Stilmittel einer Kurzgeschichte und ihre Wirkung?

1 Antwort

Selbstverständlich haben alle Stilmittel (in deinem Falle "rhetorische Figuren" genannt) die JEWEILS gleiche oder zumindest ähnliche Wirkung - gleichgültig ob Alliteration, Euphemismus, Parallelismus, Metonymie, Oxymoron, Parenthese, Metapher, Symbolismus, Inversion, Zeugma und und und...

Am größten allerdings ist - richtig eingesetzt - ihre Wirkung in der politischen Rede !

pk 

Die Wirkungen der jeweiligen Stilfiguren kannst du immer nur im Kontext herausarbeiten.

Natürlich wird beispielsweise ein Vergleich (fast) immer dazu verwendet, das Gesagte anschaulicher zu gestalten und verständlicher zu machen.

Eine Wiederholung verdeutlicht das Gesagte oder/und möchte auf ein besonders wichtiges Thema/ auf einen wichtigen Punkt aufmerksam machen. 

Bitte bitte mach aber nicht den Fehler und suche alle einzelnen Stilmittel aus dem Text heraus. 

Konzentriere dich auf die wirklichen Auffälligkeiten!

Wiederholt sich ein Wort ständig an jedem neuen Satzanfang, so ist natürlich klar, dass der Erzähler (niemals: "der Autor") hier ganz gezielt auf einen bestimmten Sachverhalt aufmerksam machen möchte.

Hier aber ein Beispiel, auf welches sich das oben Genannte nicht ohne Weiteres anwenden lässt: "Der Mann geht spazieren. Der Mann sieht die Enten auf dem See. Der Mann zieht das Brot aus der Tasche. Der Mann lockt durch das Rascheln die Enten an." Hierbei wird eher auf den kargen Wortschatz und die mangelhafte Ausdrucksfähigkeit des Erzählers hingewiesen.

Es gilt also, wie du siehst, ganz klar zu unterscheiden!

Ich hoffe, ich konnte dir helfen :)

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