Warum bin ich introvertiert, Gibt es da überhaupt Vorteile?

7 Antworten

Ich weiß, dass das etwas spät kommt, aber man hat als eine introvertierte Person sehr viele Möglichkeiten in der jetzigen Situation sich zu beschäftigen. Ich glaube, dass es für Extrovertierte Leute schöner ist, wenn sie unter Menschen sind, was aber wegen der Pandemie nicht möglich ist. Ich bin selber Introvertiert, und ich genieße die Zeit. Ich weiß, bzw ich hoffe, dass diese Pandemie bald vorbei ist, aber Versuche diese Zeit als Introvertierte/r zu genießen. Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte.

Mir persönlich sind Introvertierte erheblich lieber. Sie nerven nicht. Sie bleiben im Hintergrund. Man kann mit ihnen sofort etwas anfangen. Mit Extrovertierten kann sich dies sehr leicht in Grenzen halten. Oft wollen diese bestimmen und die Führungsrolle übernehmen. Mich selbst würde ich je nach Tagesform als introvertiert oder auch hin- und wieder als extrovertiert bezeichnen. Meiner Ansicht nach kann das bei allen Menschen geschehen, dass sie aufgrund äußerer Umstände sich mal introvertiert oder extrovertiert verhalten.

So,so- die Introvertierten sind dir also lieber, lieber Timey  ;-)

Deine Ausführung macht Sinn, bist du in extrovertierter Tagesform, sind Introvertierte genehmer denn, es darf ja keine anderen Götter neben dir geben .... Bist du im Introvertiert-Modus, sind Extrovertierte dir einfach oftmals zu anstrengend....

Bin gerade extrovertiert und musste das loswerden ;-)

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@Undsonstso

Mal wieder alles zu schnell hingeklirrt, was Timey !?

Egal, ich werde jetzt gleich völlig extrovertiert die obligatorische Tasse Milch mit Honig vorbereiten, dann introvertiert mir noch was im TV ansehen um anschließend mit diesem Extro-Intro-Gemisch zu versuchen mich hoffentlich irgendwann im Bett wiederzufinden ;-)

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Dein Leben wird möglicherweise dadurch schwerer, weil du, wenn du denn introvertiert bist, versuchst wie ein extrovertierter Mensch zu sein. Es kommt iwie auch darauf an, was du als Vorteil siehst. Wenn du unbedingt sehr viele Freunde haben willst, im Team arbeiten musst, wenn dir die Meinungen anderer wichtig sind, dann hast du in der Tat einen gewissen Nachteil.

Aber dafür kannst du evtl. ganz gut auch mal alleine sein, gehst deinen Mitmenschen nicht mit irgendeinem Mist auf den Senkel, bist in der Tat höflich, und hast zwar weniger, aber dafür gute Freunde. Sowas kann man auch iwie als Vorteil bezeichnen. Vorsichtig zu sein heißt nicht, sich gar nichts zu trauen, sondern dass man bedächtig an eine Sache ran geht. Da gibt es ja einen Spruch von Konfuzius, welche Arten es zu lernen gibt, durch Nachdenken ist nach ihm die edelste Art^^

Wenn es dich sehr stört, versuche, dich zu ändern, was du aber nicht ändern kannst, das akzeptiere! :)

Ich bin nicht unbedingt darauf aus, viele Freunde zu haben. Aber wenn man viele Freunde hat, dann heißt dass wahrscheinlich auch dass dich viele mögen. Wenn dich viele mögen hast du zwangsläufig mehr Chancen im Leben, da es nun mal so ist, dass wir von Menschen umgeben sind.

Ich verstehe wirklich nicht wie man so einiges als Vorteil ansehen kann. Das ist natürlich von Mensch zu Mensch anders. Eigentlich bin ich ein total netter Mensch und tue alles für jemanden, den ich gerne habe, manchmal so viel, dass ich mich selbst vernachlässige. Gegenüber Außenstehenden bin ich total kalt, ich lasse selten jemanden an mich heran, auch wenn ich es aus aller Kraft versuche.

Natürlich versuche mich zu ändern, um das zu erreichen was ich auch will. Nur dass andere Menschen nichts dafür machen müssen. Ich hingegen schöpfe meine ganze Kraft aus, um am Ende auf dem gleichen Level zu stehen wie Extrovertierte.

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Haha, du hast eine amüsante Ausdrucksweise, gefällt mir :-)

Musste mich erst erkundigen, was das überhaupt bedeutet, kann aber feststellen, dass einige / viele Eigenschaften davon auch auf mich zutreffen.

Ich empfinde es aber zum Beispiel als positiv bspw. nicht alles von sich preiszugeben. Während meiner Ausbildung habe ich vermieden viele Kontakte zu knüpfen, ganz einfach um möglichen Stress aus dem Wege zu gehen und mich auf Wichtigeres konzentrieren zu können. Und siehe da, während viele weibliche (und eine männliche, wobei an der Männlichkeit Zweifel erhoben werden durften) Personen in einen mittelgroßen "Zickenkrieg" gerieten, habe ich die Show genießen können, wie sie sich verbal zerfleischten, das war schön :-)

haha, danke erstmal! :D

Wenn man nicht viel von sich preisgibt, verringert das auch die Chance verletzt zu werden, logisch, das habe ich auch selber feststellen können.

Wie hat denn die beschriebene Situation mit deiner Introvertiertheit zu tun? Meinst du dass du dich nicht oft einmischst oder wie? :D

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@xxCharmedxx

Ja, aber ich bezog das auch auf das stille, zurückhaltende, beobachtende. Ich habe wie erwähnt durchgehend einfach kein Kontakt zu dem (weiblichen) Rest aufgebaut, sondern mehr beobachtet und angefangen, jeden Einzelnen von der Person her einzuschätzen, weil ich von vornherein wusste, dass das zu nix Gutem führt, wenn ich es anders angehe.
Der gesamte Lehrgang wurde in diesen Schlamassel reingezogen und musste sogar vor der Ausbildungsleiterin Stellung nehmen, während ich in meinem Zimmer gepennt habe, weil ich damit nichts zu tun hatte.

Ich hatte aber dennoch einige Personen gemocht, weil die nicht so unintelligent waren wie der Rest und man sich mit ihnen auf einem anderen Niveau unterhalten konnte als bspw. über Schuhe und neue Klamotten. Habe mich also nicht zu 100% von alles und jedem ausgeschlossen. Nur von denen, die ich auf Grund der Beobachtung gemieden habe, weil ich wusste, dass die für Ärger sorgen werden. ^^

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Dazu sag ich doch mal was. Ich bin selber sehr introvertiert und noch Schülerin eines Gymnasiums, bald 12. Klasse. Ich bin am liebsten alleine, mag die Mathematik, höre gerne Musik und bin halt sehr schüchtern. Viele Charaktereigenschaften werden dir einfach in die Wiege gelegt, daran lässt sich kaum was ändern und Schüchternheit und das du introvertiert bist, gehört eben zu dir und deinem Charakter.. So bist du nunmal. Man kann mit der Zeit an seinem Selbstbewusstsein arbeiten, aber man wird nie so Selbstbewusst wie einige andere. Aber das ist auch nicht schlimm, wenn du lernst damit klar zu kommen, dass DU eben so bist. Andere Charaktereigentschaften ergeben sich auch im Laufe deines Lebens, durch die Dinge, die du erlebt hast.

Als introvertierter muss man (ich) sich viel mehr anstrengen, auch sowas wie Freunde finden ist viel schwieriger.

Jup, Freunden finden ist schwer.. Die Selbstbewussten haben meist ne Handvoll Freunde. Aber Gegenfrage, brauchst du viele Freunde ? Oder reichen ein paar, auf die man sich einfach verlassen kann ? Meiner Meinung, reichen ein paar Menschen, die immer da sind, wenn man sie braucht und man braucht keine tausend Freunde, die eh nie Zeit haben... und diese Freunde kann man auch als introvertierter Mensch finden..

Im Arbeitsleben, "ich arbeite gerne im Team". Dieser Satz ist doch sicherlich sehr beliebt oder´? welcher Arbeitgeber will jemanden der es hasst mit Menschen im Team zu arbeiten? Wo sind bitte die Vorteile der Introvertierten?

Dann lässt man den Satz eben Weg. Mein Güte, ist doch nicht so wild. Jeder Mensch hat positive Eigenschaften, hebe deine hervor und nicht das negative.. Ja, im Team arbeiten ist vorteilshaft, aber es gibt doch noch andere Dinge..

Ich hatte letztens ein Gespräch mit meiner Mathelehrerin unter anderem über dieses Thema... sie hat mir gesagt "sie findet es gut, wenn jemand etwas anders ist, nicht die ganze Zeit am Smartphone hängt, sich in andere hineinversetzen kann und einfach ruhiger ist"..

Mensch, jeder ist anders... akzeptier dich!! Es gibt viele Menschen, deiner Art und sie kommen auch mit dem Leben klar...

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