Titus Livius- Römischen Geschichten- Analyse?


27.05.2020, 20:31

der Text hat eine bessere Qualität:-)


30.05.2020, 15:19

Die "Schau auf diese Stadt Rede";

 - (Schule, Geschichte, Latein)  - (Schule, Geschichte, Latein)

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Leider kann ich den Liviustext nicht richtig lesen, weil er viel zu undeutlich ist. Jedenfalls erkenne ich soviel, dass es sich um einen deutschen Text handelt.

Das Problem jedoch ist, dass wir diesen Text in der Schule GAR NICHT besprochen haben

Das ist ja gerade das besondere an dieser Aufgabe: du sollst an anderen Texten Gelerntes - sh. "Methodenblatt"! - auf diesen Liviustext anwenden. Dein Lehrer will sehen, ob du das kannst.

und ich den Text nun nicht verstehe.

Was das angeht, kann ich nicht recht nachvollziehen, warum du einen deutschen Text nicht verstehst. Was verstehst du denn nicht? Bitte gib mal ein Beispiel!

Kennt sich vielleicht jemand damit aus oder kann mir helfen.

Ich kenne mich aus und kann theoretisch helfen. Praktisch aber geht das nur, wenn ich einen lesbaren Text habe!

Bleibt gesund und vernünftig!

Arnold

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Lieber ArnoldBentheim, es tut mir Leid, dass der Text undeutlich ist, ich stelle den noch mal deutlicher rein. Einen Moment bitte :-)

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Lieber ArnoldBentheim, geht es jetzt?

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@ArnoldBentheim

Der Lehrer hat uns gesagt, dass wir es uns aussuchen könnten, ob wir es in Stichpunkte oder als ein formulierter Text analysieren möchten. Ich würde es als Stichpunkte machen. Ist das okay für dich?

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@ArnoldBentheim

WOW, ich wünschte ich wäre auch so gut in Geschichte!

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@ArnoldBentheim

Mache ich:-). Okay, wenn ich jetzt mit der Analyse fangen würde, sollte ich ja mit dem Autor anfangen. Wäre es richtig, wenn ich es so hinschreiben würde?

Autor: der Historiker Titus Livius

oder würdest du was ändern/ hinzufügen?

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@ahsar2

Absolut richtig! Du könntest noch ergänzen: zur Zeit des Kaisers Augustus.

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@ArnoldBentheim

Trägt dieser Text, welches ich reingestellt habe, secessio plebis? Oder fehlt da etwas davon?

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@ahsar2

Ich verstehe deine Frage nicht. Das Werk des Livius heißt: "Römische Geschichte". Das steht, glaube ich, auch über dem Text.

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@ArnoldBentheim

Könntest du mir vielleicht kurz erklären wovon der Text handelt? Also was ich verstanden habe ist, dass damals 2 Gruppen von Menschen gab und zwar die Plebia (Bauern) und Patricia (Adligen). Das Volk musste dann viel steuern und ähnliches bezahlen und war dann dagegen. Mehr habe ich nicht verstanden. 

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@ArnoldBentheim

Wurde dies im Jahre 494v .Chr. in Rom veröffentlicht?

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@ahsar2

Genau, es gab die politisch führenden Patrizier (Adel) und die Plebejer (Volk). Das Volk war unzufrieden mit der Regierung der Patrizier und der drückenden Steuerlast. Also verließen sie die Stadt. Agrippa wurde als Vermittler zu ihnen geschickt. Mit seinem Gleichnis vom Magen und den Gliedern leitete er Verhandlungen mit den Plebejern ein, die einen Kompromiss und eine Einigung erbrachten. Zum Gleichnis verweise ich mal auf diesen Link: https://de.wikipedia.org/wiki/Agrippa_Menenius_Lanatus

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@ahsar2

Der Auszug des Volkes soll 494 v. Chr. erfolgt sein. Aber das ist nur eine Legende, die Livius erzählt hat. Was in der römischen Frühzeit gewesen ist, wusste Livius nicht mehr, weil es keine zuverlässige Überlieferung gegeben hat. So wissen auch wir keine Details. Aber dass sich Patrizier und Plebejer, vorallem die wohlhabenden Plebejer, die politische Macht irgendwann geteilt haben, ist sicher.

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@ArnoldBentheim

Würde es aber trotzdem als richtig gezählt, wenn ich es aufschreibe?

Wann und wo ist der Text entstanden?  im Jahre 494v .Chr. in Rom

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@ArnoldBentheim

Um welche Textart/ Textsorte handelt es sich? eine politische Rede oder?

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@ahsar2

Ich weiß jetzt nicht genau, was dein Lehrer mit "Textart/Textsorte" genau meint, aber es handelt sich um Prosa, genauer: um (annalistische) Geschichtsschreibung.

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@ArnoldBentheim

Also er meint ob es ein Brief, Rede, Vertrag, wissenschaftliche Untersuchung... ist

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@ArnoldBentheim

Was denkst du wie viele Sätze zu der Frage "Was ist das Thema des Textes" ausreichen würden?

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@ArnoldBentheim

Ah stimmt, dann reichen schon kurze Wörter oder?

Aber wäre es nicht schwieriger?

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@ArnoldBentheim

Könntest du mir vielleicht einpaar Beispiele geben wie ich es machen kann?

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@ahsar2

Ich gebe dir mal Stichworte vor, denn ich gehe jetzt schlafen - ich muss morgen sehr früh raus. Wir müssen also morgen weitermachen. Hier die Stichworte:

  • Auseinandersetzung zwischen Adel/Patrizier und Volk/Plebejer.
  • Auszug des Volkes.
  • Vermittler: Menenius Agrippa.
  • Gleichnis vom Magen und den Gliedern.
  • Einigung/Kompromiss: Schutzbeamte (Volkstribunen) für das Volk.
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@ArnoldBentheim

Hallo lieber ArnoldBentheim, können wir jetzt weiter machen?😅😊

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@ArnoldBentheim

Es freut mich sehr, dass dir mein Kompliment gefallen hat😊😊😊.

Okay als nächstes müsste ich den Adressat bestimmen, ich schwenke zwischen dem Publikum und die damalige Gesellschaft.

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@ahsar2

Tja, wer mag der "Adressat" gewesen sein? Wer, glaubst du, hat denn das Geschichtswerk des Livius damals gelesen? Wer liest denn überhaupt Geschichtsbücher?

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@ahsar2

Ich habe mal zwei Fragen: Welche Informationen hat dir dein Lehrer denn außer dem Text gegeben? Hast du ein Schulbuch, das über die Geschichte auch der Römer informiert? Dein Lehrer kann doch nicht wirklich verlangen, dass du dir die Antworten zum Methodenblatt aus den Fingern saugst!

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@ArnoldBentheim

Doch ich schwöre es dir, dieses Halbe Jahr hatten wir kaum Geschichte. Das Thema was wir eigentlich hatten, waren Präsis über Konflikte vorzutragen. Ich hatte zum Beispiel den Nahostkonflikt ausgesucht. Doch dann fingen ja die Coronaferien an und ich konnte diesen Vortrag zum Beispiel nicht vortragen. In den Ferien haben wir von dem Lehrer nichts gehört. Plötzlich gab er uns gestern diese Quelle und sagt, es wird als eine Zeugnis Note bewertet😭.

Geschichtsbücher oder ähnliches haben wir nicht. Wir arbeiten nur mit den Arbeitsblätter.

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@ArnoldBentheim

Achso, nein andere Informationen haben wir garnicht erhalten. Das macht das ganz viieeel schwieriger für mich😓

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@ahsar2

Im Grunde ist das eine Frechheit von eurem Lehrer. Und dass euch die Schule kein Geschichtsbuch gegeben hat, ist wirklich blamabel für die Schule. Wie sollt ihr denn etwas lernen? Sollt ihr euch alles aus dem Internet zusammensuchen? Ich bedaure dich und deine Klassenkameraden/innen.

Nun, in der Antike haben nur Wohlhabende und Gebildete, die zumeist auch politisch tätig waren, "Bücher" gelesen. Ein öffentliches Schulwesen, so wie heute, gab es in Rom nicht. Wer sich bilden wollte, das Lesen und Schreiben erlernen wollte, musste das nötige Schulgeld aufbringen können. Zum Bildungskanon gehörte neben Spracherwerb, Rhetorik und einigen Naturwissenschaften auch die Geschichtsschreibung.

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@ArnoldBentheim

Das ist echt megaaa nett von dir. Ich weiss nicht wie ich mich bei dir bedanken kann.

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@ArnoldBentheim

Okay, des weiteren muss ich die wesentlichen Textaussagen mit Zeilenangaben rausschreiben. Sollen wir es so machen. Kannsteu mir vielleicht erklären wie ich sowas machen kann?

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@ahsar2

Ach, danke mir nicht. Ich würde mich freuen, wenn du etwas gelernt hast und dich vielleicht für Geschichte interessieren würdest. Denn das ist ein spannendes, vielseitiges Wissensgebiet, ganz anders, als es die Schule vermitteln kann!

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@ArnoldBentheim

Die wesentlichen Textaussagen habe ich ja weiter oben schon stichpunktartig aufgelistet. Die Zeilenangaben, das kannst du selbst abzählen.

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@ahsar2

Nein, das ist das Wesentliche in Stichworten. Natürlich kannst du den Text noch einmal durchgehen, vielleicht willst du noch den einen oder anderen Punkt dazunehmen oder mit eigenen Worten umformulieren.

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@ArnoldBentheim

Okay, ich muss dann auch Schlüsselwörter rausschreiben, wäre es richtig, wenn ich von den wesentlichen Aussagen die Schlüsselwörter rausschreibe oder ist das nochmal etwas anderes?

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@ahsar2

Also, ich verstehe unter "Schlüsselwörter" nichts anderes als einige wichtige Stichworte.

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@ahsar2

Die Textsprache ist "erzählend", und zwar legendenhaft! Wenn man böse wäre, würde man Livius hier als Märchenerzähler bezeichnen.

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@ArnoldBentheim

Okay, und was würdest du sagen was die Kernaussage des Textes ist? Also ich vermute; Eine Gesellschaft sollte zusammenhalten und zusammen arbeiten, sonst könnte man vieles verlieren.

Oder was würdest du sagen?

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@ahsar2

Ja, gut zusammengefasst. Statt "vieles verlieren" würde ich sogar sagen: alles verlieren. Denn gemäß dem Gleichnis: wenn der Magen den übrigen Körper nicht mehr ernährt, dann werden alle Körperteile zunächst schwach und dann müssen alle sterben.

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@ArnoldBentheim

Okay😊 weißtdu vielleicht auch in welchen historischen

Zusammenhang sich die Quelle einordnen lässt?

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@ArnoldBentheim

Ich habe es wieder bearbeitet, ich meinte Quelle😅😅

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@ahsar2

Nun, Livius wollte die Römische Geschichte darstellen, die ihren Höhepunkt in der eigenen Zeit, der Zeit des Kaisers Augustus, hatte. Livius und Augustus waren sich persönlich bekannt, Livius wurde vom Kaiser gefördert. Entsprechend diente er den politischen Absichten des Kaisers. So wie Agrippa wieder für Frieden in Rom gesorgt hatte, so hatte auch Augustus in seiner Zeit die Bürgerkriege beendet und dem Staat wieder Ruhe und Ordnung gebracht.

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@ArnoldBentheim

Da gab es auch so eine ähnliche Frage und zwar; auf welchen Ereignisse, welchen Konflikt, welche Prozesse bzw. Epoche bezieht sich die Quelle?

Sollte man die beide Fragen zusammenfassen?

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@ahsar2

Ja. Es geht um die frühe Phase der Republik und die sog. "Ständekämpfe", die zum Ergebnis hatten, dass sich neben dem Altadel ein Amtsadel etablierte, die schließlich zur politisch führenden Schicht der Senatoren zusammenwuchsen.

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@ArnoldBentheim

Also so lautet der Historische Kontext:Zeit des Kaisers Augustus, die beendeten Bürgerkriege und der Frieden in Rom, die frühe Phase der Republik, Ständekämpfe und das Zusammenwachsen der politisch führenden Schicht der Senatoren.

Richtig so oder fehlt etwas?

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@ahsar2

Ja, gut!

So, ich muss für heute Schluss machen. Wenn noch was fehlt, dann morgen. Gute Nacht! 😊

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@ArnoldBentheim

Okay!😊Gute Nacht!😊Bis morgen, es gibt zum Glück nicht mehr so viel!

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@ArnoldBentheim

Guten Morgen!🤗 Können wir jetzt weitermachen?😅

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@ArnoldBentheim

Hey, hättest du vielleicht jetzt Zeit um mir zu helfen? :-)

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@ArnoldBentheim

sehr schön :-) Okay welche Intention verfolgt der Verfasser der Texte? Da habe ich heute lange überlegt, kam jedoch nicht weiter

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@ahsar2

Er will eine Erscheinung der römischen Geschichte erklären: die Entstehung des sog. Volkstribunats.

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@ArnoldBentheim

Welchen politisch-ideologischen Standpunkt nimmt der Autor ein?

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@ahsar2

Livius stand hinter der politisch-kulturellen Entwicklung, wie sie von Augustus ins Werk gesetzt worden war.

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@ArnoldBentheim

Achso, verstehe. Und was glaubst du Inwieweit ist der Text glaubwürdig?

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@ArnoldBentheim

Also Märchen sind ja was ausgedachtes, also ist die Antwort garnicht oder ?😅

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@ahsar2

Die Geschichte ist zweifellos hübsch ausgedacht und ausgeschmückt. Aber die Details dürften kaum den Tatsachen entsprechen - mit der Einschränkung, dass im Laufe der frühen Republik die Patrizier Macht abgegeben haben und tatsächlich ein Volkstribunat eingerichtet worden ist.

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@ahsar2

bzw. der Text ist nicht glaubwürdig oder😅?

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@ArnoldBentheim

Welche Problematisierung ergibt sich aus dem aus dem Text?

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@ArnoldBentheim

Ich würde glaube, dass nicht der Leser selbst ein Problem hat, sondern irgendwie im Text selber oder?

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@ahsar2

Ich kann auch im Text keine "Problem" erkennen. Die Geschichte ist hübsch und in sich logisch aufgebaut. Ein weiser Politiker kann das Volk geschickt überzeugen und so eine Staatskrise beilegen.

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@ArnoldBentheim

Okay :-), welche politische Position nimmt der Empfänger ein?

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@ahsar2

In diesem konkreten Fall? Denk' mal nach. Wer was denn Menenius Agrippa? Welcher Gesellschaftsschicht gehörte er an?

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@ArnoldBentheim

ein Patrizier und Konsul, der ein fähiger Redner und bei der Plebs beliebt war.

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@ArnoldBentheim

Ist das richtig? Die Plebejer verschworen sich zu einem Aufstand/einem Streik.

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@ArnoldBentheim

okay, wie könnte ich diese Frage richtig formuliert beantworten?

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Ich kann meinen Kommentar nicht absenden. Also hier in einem neuen Beitrag:

Nun, versuche es mal selbst. Du weißt jetzt, dass die Plebejer von einem ihrer Angehörigen, Agrippa, überzeugt wurden, ihren Streik aufzugeben. Wohin neigt wohl der Autor politisch? Zum Adel oder zu den Plebejern?

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ich arbeite als Historiker.

Also, ich vermute, dass der Empfänger eher zum Adel neigt, da sie es geschafft haben die Meinung der Plebjern zu ändern oder?

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@ArnoldBentheim

Und er ist selber ein Plebejer, dann neigt der Empfänger eher zum Plebjern ?

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@ahsar2

Das würde ich auch so sehen. Jetzt gebe ich dir noch eine Zusatzinformation: die Amtsgewalt eines Volkstribunen gehörte zu den wichtigsten Vollmachten, die Kaiser Augustus dauerhaft in der Hand behielt!

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@ahsar2

Das hatten wir aber schon: der Text ist Geschichtsschreibung - Livius wollte Geschichtsschreiber sein. Die Argumentation des Agrippa ist eine Parabel/ein Gleichnis.

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@ArnoldBentheim

Vielen Dank für die Zusatzinformation! Also wäre es nun so richtig die Antwort auf diese Frage? Welche politisch-ideologische Position nimmt der Empfänger ein? Der Empfänger nimmt die Position des Plebjener?

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@ArnoldBentheim

Okay :-), welche Wirkung sollte der Text beiden Adressanten erzielen (erhoffte Reaktion und tatsächliches Verhalten)?

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@ahsar2

Wir machen mal ein Experiment: Du bist ja auch ein Leser und Adressat. Welche Wirkung hat der Text auf dich?

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@ArnoldBentheim

Also das erste was mir in den Kopf kommt, ist dass Agrippa zu seinen Leuten ein Verräter ist. Er sollte eigentlich mit den Plebejern um ihre Rechte streiken.

Oder, was würdest du sagen`?

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@ahsar2

Man kann dieser Meinung sein. Aber du wolltest ja nicht Agrippa beurteilen, sondern Livius. Wie siehst du Livius Darstellung? Was wollte er seinen Lesern mitteilen?

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@ArnoldBentheim

Ich glaube, dass er damit sagen möchte, dass der Staat Roms eine Einheit bildet, genauso wie der Körper eine Einheit ist. Er möchte den Lesern mitteilen, dass der Magen (Patrizier) die Glieder ( Plebjer) benötigt und andersherum genauso.

Hastdu Ergänzungen?

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@ahsar2

Also sozusagen ein Appell an die Leser, den Staat ihrer Zeit, der Zeit des Kaisers Augustus, zu unterstützen und als Volk einig zu sein? Ja, das halte ich für richtig.

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@ArnoldBentheim

Ich bedanke mich sehr für deine Hilfe 🤗🤗🤗🤗🤗

Ich wollte dich kurz fragen, ob du dich auch mit der Schaut auf diese Stadt Rede auskennst?😅 Ich hätte da eine Frage.

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@ahsar2

Ach, diese Rede Ernst Reuters wird immer noch im Unterricht behandelt? Was möchtest du denn wissen?

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@ArnoldBentheim

Und zwar lautet der Auftrag; Analysieren Sie, wie Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges argumentativ in die Rede ein geflochten werden. Welche Intention ist Ihres Erachtens damit verbunden?

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@ahsar2

Ich muss gestehen, dass ich die berühmte Rede von 1948 nicht im vollen Wortlaut im Gedächtnis habe. Reuter forderte die (westliche) Welt auf, Berlin nicht den Russen und dem Kommunismus zu überlassen. Das war seine wesentliche Intention, die Freiheit Berlins, die Abwehr des Kommunismus.

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@ArnoldBentheim

Wenn du Lust und Zeit hast dafür, kann ich in diesem Beitrag die Rede reinstellen.😅

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@ahsar2

Ja, bitte mache das, aber erst morgen. Für heute hast du genug gearbeitet. Man muss sich auch Erholungspausen gönnen! 😊

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@ArnoldBentheim

Okay, vielen Dank! Du hat mir echt viel geholfen, das schätze ich sehr🤗🤗🤗

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@ahsar2

Hallo Arnold!🤗 Ich habe die Rede reingestellt. Wenn du Zeit und Lust hast, können wir anfangen!😊

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@ArnoldBentheim

Also die Aufgabenstellung lautet ja:  Analysieren Sie, wie Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges argumentativ in die Rede ein geflochten werden. Welche Intention ist Ihres Erachtens damit verbunden? Ich bin mir nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe. Also ich muss aufschreiben wie Reuter Berlin in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft darstellt oder?

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@ahsar2

Ja, Berlin und das Berliner Volk - symbolisch für alle Deutschen in den verschiedenen Zonen des damaligen Deutschland!

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@ArnoldBentheim

Also, mir fällt es sehr schwer etwas für die Vergangenheit zu finden, aber habe etwas für die Zukunft: Es sollten alle zusammenstehen bis der Kampf gewonnen wird.?

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@ahsar2

Ja, zusammenstehen sollen alle, die Berliner, die (westlichen) Siegermächte und die übrige (demokratische) Welt, um den Sowjetkommunismus abzuwehren und die Freiheit Berlins zu sichern. So sieht Reuter die Zukunft.

Die Vergangenheit - nun, was hat denn zur Lage Berlins geführt?

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@ahsar2

Nicht nur Berlin. Da gab es geographisch noch was darum herum!

Und es gab auch nicht nur Krieg, sondern auch ... du weißt das bestimmt!!!

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@ArnoldBentheim

Achs, übrigens muss ich die Aufgabe auch Stichpunktig beantworten:-)

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@ArnoldBentheim

Ach ja, das Deutsche Reich hat den Krieg verloren. Meinst du mit dem 2. Satz den Nationalsozialimus?

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@ahsar2

Hey Arnold :-) ! Möchtest du mir noch helfen?

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@ahsar2

Ich bin in den nächsten zwei Wochen beruflich ziemlich eingespannt. Daher werde ich nur sporadisch anwesend sein. Gewiss helfe ich dir, aber du musst Geduld haben.

Und ja, das Deutsche Reich, von verbrecherischen Nationalsozialisten geleitet und verleitet, hat den Krieg verloren. Darüber hinaus hatte es auch umfangreichsten Völkermord und übelste Kriegsverbrechen gegeben. Darauf spielt Reuter, wenn auch sehr dezent, an. Schau mal auf die Zeilen 45ff.

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@ArnoldBentheim

Es tut mir echt Leid für meine verspätete Antwort, habe deins erst jetzt gesehen. Ich habe versuch die Aufgaben zu beenden. Vielen dank nchmal für deine Hilfe :-)!

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@ArnoldBentheim

Hey Arnold, ich bräuchte deine Hilfe in einem Thema. Wenn und Zeit und Lust hat schreib mich bitte an :-)

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@ArnoldBentheim

Ich würde gerne eine Antwort von dur hören, also wie du es lösen würdest.:-)

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@ArnoldBentheim

Naja, so ein richtige lösung habe ich noch nicht. Ich versuch diesen Text hier zubearbeiten. Analysiere ich die beiden vorliegenden Quellen, dann wird mir klar, dass sich die deutsch-französische-Beziehungen ab dem Jahr 1933 immer weiter verschlechterte, da Hitler immer mehr gegen Völkerrecht verstieß und seine Friedensversprechen ad absurdum führte. Nach seinem Überfall auf Polen erklärte Frankreich am 3.9 Hitlers Deutschland den Krieg. 1940 wurde Frankreich, dann nach fast einem Jahr ohne Geschehnisse im Rahmen von Fall Gelb im Juni überrannt und aufgeteilt. Den größten Teil des Landes, inklusive Paris besetzten die Deutschen. Im restlichen südlichen Teil entstand das zunächst offiziell neutrale Vichy Frankreich, sowie in einigen der Kolonien die noch nicht vom, Freien Frankreich '' erobert wurden. Tatsächlich jedoch wurde Vichy immer mehr und mehr abhängig von NS Deutschland. Es musste Ressourcen und Arbeitskräfte und auch, „freiwillige Soldatenverbände'' für die Ostfront liefern, sowie NS Gesetze einführen. Nach den Niederlagen von NS Deutschland an fast allen Fronten und der besonders naherückenden Afrikafront sowie der militärischen Ohnmächtigkeit der Vichyregierung im effizienten Kampf gegen Partisanen, das Freie Frankreich etc. Wurde Vichy Frankreich im November 1942 dem besetzten Teil NSFrankreichs angeschlossen. Im Sommer 1944 bis Anfang 1945 wurde das besetzte Frankreich von Westallierten Truppen nach und nach befreit. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg und nach der Weststaatsgründung im Mai 1949 verbesserten sich die deutsch frz. Beziehungen erheblich, obwohl sich Frankreich erst gegen die deutsche Einheit stemmte, waren sie wahrscheinlich in den 1990er Jahren so gut wie nie zuvor. Auch wenn sie sich jetzt zuweilen abkühlen, sind Frankreich und Deutschland nach ihrer langen Versöhnung und gerade nach dem Brexit die engsten Partner in der EU und auch sonst in fast allen Bereichen sehr verbunden. Es ist die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft nach einer jahrhundertealten ganz besonderen, Erbfeindschaft''.

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@ahsar2

Im Großen und Ganzen richtig. Aber ich hatte deine Aufgabe so verstanden, dass du die Karikatur und die Karte näher interpretieren solltest. Habe ich etwas missverstanden?

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@ArnoldBentheim

Ich überarbeite mein Text ja gerade, habe bis jetzt das hier :-): Analysiere ich die beiden vorliegenden Quellen, dann wird mir klar, dass sich die deutsch-französische-Beziehungen ab dem Jahr 1933 immer weiter verschlechterte, da Hitler immer mehr gegen Völkerrechte verstieß und seine Friedensversprechen ad absurdum führte.

Schaue ich mir die erste Quelle genauerer an, erkenne ich, dass Hitler als Friedensengel dargestellt wird, während hinter ihm die Wehrmacht aufmarschiert. Deutschland hat schon 1933 angefangen aufzurüsten und sich auf einen möglichen Krieg vorzubereiten nach außen hin gaben sie sich als friedvolles Volk, dass keinen Krieg provozieren würde. Wichtig daran ist, dass Hitler den Frieden predigte, während er den Krieg vorbereitete. Dazu die Bildunterschrift "Ich erkläre feierlich vor dieser Welt, dass ich den Verfasser von Mein Kampf nicht kenne", das ist totaler Schwachsinn, denn er hat das Buch selbst geschrieben.

Nach seinem Überfall auf Polen erklärte Frankreich am 3.9 Hitlers Deutschland den Krieg. 1940 wurde Frankreich, dann nach fast einem Jahr ohne Geschehnisse im Rahmen von Fall Gelb im Juni überrannt und aufgeteilt. Den größten Teil des Landes, inklusive Paris besetzten die Deutschen. Im restlichen südlichen Teil entstand das zunächst offiziell neutrale Vichy Frankreich, sowie in einigen der Kolonien die noch nicht vom, Freien Frankreich '' erobert wurden. Tatsächlich jedoch wurde Vichy immer mehr und mehr abhängig von NS Deutschland. Es musste Ressourcen und Arbeitskräfte und auch, „freiwillige Soldatenverbände'' für die Ostfront liefern, sowie NS Gesetze einführen. Nach den Niederlagen von NS Deutschland an fast allen Fronten und der besonders naherückenden Afrikafront sowie der militärischen Ohnmächtigkeit der Vichyregierung im effizienten Kampf gegen Partisanen, das Freie Frankreich etc. Es ist die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft nach einer jahrhundertealten ganz besonderen, Erbfeindschaft''.

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@ArnoldBentheim

Das habe ich als Hilfe erhalten: Bei der Analyse der Karikatur geht ihr wie folgt vor:

1. Beschreibung der erkennbaren Gegenstände und ihres Aussehens: Aufbau (Vordergrund/Hintergrund, was im Zentrum?), Beziehungen der einzelnen Elemente zueinander, Texteinfügungen, Symbole.

2. Erkennen / Entschlüsseln der in der Karikatur verwendeten Symbole/Bildsprache Übertragung des Dargestellten auf die politisch-soziale Situation, auf die sich die Karikatur bezieht

Stichpunke genügen.

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@ahsar2

Ich glaube, dass du es gut gemacht hast und dein Lehrer mit dir zufrieden sein wird! 😊

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@ArnoldBentheim

Vielen Dank!! :-) Ich hätte eine Frage undzwar, ob der Angriff der Deutschen ein schlagartiges oder vorhersehbares Ereignis? (Mit begründung Ihrer Meinung :-) )  

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@ahsar2

GB und F hatten Nazideutschland nach dem Überfall auf Polen den Krieg erklärt. Da Hitler immer klargemacht hatte, dass der Versailler Vertrag für ihn ein Verbrechen gewesen sei und er rückgängig gemacht werden müsse, war zu erwarten, dass er nach der Niederwerfung Polens gegen Frankreich marschieren würde - was er auch getan hat.

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