Warum fällt eine Sicherung bei Überlastung oder einem Kurzschluss raus?

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9 Antworten

ich gehe mal davon aus, dass du mit raus fallen das Auslösen meinst...außerdem gehe ich mal davon aus, dass du mit Sicherung einen Leitungsschutzschalter (umgangssprachlich Automaten) meinst.

wenn dem so ist, dann gibt es 2 möglichkeiten:

eine leichte überlast: hier verformt sich innerhalb des Automaten ein Streifen aus Bi-Metall, der je nach Bauart entweder direkt als Widertstand vom Strom durchflossen, oder mit einem um den Bi-Metall gewickelten Heizdraht erwärmt wird, verformt sich und gibt die Sperrmechanik frei. der Schalter unterbricht den Stromkreis.

eine heftige Überlast oder ein Kurzschluss: eine magnetspule in dem Automaten zieht an der Sperrklinke des Automaten, so dass er ohne nennenswerte verzögerung auslöst.

eine kleine anmerkung noch: ab 19wasweißichund70 sind alle Sicherungsautomaten so gebaut, dass der kleine Hebel unabhänig von der Sperrmechanik funzt. d.h. wird der Hebel oben gehlaten, während der Automat auslöst, bleibt der hebel zwar oben, der Auotmat schaltet aber dennoch ab. um ihn dann wieder einzuschalten muss der hebel losgelassen und dann wieder hoch gedrückt werden...

lg, Anna

ganz kurz da sie den stromfluss auf das zulässige maß begrenzt und genau deshalb ist sie da,bevor leitungen zu glühen anfangen und die hütte abfackelt

Wenn wir mal von Schmelzsicherungen absehen wollen, reagieren die Leitungsschutzschalter im Sicherungskasten auf 2 Dinge:

Bei einem Kurzschluss fließt so viel Strom, dass ein Elektromagnet im Leitungsschutzschalter den Kontakt schlagartig unterbricht (Schlaganker).

Bei Überlast (Erwärmung) reagiert eine Bimetallsicherung (träge) und unterbricht den Kontakt. Die beiden unterschiedlichen Metalle im Streifen dehnen sich unterschiedlich stark aus und deshalb verbiegt sich der Streifen, bis er wieder abgekühlt ist.

appletman 28.01.2013, 17:32

Die Sicherung fällt nicht raus, sie löst aus oder spricht an oder wird zerstört (bei Schmelzeinsatz-Sicherungen).

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Bei Überlastung oder einem Kurzschluss würde soviel Strom fließen, dass die Leitung, oder Kurzschlussstelle zu glühen und zu brennen anfangen würde. Die Sicherung oder der Leitungsschutzschalter (Sicherungsautomat) ist für eine Stromstärke ausgelegt, die die Leitung verträgt ohne sich zu erwärmen.

Girlkatze 28.01.2013, 17:02

Aha :D Merci

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andreas03o 28.01.2013, 17:19

Es ist ein Bimetall und Elektromagnet vorhanden. Der Elektromagnet löst bei sehr hohen Strom (Kurzschluss) sofort aus, das Bimetall bei Überlastung, abhängig von der Höhe und der Dauer, um wie viel der zulässige Stromfluss überschritten wird.

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Da ist je nach Typ ein dünner Draht drin oder ein Magnet.

Wenn es eine Schmelzsicherung ist, dann ist ein Draht drin, der bei zuviel Stromdurchfluss schmilzt und dann kann kein Strom mehr durch.

Wenn ein Magnet drin ist, und die Leistung überlastet wird, fließt soviel Strom durch den Elektromagnet, dass dieser einen Schalter anzieht, der den Stromkreis unterbricht. Dann fließt auch kein Strom mehr.

Girlkatze 28.01.2013, 16:58

super erklärt merci :D

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Abbedau 28.01.2013, 16:58

Stimmt. Den magnetischen Auslöser habe ich bei meinem Beitrag vergessen ;-)

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Girlkatze 28.01.2013, 17:00
@Abbedau

schon okay deine antwort ist auch super erklärt :D

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Girlkatze 28.01.2013, 16:59

sehr cool :D danke

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weil sie genau dafür gebaut wurde...

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