Trennung aus gesundheitlichen Gründen?

5 Antworten

Indirekt ja, aber wir haben erst drei Jahre später, als wir uns wieder trafen, gemerkt dass es damals psychische/gesundheitliche Gründe waren. Meine damalige Partnerin, mit der ich nun wieder zusammen bin, hatte damals ziemliche psychische Probleme und war oft unleidlich deswegen, versuchte aber aus Scham und Angst und Unsicherheit, das anders darzustellen was ich damals nicht merkte ... und es persönlich genommen habe. Wir waren beide am Ende und hatten die Situationen völlig falsch eingeschätzt. Hätte ich das damals richtig erkannt, wäre es nie soweit gekommen. Sind aber emotional nie voneinander losgekommen und jetzt wieder zusammen.

Ansonsten weiß ich von einem Ehepaar, das auseinander ging, nachdem er eine MS-Diagnose erhielt und sie meinte, mit seinem besten Kumpel in die Kiste steigen und ihren Mann schassen zu müssen, wo er erst richtig am Boden war. So etwas ist absolut billig und traurig und verächtlich/respektlos. Aber da lernt man die Leute kennen; mit dieser Frau hatte ich beruflich mal zu tun und habe sie als absolut egoistisch kennen gelernt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Bei mir bin ich es nicht, die sich aufgrund der Zustandes getrennt hat, sondern ein Mann mit dem ich fast ein Date hatte (ging von ihm aus). Allerdings meinte er dann, er wäre nicht in der Verfassung für sowas.

Seitdem haben wir keinen Kontakt mehr und reden ebenfalls nicht, da ich nicht weiß , was genau ich sagen soll, wenn es ihm so schlecht geht (eher seelisch, psychisch).
Ich würde gerne wissen was er hat, aber wenn er es mir von sich aus nicht sagt, ist das so.

ist traurig. Aber stell dir mal vor ihr wärt Jahre lang ein paar gewesen

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Bei mir geht es Grade auch auf und ab..

Grade Dan ist es wichtig, einen Partner hinter sich zu haben der einen unterstützt.

Alleine aus so einer Phase zu kommen wäre für mich unmöglich.

Ich fände das ziemlich ekelhaft von dem Partner! Kommt mir dann so vor, als wäre ich nur in meiner „guten“ Zeit gut genug und dann wenn man Unterstützung und liebe braucht, in „schlechten“ Zeiten, dann ist man Aufeinmal nichts mehr wert? So einen Partner würde ich nicht haben wollen. Das ist doch völlig bescheuert.
wo kommen wir denn da hin? Einfach wenn mal schwere Zeiten kommen jemanden verlassen... und wenn es einem selbst mal schlecht geht? Dann will man bestimmt auch verlassen werden, statt einen zu haben der einem beisteht...

icj hoffe inständig dass du das nicht vor hast. Denk mal dadrüber nach... das wäre echt würdelos und ekelhaft
und wenn du selbst krank bist und dein Partner dich verlassen will, dann solltest du ihn gehen lassen, denn wer in schweren Zeiten nicht bei dir bleibt, der hat deine Guten nicht verdient !

edit: und frage dich mal warum ihr zusammen gekommen Seid. Aus liebe ! Und Menschen die man liebt tut man sowas nicht an

Das meine ich ja nicht. Was wäre denn wenn man eine Beziehung führt in der nur eine Person glücklich ist und schon psychische Auswirkungen von Dauer Stress von sich trägt? Dann hätte das ja nichts mit Liebe zu tun, sondern einfach damit, dass man seine eigene Gesundheit vorzieht.

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@pinkpie622

Naja. Ich gehe davon aus dass du meintest; mein Partner hat (zb) Krebs und ich hab keinen Bock dadrauf

ich war mal in deiner Situation. Aber: wenn man sich nicht mehr hat und sich getrennt hat, dann weiß man Aufeinmal, dass man den anderen doch liebt und braucht. Das war bei uns der Fall! Wir haben die Kreise gemeistert und es ist schon 2 Jahre her.

du musst selbst heraus finden ob deine Gefühle grade nur verrückt spielen oder ob du wirklich keinerlei Lust mehr hast. Wenn ihr zusammen lebt, dann wohne doch ein paar Tage bei Freunden um Abstand zu bekommen. Dann wirst du merken ob er dir fehlt oder nicht.

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@AnisaRamos

Nein, nein das meine ich auf keine Fall. Es geht auch nicht um mich, es war eine allgemeine Frage, da ich mitbekommen habe das eine Freundin sich von ihrem Freund getrennt hat, nicht weil sie ihn nicht mehr liebt, sondern einfach weil die Beziehung so sehr an ihr genagt hat, dass sie schon so sehr psychisch darunter gelitten hat, dass auch am Ende ihr Körper nicht mehr mitgespielt hatte.

Es waren erst Schlafprobleme und Stimmungsschwankungen und später ging das dann über in Appetitlosigkeit, Zusammenbrüche mit ‚Heulattacken‘, Hautausschlag aufgrund vom Stress, ständige ‚Erkältung‘, Erschöpfung und sie war nur noch auf Autopilot gestellt.

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@pinkpie622

Ja, wenn es einem psychisch nicht gut geht, dann leidet irgendwann auch der Körper.... und die Folgen davon können einen das ganze Leben lang begleiten... ich weiß das selbst, leider, viel zu gut. Ich würde erst versuchen mit dem Partner das Problem zu lösen. Und wenn das alles nichts bringt und keiner etwas ändert, dann muss man sich wohl trennen. Aber unversucht würde ich nichts lassen

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Die Depressionen meines Expartners haben einen nicht unerheblichen Grund gespielt.

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