Umschulung zur Erzieherin -wie ,wo und wie lange in NRW?Übernahme durch Arbeitsamt?

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4 Antworten

Gerade für Wiedereinsteigerinnen nach der Babyphase gibt es diverse Programme. Die Bundesagentur ist bei der Beratung behilflich. Es kommt natürlich auch auf den bisherigen Beruf an.

Hey.

Also während ich die Ausbildung zum Erzieher gemacht habe, hatte ich auch eine ü30 Klassenkameradin. Meine Freundin hat das gleiche Berichtet. Daher sehe ich es nicht, dass Sie zu alt wären.

Die Ausbildung ist hauptsächlich schulisch. D.h. Sie müssen sich an einer Schule angemelden, die die Ausbildung anbietet. Meistens Berufskollegs. Die Ausbildung besteht aus 4 Jahren. Vorpraktikum(Hier müsste man prüfen, ob der umgangen werden kann.) 2Jahre Schule mit Praktikum (Bei mir wars so, dass es im ersten in den Kindergarten musste und im zweiten konnte man frei wählen) Danach das Anerkennungsjahr.

Bei der Finanzierung muss das Arbeitsamt mitspielen. In der Ausbildung verdient man kein Geld. Ein kleines Taschengeld eventuell im Vorpraktikum, einen Verdienst, gibt es erst ab dem Anerkennungjahr.

Ich vermute, dass die Arge daher nicht möchte, dass sie die Ausbildung machen, da die Sie ja dann 3 Jahre unterstützen muss. Da sie ja schon eine haben, versucht man Sie wohl eher in den Ausbildungsberuf rein zu bekommen.

Hoffe das beantwortet die Frage.

Du wirst niemanden finden der dir die Umschulung zur Erzieherin bezahlt. Der Zug ist 1997 abgefahren, als du die Ausbildung abgebrochen hast. Aushilfsjobs findes du eher als Einzelhandelskauffrau. Einen Vollzeitjob findes du nicht wenn du nur bis Nachmittags arbeiten kannst weil du niemanden hast der die Kinder betreut. Sorge daffür das deine Kinder nicht den gleichen Fehler machen.

Zunächst einmal könntest du etwas im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes machen.

Ansonsten wird eine Umschulung - und das wäre es ja bei dir - dann finanziert, wenn es deine Chancen auf einen sozialversicherungspflichtigen Job signifikant verbessert. Das wiederum hat zwei Seiten: zum Einen müsste deine Chance, aktuell etwas zu finden, nahe Null sein (was ich mir selbst bei mangelnder Flexibiltät zunächst nicht vorstellen kann), zum Anderen müssten die Jobaussichten mit neuer Ausbildung ausgezeichnet sein. Du wirst, wenn die Umschulung durch ist, eher 40, denn Mitte 30 UND Berufsanfängerin sein.
Ich kann die Bedenken deines Vermittlers nachvollziehen.

Dennoch: einfach mal fragen, ob es bestimmte Förderprogramme gibt, weil - wie du sagst - Erzieher generell gesucht werden. Allerdings ist NRW neben Berlin meiner Erfahrung nach der dunkelste Teil Deutschlands, was die Umsetzung der H4-Gesetzgebung und solche Förderungen betrifft.

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