Verlustangst nach dem Tod von Oma?

5 Antworten

Tut mir echt leid!

Ich habe selber meinen Opa verloren und habe auch ab und zu Angst, dass meine Mama, mein Papa, meine Tante, usw. sterben!

Ich weiß dass das sehr weh tut, damit bist du nicht allein, aber du wirst das verkraften!

Um dich herum gibt es noch viele andere Menschen, die dich sehr lieb haben und dir immer helfen werden!

Du kannst immer ihr Grab besuchen, ihr ein paar Blumen mitbringen und dich auch etwas um ihr Grab kümmern!

Denk daran, deine Oma hat dich immer geliebt und hat dich immer noch lieb!

Ich wünsche dir viel Glück und hoffe, dass ich dir hiermit etwas helfen konnte!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Hallo

Jeder der einen geliebten Menschen verliert trauert , natürlich dauert es eine Weile bis man es verkraftet hat.

Man kann keine Ratschläge geben, da jeder Mensch mit seiner Trauer anders umgeht, aber denke an die schönen Momente.

Das ist ziemlich normal, das war ein sehr traumatisches Erlebnis.

Mit der Zeit wird es besser werden.

Mach das Beste draus und verbringe bewusst Zeit mit Deinen Lieben, sag ihnen auch mal, dass Du sie lieb hast.

Wenns mal wieder soweit ist, denke an die schönen Sachen, die Du mit ihr erlebt hast oder was sie so ausgemacht hat als Mensch.

Hallo,

Trauer ist bei Menschen verschieden. Du kannst mit einem Menschen reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge. Falls Du noch zur Schule gehst: Gibt es an Eurer Schule vielleicht einen Vertrauenslehrer? Dann kannst Du auch mit diesem reden.

Ich bin Christ. Der Glaube hilft vielen Menschen. Gott liebt Dich. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

Alles Gute

Hallo Lotta,

Deine Verlustangst ist durchaus normal, da es sehr schwer ist, den Verlust eines geliebten Menschen zu verkraften! Der Tod ist einfach ein schrecklicher Feind, dem wir mit Machtlosigkeit gegenüberstehen. Dennoch gibt es Trost, wie Du gleich sehen wirst!

Du fragst Dich, wo Deine Oma jetzt ist. Nun, die Bibel erklärt mit einfachen Worten, was mit den Toten geschieht: ""Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist... Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10, NW 2013).

Nach dieser Erklärung ist also der Tod ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit, wie gesagt, ein Zustand der Nichtexistenz (somit wird auch niemand nach dem Tod durch ein Höllenfeuer bestraft). Das bedeutet allerdings nicht, dass jemand, der verstorben ist, keine Hoffnung auf eine Wiederkehr zum Leben hätte. Gott kann sich an alle Menschen erinnern, die jemals gelebt haben und sie wieder zum Leben bringen. Die Bibel spricht von einer Auferstehung der Toten.

Jesus Christus verglich deswegen den Tod mit einem Schlaf, aus dem es durch die Auferstehung ein Erwachen gibt. Die Bibel beschreibt diese Auferstehung als ein in der Zukunft liegendes Ereignis, für das Gott einen Zeitpunkt festgelegt hat. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden" (Johannes 5:29,29). Ja, es wird einen "Tag" der Auferstehung geben!

Wo werden denn dann die Auferstandenen leben, könnte man fragen? Auch hierzu möchte ich noch einmal die Bibel sprechen lassen: "Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und der Hạdes gaben die Toten heraus, die darin waren, und sie wurden als einzelne gerichtet gemäß ihren Taten" (Offenbarung 20:13). Das hier erwähnte Meer und der Hades (Grab) sind Orte hier auf der Erde, die die Toten freigeben.

Für die allermeisten gibt es nach der Auferstehung daher ein Leben hier auf der Erde, wie es beispielsweise in den Psalmen zu lesen ist: "Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29). Zu den hier erwähnten "Gerechten" gehören auch die Personen, die zwar in ihrem früheren Leben schlecht gehandelt, sich aber nach ihrer Auferstehung um richtiges Handeln gemäß den Richtlinien Gottes bemüht haben.

Das Leben, das die Auferstandenen dann erwartet, ist jedoch nicht das gleiche, das sie in ihrem früheren Leben gekannt haben, ein Leben in Leid und Mühsal. Gott wird dafür sorgen, dass dann ein Leben in dauerhaftem Frieden und Glück hier auf Erden möglich ist, genau so, wie es im letzten Buch der Bibel, in der Offenbarung, beschrieben wird:

"Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:3,4).

Sind das nicht sehr hoffnungsvolle Aussichten? Ich denke schon und ich freue mich schon auf die besagte Zeit. Vor allem wird durch die Hoffnung, die die Bibel vermittelt, dem Tod der Schreck genommen, den er leider auf die Menschen bis heute ausübt.

Ich wünsche Dir, dass diese Gedanken Dir ein wenig Trost geben und helfen, über den Tod Deiner Oma besser hinwegzukommen!

LG Philipp

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