Warum brennt mein Ölofen nicht sauber?

3 Antworten

Wenn über deiner Wohnung das Dach ist, hast Du garantiert zu wenig Zug auf dem Ofen. Frag deinen Schornsteinfeger. Eine erforderliche Schornsteinverlängerung wird der Vermieter sicher nicht machen, wenn sowieso eine Etagenheizung eingebaut wird.

Über der Wohnung befindet sich noch ein Dachstuhl - die anderen Öfen in der WG brennen allerdings ziemlich gut und sauber. Habe gerade nochmal das Ofenrohr abgeklopft, aber da kam leider kaum was raus.

Werde mich vermutlich tatsächlich an den Schornsteinfeger wenden müssen :/.

Ich rate mal ins Blaue hinein und sage, dass eine Klappe im Schornstein zu weit geschlossen ist. Dadurch staut sich die Abluft langsam bis zur Brennkammer, so dass der Ofen zwar anfangs gut brennt, aber irgendwann den Sauerstoff in der Brennkammer verbraucht hat und der Rückstau anschließend verhindert, dass genügend Frischluft angesaugt werden kann.

Frag mal den Schornsteinfeger, was du beachten musst.

Mein Kaminofen will nicht nicht so richtig.

Hallo liebe Gemeinde....

Ich habe folgendes Problem Es geht um einen Kaminofen, der seit ca 7 Monaten in einem 30 Jahre alten Haus neu eingebaut wurde. Das Haus wurde nachträglich gedämmt. Die Gebäudehülle wurde mit Steinwolle ausgeblasen und die Fenster kamen alle neu. Der Schornstein wurde mit einem 180 mm Keramikrohr saniert. Die Dunsthaube in der Küche wurde mittels Funkkontaktschalter verriegelt.

Der Ofen ist ein Dan Skan Nuro 160 mit automatischer Luftzufuhr. Das Ofenrohr zum Schornstein hat einen 90° Bogen und eine Gesamtlänge von ca 0,65 m ( Nach hinten angeschlossen) Der Ofen ist raumluftabhängig angeschlossen und steht in einem offenen Wohnzimmer mit über 100 m³ Luftinhalt und offenen Durchgängen zum Flur, Küche und Esszimmer. Der Schornstein hat ab Rohreinlass eine Höhe von 5,7 m. Die Schornsteinmündung ist offen ohne Aufsätze. Der Schornstein geht über First und es befinden sich keine Bäume oder andere Störfaktoren in der Nähe.

Mein Problem: Der Ofen lässt sich noch gut anfeuern. Es herrscht kein Rauchgasaustritt und es zündelt vernünftig. Sobald aber die erste Lage Holz durchgebrannt ist und man Holz nachlegen möchte zündet das neue Holz nur sehr zögernd an und glimmt mehr, als das es brennt. Es fängt an zu stinken und die Heizleistung lässt dann natürlich auch nach. Dazu werden die Scheiben noch sehr dunkel. Eben normal, wenn nicht mehr genug Verbrennungstemperatur vorhanden ist....

Der Ofensetzer war bereits vor Ort und hat sich das ganze angesehen. Laut seiner Meinung bekommt der Ofen über die Bimetallautomatik nicht genug Verbrennungsluft und zündet demnach nicht mehr richtig. Daraufhin hat der Ofensetzer den Chefkonstrukteur von Dan Skan Herr H. aus H. vorbei geschickt. Dieser meint, der Ofen ist 1 a in Ordnung, hat die Bimetallautomatik ausgetauscht, sowie eine Vermiculiteumlenkplatte rausgenommen und den Ofen angefeuert. Keinerlei Veränderung. Er behauptet, der Schornstein sei zu niedig und würde nicht genug Förderdruck erbringen. Er rät zu einer Schornsteinerhöhung oder einem elektrisch betriebenen Ventilator. Dann hat er den Ofen ohne die Umlenkplatte wieder einzubauen hinterlassen und ist gegangen.

Gemäß der Schorsteinfunktionsberechnung langt der Förderdruck dicke. Der Ofen benötigt 12 Pascal, der Schornstein bringt auf Papier fast 21 Pascal. Der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister und auch der Schornsteinbauer wissen auch keinen Rat. Laut deren Aussagen muss das funktionieren. Das Holz hat laut zwei verschienden Restfeuchtemessgeräten eine Restfeuchtegehalt zwischen 14-16%. Ich weiß nicht mehr weiter. Was kann man machen.

Ich möchte bitten, dass sich dieser Frage nur Fachleute annehmen, die auch wirklich fundierte Kenntnisse im Bereich Ofen- und Schornsteinbau haben.

Vielen Dank

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