Trotz Abitur Ausbildung im mittleren Dienst, ist das wirklich so verwerflich?

6 Antworten

wie du es schilderst, hast du selber gemerkt, was für dich das beste ist. und frag dich mal, wieso andere es besser wissen sollten, was für dich das beste ist- die wissen nicht, was du kannst und was dich interessiert.

es ist auch ziemlich dämlich, nur zu studieren, dass man studiert hat. wichtig ist, einen beruf zu finden, mit dem man zufrieden ist. und das erreicht man eher dadurch zu überlegen, was man kann und was man will, als wenn man einfach davon ausgeht, dass man nach dem Abitur studiert und dabei wenig wählerisch ist.

zu Schulkollegen würde ich sagen, dass wir da beim 10. Klassentreffen noch mal drüber sprechen. und falls sich deine Eltern von dieser Kritik anstecken lassen, kannst du erklären, wie dein Werdegang sein könnte z.B. auch in geldwert, um den Eltern zu verdeutlichen, dass man sein auskommen haben wird; vielleicht interessieren sie auch karriereaussichten  ("Karriereleiter", weiterentwicklungsmöglichkeiten) und was für Möglichkeiten du in diesem beruf hast (arbeitsmarktsituation).

Mach einfach das was dich glücklich macht, egal was die anderen Sagen. 

Und verschwendet hast du dein Abitur sicher nicht, denn du hast später immer noch die Möglichkeit doch noch zu studieren, solltest du dich umentscheiden 

Ich hab den mittleren Dienst hinter mir, und ich würde sagen hör nicht auf die anderen. Du kannst nach der Ausbildung immer noch studieren wenn du willst (gehobener Dienst oder was ganz anderes). Und falls was mit dem Studium nicht klappen sollte, hast du immernoch eine Ausbildung in der Tasche. In meiner Klasse waren viele Leute die Abitur hatten und den mittleren Dienst gemacht haben und danach weiter gemacht haben :) Viel Erfolg

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