Warum bestehen Brauereikessel meistens aus Kupfer?

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Der Kupferkessel gibt Kupferionen an das Braugut ab. Damit werden Schimmelilze, Bakterien und Algen zum Absterben gebracht. Der Hefepilz ist nicht so empfindlich und vermehrt sich trotzdem.

Die Maische und das Bier werden durch das Brauverfahren im Kupferkessel haltbarer und Keimärmer.

Und das kann nur Kupfer, kein anderes Material.

Weil die Kupferionen einen positiven Effekt auf die Hefevermehrung und somit auf die Gärung haben. Zudem hat Kupfer eine deutlich bessere Wärmeleitfähigkeit als Edelstahl.

Weil Gold oder Silber zu teuer wären, Kupfer kommt dem am nächsten.

wem kommt kupfer denn am nächsten?

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@nowka20

Edelmetall. Kupfer ist ein Halbedelmetall. Es wird aber auch Edelstahl verwendet, beides ist keimhemmend. Und fast wie Edelmetall ebenso neutral bzw. unlöslich. d.h. geschmacksneutral. Das bekommt man mit Kunststoff kaum hin. Das Wasser aus plastikflaschen schmeckt ja auch anders als aus Glasflaschen. Glas ist wiederum im großen Maßstab ungeeignet.

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Kupfer lässt sich leicht formen und leitet Wärme ausgesprochen schnell.

Dadurch ist in einem gerundeten Gefäß immer überall die gleiche

Temperatur, was für das Bierbrauen ideal ist. Und die antimikrobiellen

Eigenschaften garantieren Keimfreiheit. Traditionelle Brauereien sind

stolz auf ihre Braukessel aus Kupfer. Einige Brauereien benutzen mittlerweile auch Edelstahlkessel, wegen der Tradition wird aber noch eine Kupferhaube aufgesetzt.