Wann geht man zum Psychologen, wann zum Psychiater?

12 Antworten

Psychologen kümmern sich um Menschen mit seelischen Problemen wie zB: Depressionen. Psychiater dagegen, um Menschen die so psychisch krank sind, dass sie schon meist in Nervenheilanstalten untergebracht sind.

Das stimmt nicht so ganz. Schau dir lieber die verwandte Fragen an.

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Depressionen sind eindeutig erst mal als psychische Krankheit nach ICD-10 klassifiziert und werden von Psychiatern behandelt. Zusätzlich kann eine Psychotherapie in form von Gesprächstherapie erfolgen, aber dies sollte nicht die einzige Therapieform sein, sondern immer in Kombination gegeben werden mit medikamentöser Therapie, nach Möglichkeit auch zusammen mit weiteren Formen, z.B. Musiktherapie, Kommunikativer Bewegungstherapie, Rollenspiel, etc. - Diese verordnet ein Arzt, ein Psychiater eben. Ein Psychologe darf nicht verordnen und durfte bis anfang der 2000er Jahre nicht mal selbständig therapeutisch tätig werden, sondern es bedurfte damals noch der Überweisung durch einen Psychiater.

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Hi! Zum Psychologen geht man, wenn man eine Gesprächstherapie machen möchte. Der Psychologe darf keine Medikamente verschreiben. Zum Psychiater geht man, wenn man an Depressionen oder anderen Erkrankungen der Psyche leidet. Der Psychiater ist ein Facharzt und darf natürlich auch Medikamente verschreiben. Liebe Grüße Andy!

bei bewiesenen psychischen Erkrankungen,würde ich den Psychiater empfehlen ,weil er Medizin studiert hat und Medikamente verordnen kann.

Generell können Ärzte und Psychologen als Psychotherapeuten arbeiten, sofern sie eine zusätzliche Ausbildung haben. Schwere psychische Erkrankungen, die Medikamention erfordern (z.B. Schizophrenie) werden von Psychiatern behandelt.

Häufig sind Psychiater aber auch Psychotherapeuten.

hey, sie wollte den Unterschied von Psychiatern und Psychologen wissen.

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a.) Der Psychiater ist ein Fachmann für schwere Geisteskrankheiten und deren medizinisch-psychiatrische Behandlung. Die Ausbildung ist ein Medizinstudium sowie eine spezialärztliche Weiterbildung in psychiatrischen Institutionen. Ein Psychiater ist ein Arzt, der sich mit der Diagnose, Therapie und Prävention psychischer Krankheiten beschäftigt. Seine Aufgabe ist es, Diagnosen zu stellen, körperliche und apparative und sogar z.T. invasive Untersuchungen (z.B. Lumbalpunktion) durchzuführen und medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien anzuordnen. In der Forensik kann er als Gutachter wirken.

b.) Der/die PsychotherapeutIn ist eine Fachperson, welche seelisch leidende und kranke Menschen behandeln kann. Die Ausbildung besteht aus einem Hochschulstudium in einer Humanwissenschaft (meist Psychologie oder Medizin) und der eigentlichen psychotherapeutischen Spezialausbildung in mindestens einer wissenschaftlich anerkannten, bewährten Therapiemethode. Die Basis ist Psychiater oder ein Psychologe.

c.) Der Psychologe ist ein Fachmann, der gesunde Menschen beurteilen und beraten kann. Die Ausbildung besteht aus einem Hochschulstudium in Psychologie. Er ist eigentlich eher Wissenschafler. Ein Psychologe/ eine Psychologin hat Psychologie studiert, das ist etwas anderes als Medizin. Der Psychologe darf keine klinischen oder invasiven Untersuchungen anordnen,durchführen und/oder befunden und keine Medikamente verschreiben. Seine Aufgabe ist es, Testungen der Kognition oder z.B. auf Demenz durchzuführen und (ganz wichtig) die Gesprächs- und Verhaltenstherapie.

Der Psychologe ist nicht berechtigt Gesprächs- oder Verhaltenstherapien durchzuführen. Dazu ist immer eine Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (sowohl für Mediziner als auch Psychologen) notwendig

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@Perlentaucherin

Mal abgesehen davon, dass praktisch jeder Psychologe auch psychotherpeutische Zusatzausbildungen hat, IST das Gespräch eine der wichtigsten Diagnose-Basis.

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@JoeWied

Es ging ihm aber um die Therapie, nicht um die Diagnostik.

Und ein Psychologe darf zwar diagnostizieren, nicht aber gesprächstherapieren.

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@mcbep

Doch weil kein vernünftiger Psychologe es mit dem Hochschulstudium belässt und die 3-Jähreige Zusatzausbildung macht. Eigentlich müsste man sich dann Psychologe Psychotherapeut nennen, was die meisten aber nciht tun.

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