ("trocken") ab. Im Mittelalter verstand man darunter getrocknete Pflanzenteile, die als Arzneien verwendet wurden. Zu dieser Zeit blieb es auch bei starken Drogen wie dem Opium meist bei einem medizinischen Einsatz. Die häufige Einnahme von Drogen aus rein hedonistischen Motiven mit all den damit verbunden Problemen ist hingegen ein relativ junges Phänomen. Während früher Drogenkonsum früher weitgehend an den medizinischen Einsatz, religiöse Rituale oder gewisse Festivitäten gebunden war, haben Drogen in den letzten beiden Jahrhunderten immer mehr Eingang ins Alltagslegen gefunden.

Kompliment, sehr schoen erklaert.

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