Trombosespritze nach OP, obwohl der Patient sich viel bewegt (Krankengymnastik)?

6 Antworten

Solange sich ein Patient täglich länger als 12 Stunden liegend im Bett befindet, sollte für 10 - 14 Tage nach einer Operation eine Thomboseprophylaxe mit Heparin-Spritzen durchgeführt werden.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Hallo bluedragon

... du schreibst ... " er kann sein bein gut bewegen nur nicht belasten" ...!!

Das bedeutet doch, dass er eben nicht herum gehen kann und sich körperlich gesamthaft zu wenig bewegt.

Eine "Anti-Thrombose-Therapie" verhindert auch eine Lungen-Embolie oder einen Schlaganfall. Und sowas ist schnell lebensgefährlich oder verursacht bleibende Schäden.

https://www.beobachter.ch/gesundheit/krankheit/embolie

Ich habe noch erlebt, dass Menschen ein paar Tage nach einer Op gestorben sind, weil man damals meinte, man müsse im Bett liegen bleiben und kein Heparin geben. Aber auch heute sterben noch tausende, weil sie nicht verstehen, wie wichtig die Spritze ist!

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Lungenembolie-Symptome-rechtzeitig-erkennen,lungenembolie101.html

Also bitte nicht dummerweise eine einfache und sicher Prophylaxe abbrechen, wenn man deshalb extrem schnell sterben kann! Bei schmerzempfindlichen Menschen spritzt man das am Besten einige Zentimeter unterhalb des Nabels, weil man das fast nichts spürt.... oder wie üblich auch abwechselnd an den Oberschenkeln.

Lieber länger durchziehen und auf der sichereren Seite sein.

Gute Besserung und liebe Grüsse mary

Vermutlich bewegt sich dein Vater dennoch nicht so viel wie zuvor. Die Spritzen sind ja zur Thromboseprophylaxe und da kann man besser zu vorsichtig als nachsichtig sein.

Ich fühle mich schuldig für den Tod meiner Katze

Hallo zusammen,

Gestern bekam ich Meldung von meinen Eltern, dass meine Katze beim Tierarzt ist und sie mich nach der Schule abholen. Da dachte ich noch es sei nichts schlimmes aber im Auto erklärten sie mir, dass meine Katze in einen Heumäher gekommen ist und ein Bein sicher amputiert werden muss. Schon allein diese Operation hätte 1000.- CHF gekostet, und dafür hatten meine Eltern eigentlich schon zugestimmt, da der Arzt meinte, auch mit drei Beinen käme eine Katze gut zurecht. Am Nachmittag tauchte dann jedoch das Problem auf, dass auch das andere Hinterbein gebrochen ist und dies nur mit einer sehr schweren Behandlung (die sicher 6 Wochen dauert) zu behandeln sei und die Katze sich in dieser Zeit auch nicht bewegen kann (diese Operation hätte über 2000 CHF gekostet) oder zweite Möglichkeit einschläfern.

Das war ein richtiger Schock für mich, denn ich hatte eine sehr enge Bindung zu meiner Katze (war die einzige die sie berühren konnte, sie lief mir gerne hinterher und begrüsste mich immer). Nach einer langen Diskussion mit Arzt/Eltern habe ich mich entschieden meine achtjährige Katze einzuschläfern. Wichtige Gründe waren gestern für mich dass ich meine Eltern nicht übermässig finanziell belasten wollte (2000 CHF kann ich nicht aufbringen und laut Arzt hätte das Ganze auch bis 5000 kommen können), meine Katze war sehr freiheitsliebend, sprich sie hielt sich fast nie im Haus auf und ausserdem war sie eine passionierte Jägerin und ob sie mit drei Beinen zurechtkommen würde ist fraglich. Ausserdem war der Erfolg bei der Operation auch gar nicht gegeben, da dass Bein infeziert war.

All diese Gründe schienen mir gestern noch einleuchtend, doch alles was ich heute noch denke ist: Wieso habe ich es nicht getan? Ich hätte mir das Geld von meinen Eltern nur leihen können?

Diese Gedanken machen mich unendlich traurig, ich bin die ganze Zeit nur am weinen und am überlegen, was ich hätte tun müssen. Ich fühle mich schuldig für den Tod meiner Katze!

Bitte helft mir...

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