Warum wurde in Deutschland Wechselstrom eingeführt?

5 Antworten

Erstens wird der Strom als drehstrom erzeugt, das sind 3 versetzte wechselströme. Gleichstromgeneatoren sind Leistungsschwächer, Außerdem ist der Leitungsverlust beim Transport proportional zur Stromstärke. Wenn man z. B. die Spannung auf das 1000 fache erhöht, fließt nur noch ein Tausendstel der Stromstärke für die gleiche Leistung. Ändern der Spannung ist mit Transfonmatoren leicht möglich

stimmt nicht

3-Phasen-Wechselstrom wurde er viel später als der 1-Phasen-Wechselstrom angeboten

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Elektrische Leistung soll meist über lange Strecken übertragen werden und das möglicht ohne Verluste. Weil die Verluste mit dem Quadrat der Spannungssteigerung abnehmen (z.B. 10-fache Spannung gibt ein hundertstel Verlust) möchte man mit möglichst hoher Spannung übertragen, nur eben diese Spannung von vielen tausend Volt ist z.B. im Haushalt nicht zu gebrauchen. also wird am Beginn der Übertragungsstrecke hoch- und am Ende wieder herabtransformiert (wenig Übertragungsverlust). Es ist aber so, dass nur Wechselspannung transformiert werden kann, nicht aber Gleichspannung, sodass mittels Transformator aus einer beliebigen Wechselspannung eine beliebige andere Wechselspannung hergestellt werden kann. Braucht man hingegen Gleichspannung, wird ganz einfach gleichgerichtet. Bitte nicht durcheinanderbringen "Trafo" (der ist nur der Transformator ohne alles) und "Netzteil" (enthält den Trafo, evtl. eine elektronische Schaltung mit derselben Funktion und, falls ausgangsseitig Gleichspannung gebraucht wird, auch den Gleichrichter, evtl. mit glättenden Zusatzschaltungen. Wechselspannung ist somit verlustarm und universell einsetzbar.

Wechselstrom ist nötig, um auf hohe Spannungen hochtransformieren zu können. Ansonsten wären Übertragungsverluste immens.

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