Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung mega aufgeregt Hilfe!?

10 Antworten

  • Bereite dich gut vor. Manchmal findet man im Internet spezifische Fragen, die das Unternehmen stellt - schau z.B. mal bei Kununu oder google einfach. Schreibe dir für jede dieser bescheuerten Fragen eine gute Antwort auf, damit du vorbereitet bist. Lerne außerdem alle wichtigen Fakten zum Unternehmen.
  • Du musst denen klar machen, dass du dort arbeiten willst. Überlege dir ein paar Punkte, warum du für die Stelle geeignet bist und auch warum du dort arbeiten möchtest. Die haben keine Lust jemanden einzustellen, der unmotiviert ist oder nach ein paar Monaten wieder kündigt.
  • Überlege dir eine gute Antwort auf die Frage, wo du hin willst. Was ist in 5 Jahren?
  • Überlege dir 3 Stärken und 3 Schwächen. Bei den Schwächen pass auf, dass du dich nicht selbst schlecht machst. Überlege dir Schwächen, die deinen Gesprächspartnern evtl aufgefallen sind... zB etwas, was deinen Lebenslauf betrifft. Ich sage dann zB solche Sachen wie "ich habe in dem Bereich noch gar keine Arbeitserfahrung, (--->wichtig! Lösung:) deswegen habe ich mich im Internet / bei Freunden / Familie sehr viel Informiert / mir Videos angesehen usw, damit ich trotzdem schon einmal ein gutes Grundverständnis von der Tätigkeit habe und mich schnell einarbeiten kann."
  • Sprich langsam und deutlich, dann wirkst du nicht so nervös :) rede einfach auf Augenhöhe mit denen.
  • Trink keinen Kaffe vor dem Vorstellungsgespräch, lieber Tee. Salbeitee zum Beispiel bewirkt, dass man deutlich weniger schwitzt... falls du bei Aufregung mehr schwitzt.
  • Zieh dich seriös an, unbedingt ein Hemd. Ein Hemd macht IMMER einen guten Eindruck, selbst wenn du dich auf eine Putzstelle beworben hast. Ich spreche aus Erfahrung, habe in einer Autovermietung gearbeitet und unser Chef war immer sehr positiv überrascht, wenn Fahrzeugpfleger mit Hemd zum Vorstellungsgespräch gekommen sind.
  • Überlege dir gute Fragen, die du am Ende stellen kannst. Fragen kommen immer gut. z.B.: "Wie ist in dem Unternehmen die Ausbildung genau aufgeteilt, wie lange ist man in welcher Abteilung?" "Wie sind die Karrieremöglichkeiten im Unternehmen nach der Ausbildung?" "Wie ist das Team aufgebaut - wie viele Azubis gibt es?" "Seit wann arbeiten Sie hier und wie sind Sie urpsrünglich in das Unternehmen gekommen? Was gefällt Ihnen an dem Unternehmen und an Ihrer Arbeit?" <- die Frage würde ich immer stellen! :)
  • Ganz wichtig auch: Frage am Ende etwas wie: "Gibt es noch irgendwelche Unklarheiten oder haben Sie irgendwelche Zweifel, die ich noch aus dem Weg räumen kann?"
  • Was mit sehr hilft, wenn ich nervös bin: 1. ich schaue mir vor dem Vorstellungsgespräch immer Laufstegvideos oder Interviews von Kate Moss an, weil die Frau einfach absolut entspannt wirkt ;) vielleicht eher was für Frauen 2. ich denke während dem Gespräch an einen guten Freund von mir, der in jeder Situation entspannt und professionell bleibt. Wenn ich anfange nervös zu werden stelle ich mir vor, ich wäre er, und das beruhigt mich total.
  • Wichtig: je nachdem, was für eine Art Interview die führen - lass dich nicht nervös machen. Manche Unternehmen setzen auf Stressinterviews und stellen dir dumme, provokante Fragen. Antworte einfach ruhig, bleib immer höflich und denk dir nichts dabei.
  • Generell: Benutze möglichst wenige negative Formulierungen, drücke stattdessen alles positiv aus, was sich positiv ausdrücken lässt. (z.B. "Sprechen Sie Spanisch?" -> NICHT: "Nein".. sondern einfach: "Ich spreche Englisch und Deutsch".) Das Wörtchen "aber" lass ganz weg, stattdessen verwende zB "allerdings". Kein Konjunktiv. Du würdest nicht gerne, sondern du willst und du wirst.
  • Schreib nach dem Gespräch am Abend eine kurze E-Mail, dass es dich gefreut hat, das Unternehmen besser kennen zu lernen, das Gespräch war sehr interessant und aufschlussreich und du hast einen sehr positiven Eindruck. Du freust dich, bald von Ihnen zu hören. Irgendwie sowas. Das hebt dich von anderen Bewerbern ab.

Viel Erfolg!!! :)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Omg ich bedanke mich !!! Ich fühle mich jetzt schon ein wenig besser!!! Danke danke danke :)

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Hallo,

"MsPlanlos" hat dir schon ganz toll geantwortet. Ein paar Tipps habe ich auch noch auf Lager:

  • Tief durchatmen und Schultern lockern, bevor du hineingehst.
  • Nicht verkrampft sitzen, heißt, Beine nicht überschlagen oder gar um die Stuhlbeine wickeln. Arme niemals vor dem Körper verschränken, sondern locker und offen ablegen, aber auch nicht um die Stuhllehnen krampfen. Einfach ganz locker ablegen.
  • Nicht herumrutschen während des Gespräches.
  • Deinem Gegenüber freundlich in die Augen schauen, auch wenn es ganz dumme Fragen stellt.
  • Spiele das Vorstellungsgespräch heute noch mit einer vertrauten Person durch. (Mutter, Vater, ältere Geschwister, beste Freunde, etc.)
  • Egal was während des Gespräches in der Firma passiert, ruhig bleiben und bis zuletzt die Konzentration nicht verlieren.
  • Sollte tatsächlich gefragt werden, warum du in der 11. Klasse sitzengeblieben bist, entweder die Wahrheit sagen, wenn sie vertretbar ist, oder zu einer kleinen Notlüge greifen. Z.B. Mutter war lange krank, du hast in der Pflege geholfen und so den Anschluss verloren. Oder: Selbst lange gefehlt, da beim kleinen Bruder/Nachbarskind mit einer Kinderkrankheit angesteckt. Lange gefehlt und dabei den Anschluss verloren. Das ist nicht die vornehmste Art, aber es hilft.
  • Warum du in Fach X eine 3 hast? Das ist etwas heikel. Nur, wenn es ein Fach ist, das für die Ausbildung nicht wichtig ist, kannst du sagen, dass das nicht deine größte Begabung ist, aber gleich ausgleichen, dass du dafür in Fach Y eine 1 hast
  • Wie stellst du dir den Arbeitsalltag eines Azubis vor? Anfangs nicht sehr abwechslungsreich, denn du musst ja zuerst etwas lernen und die Arbeitsabläufe kennenlernen. Darauf freust du dich aber und wirst dich bemühen, alle gestellten Aufgaben gewissenhaft durchführen zu dürfen. Je mehr du lernst, desto hilfreicher kannst du deine Arbeitskraft einsetzen. Du kennst den Ausspruch "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" und weißt, dass du viel lernen musst, worauf du dich freust.
  • Warum gerade dieser Beruf? Dafür schau dir noch einmal genau an, was in der Firma gemacht wird und für welche Lehrstelle du dich bewirbst. Dann zähle auf, dass dich das, das und das besonders interessiert und du das gerne lernen möchtest.

Du wirst das diesmal ganz bestimmt gut machen! Fürchte dich nicht vor irgendwelchen Fragen. Wenn du gut informiert bist, werden dir die Antworten nicht schwer fallen. Lass dich nicht einschüchtern und verunsichern, sei du selbst, bleibe höflich und geduldig.

Ich wünsche dir alles Glück der Welt!

Liebe Grüße

Lilly "Tanzistleben"

Ich dachte, du hast dir bereits Notizen gemacht. Dann hast du doch auf all diese Fragen bereits eine antwort.

Ansonsten: nimm dir Zeit, denke erst nach. Du kannst Antworten so hinauszögern und dich sammeln.

Weiterhin liegen Absagen selten daran, dass man etwas falsch gemacht hat. Eher daran, dass die Konkurrenz besser war.

Dennoch weiß ich, dass es einen sehr runterzieht, wenn man abgelehnt wird. Insbesondere dann, wenn man bereits eingeladen wurde. Also Kopf hoch und mache das beste draus.

Die meisten Tipps wurden schon ausgesprochen. Mach dich nicht zu verrückt, ich kenn das, ich war auch immer viel zu nervös. Aber du wurdest zum Test eingeladen und jetzt zum Gespräch, das ist schon mal ein gutes Zeichen: sie sind an dir interessiert!

Noch ein Tipp: ziehe etwas an, worin du dich wohl fühlst. Ich hatte damals etwas an, was ich so normalerweise nicht anziehe und war total verkrampft. Jetzt hatte ich kürzlich ein Joberchsel und ich habe mich bisschen relaxter angezogen , aber trotzdem noch schick (Bluse, neutrale schwarze Hose aber nicht die typischen Anzug Hosen z. B.) und dann war das auch schon entspannter, weil ich mich in meiner Haut wohler fühlte.

Viel Erfolg!

Dankeschön ihr habt mir echt geholfen!!! :)

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Ich hab mir damals auch viele Sorgen gemacht, welche Antworten denn gut wären und welche Fangfragen oder so gestellt werden könnten .. in der Realität hat der Chef dann über das Unternehmen erzählt, sodass das Gespräch mehr eine Vorstellrunde als (wie erwartet) Kreuzverhör war und er mich bei der Führung im Betrieb direkt als "den neuen Azubi" vorgestellt hat ^^

Bleib einfach locker und mach dir nicht zu viele Sorgen, im Moment suchen alle Betriebe händeringend nach Azubis, ich wette du malst dir das alles tausendmal schlimmer aus, als es ist.

Ja, ich weiß es nicht. Hast mir aber echt Mut gemacht danke! Nur weil ich halt sogar als medizinische Fachangestellte oder in kleineren Firmen (soll keine Beleidigung sein!!!!) absagen bekommen habe, habe ich Angst. Weil MAN oder VW etc. da hat man halt echt nur Chancen wenn man Vitamine dort hat .. deshalb. Na ja ich lerne einfach noch, danke nochmal!!!:)

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