Warum braucht man der Elektrolyse von Wasser einen Glecihstrom?

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3 Antworten

Bei der Elektrolyse scheidet sich an einem Pol Sauerstoff und am anderen Wasserstoff ab. Bei Wechselstrom würden ständig die Pol umgekehrt werden, was den Vorgang stört und nicht die Gewünschte Trennung der Gase ermöglicht, weil dann an beiden Elektroden beide Gas entstehen würden.

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Kommentar von masterpuya
05.02.2017, 14:32

Danke, sehr hilfreich. Wenn du erlaubst eine Frage hab ich noch. Wieso geht der Wasserstoff zum Minuspol bzw. wieso ist der Wasserstoff positiv geladen?

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Gleichstrom: Hier fließen die Elektronen in eine Richtung.

Wechselstrom: Hier wechseln die Elektronen immer ihre Richtung. Wie sollte da eine Elektrolyse möglich sein? Immerhin gibt es konduktometrische Analysen, bei denen die Leitfähigkeit von Lösungen relevant ist. Hier muss Wechselstrom von genügend hoher Frequenz eingesetzt werden, um Elektrolyseeffekte zu vermeiden.

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Hallo !

Mit Gleichstrom ist's eben praktisch einfacher zu machen. Ein Pol an einer Platte und der andere an der Anderen. So funktionniert eben die Ladung. Spannungsunterschied.

Was ein "Witz" an der Sache war, dass sie sich am Anfang geirrt hatten : Die messbaren Elektronen "fliessen" von Minus nach Plus... Daher heute die umgekehrten Vorzeichen.

Natürlich kann man Superkondensatoren auch mit Wechselstrom laden, auf Spitzenspannung. Aber da wird die Steuerung ziemlich schwierig :-( und muss die Spannung aushalten. Beim Test weit weg davon sein ;-)

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