Vermögenswirksame Leistung - während der Ausbildung
Auf meiner Zusage zur Ausbildung, war auch der Hinweis vermerkt das eine vermögenswirksame Leistung (falls erwünscht) wohl gefördert wird.
Da diese Ausbildung mein Einstieg ins Berufsleben darstellt, hab ich mir ehrlich gesagt über solche Dinge noch keine Kopf gemacht. Ich dürfte wohl etwas älter als der durchschnittliche Auszubildende sein und jetzt mit dem Sparen (eventuell Bausparvertrag) oder Absicherung der Rente (wohl Riester-Rente ) wäre sicherlich nicht zu früh. Ich würde einen Bausparvertrag favorisieren. Bin mir aber wirklich total unsicher.
Ich werde im öffentlichen Dienst arbeiten, in einer Ortsbehörde einer Bundesbehörde. Da liegt wohl die Förderung laut TVAöD bei 6,65 EUR monatlich. Wirklich nicht viel aber irgendwie für mich ein Anreiz mit irgendetwas anzufangen. Allzu viel Geld hätte ich nicht zusätzlich anzusparen hätte ich nicht vielleicht ca. 50 Euro im Monat realistisch gesehen
Kennst sich jemand mit diesen Dingen aus und könnte mir zur einer Vermögenswirksamen Leistung raten?
3 Antworten
- Solltest du deine Arbeitskraft absichern mittels einer geeigneten Berufsunfähigkeitsversicherung, ansonsten nützt dir auch keine Altersvorsorge etwas.
- Bausparverträge sind für Leute, welche nicht zu 100% sicher sind Eigentum erwerben oder bauen zu wollen ungeeignet.
- Wenn du Rendite willst bei den VL musst du auf eine fondsgebundene Lösung setzen.
- Riester kann passen, muss aber nicht. Dazu muss eine Bedarfsanalyse gemacht werden unter Berücksichtigung der Wünsche und Ziele und das bei einem Fachmann/-frau, z.B. ein unabhängiger Versicherungsmakler.
Naja wenn du vermögenswirksame Leistungen bekommst kannst du die eh nur auf drei Arten anlegen: Bausparvertrag, Fondssparen oder Wohnriester. Geh zu deiner Bank, die können dich entsprechend beraten (in deinem Alter kommt aber meistens eh nur ein Bausparer in Frage)
Dann kann er auf die VL auch verzichten...es gibt übrigens mehr Anlagen für VL als die von dir genannten, nur gibts dann keine ANSpZ oder WBP mehr.
Vermögensbildende Leistungen werden vom Staat mit geringeren Steuern und Abgaben subventioniert. In den Tarifverträgen ist dann geregelt, wie viel ein Arbeitgeber dazu zahlt.
In der Regel gibt es die Zuzahlung nur, wenn der Arbeitnehmer auch einen Anteil spart.
Eine Subventionierung abseits der Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmersparzulage wäre mir neu...