Thema für eine Kurzgeschichte? Ideen?

3 Antworten

Es ist schon so eine Sache mit den Themen. Ich als Hobby-Schriftsteller würde nie nach einem Thema (online oder im Bekanntenkreis) fragen. Im Gegenteil: Wenn ich ein Thema vorgegeben bekomme, fühle ich mich mit schöner Regelmäßigkeit eingeengt (das gilt auch, wenn mir jemand sagt: Bau doch in den Roman wenigstens eine Liebesszene; so liest das doch keiner!). Immerhin sind Alltagsbegebenheiten wunderbare Themen für Kurzgeschichten. Achte auf Deinen Alltag. Und was Dich anspricht, das mach zur Kurzgeschichte. Übrigens darf die Phantasie durchaus etwas dazugeben. Schhriftsteller sind keine Journalisten, somit nicht der Wahrheit im Sinne eines Zeitungsberichtes verpflichtet.

vieleicht wo eine Mutter zwei Kinder hat und sie machen es sich gemütlich und schlafen auf der Couch ein, natürlich haben sie Kerzen an, die eine Kerze fällt um, ein Kind wacht auf und sieht das es wenig brennt, er weckt die mutter und das andere Kind auf aber der gang nach draußen ist schon von feuer versperrt und dann rufen sie aus den Fenster HILFE,

Vieleicht machst ja was draus !

Eine Idee:

Nimm eine Bus- oder Bahnfahrt, eine/n jg. Mann / jg. Frau. Während der Fahrt erfährt der Leser von seiner aktuellen Situation mithilfe seiner Gedanken und seiner Beobachtungen und Begegnungen mit Anderen.

Die Geschichte könnte in etwa so sein: Er hatte sich erfolgreich (!) bei einem Gesangs-Casting beworben - seine Freundin will nicht, dass er die Stadt verlässt um ein Star zu werden (sie hat Angst, ihn zu verlieren). Er ringt mit sich, kämpft mit ihr, will sie nicht verlieren, er bittet sie, ihn auf seinem Weg zu begleiten ... Also eine Zerreißprobe, die von ihm offen ausgetragen + gezeigt wird, sie aber kämpft mit Härte + Forderungen. (Er soll seine Liebe zu ihr dadurch beweisen, dass er bleibt und verzichtet). Beide haben gleich starke Gefühle + gleiches Motiv für ihre Handlungen - bis es zur Entscheidung kommt!

Er geht weiter seinen Weg, verfolgt seinen Traum, und nun sitzt er mit einer Tasche neben sich in diesem Bus/Bahn und er hat sich natürlich noch nicht abgenabelt. Spricht sich in kurzen Gedanken-Sätzen Mut zu, hofft auf ihre Einsicht ..., sieht sie zukünftig schon in der 1. Reihe im Publikum sitzen, stolz auf ihn, ihn anhimmelnd ... Und dann wieder Gefühle von Zerrissenheit + Trauer usw.

Es sollten Personen auftauchen (Busfahrer, Fahrgast, Sitznachbar, Menschen auf der Straße...), die die Symbolik seiner Gedanken + der voraussichtl. Zukunft innehaben.

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