Unterschied harte und weiche Standortfaktoren?

3 Antworten

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Standortfaktoren entscheiden darüber, ob sich ein Unternehmen irgendwo niederlässt. Dabei gibt wichtige und weniger wichtige Faktoren.

Für ein Unternehmen der holzverarbeitenden Industrie beispielsweise ist es ein harter Standortfaktor, dass sich in der Nähe Wälder befinden und nicht die Wüste oder das Meer. Wenn das Material, was täglich verarbeitet werden soll aus weit entferten Regionen herangeschafft werden müsste, würde das die Kosten in die Höhe treiben. Gleiches gilt für die Bedingungen zum Abtransport der produzierten Güter. Wenn es kein Schienen- oder Straßennetz in der Nähe gibt, nutzt ihm der ganze Wald nichts.

Zu den weichen Standortfaktoren zählt zum Beispiel das Wohlbefinden der Mitarbeiter auch außerhalb des Betriebes. Sie wollen a) gut zur Arbeit und nach Hause kommen und b) darüber hinaus ein lebenswertes Umfeld vorfinden. Weiche Standortfaktoren werden immer wichtiger.

Gruß Matti

Super gut erklärt und gutes Beispiel gewählt! Vielen Dank, jetzt habe ich es verstanden.

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Ich danke Dir für den Stern.

Gruß Matti

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Weich - Wohnwert, Umwelt, Freizeitangebot, Bildungsangebot, Kulturamgebot,...

Hart - infrastruktur, Steuern, Verkehrsverbindungen, Abgaben, etc. (eher für Unternehmen wichtig)

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