Steht der Ehefrau was vom Haus zu?

9 Antworten

Ja hat sie, wenn es keine Gütertrennung gibt und sie in einer Gemeinschaft der Zuggewinnung gelebt haben, zumal man davon ausgehen sollte das ein Haus zwei Jahre nach der Fertigstellung noch nicht bezahlt ist wurden die Bau-Darlehn und Hypotheken schließlich auch in den 20 Ehejahren gemeinsam getilgt.

das ist eine fast identische situation, wie ich sie erlebt habe...

was jeder mit in die ehe bringt, gehört ihm selbst.

die frau wird vom zugewinn (wertsteigerung) des hauses (vielleicht ausgebaut) seit beginn der ehe bis ende der ehe profitieren, was ihr vom mann dann auszugleichen ist - denke ich mal

da liegst du sowas von richtig. Das Haus hat sicher durch beiderlei zutun den Anfangswert gesteigert. Der Mann muss nun einen Schätzer beauftragen, den momentanen Wert zu beziffern. Sollte ein höherer Betrag herauskommen wird dieser aufgeteilt. Erlebe es momentan live, nur mein Zugewinn liegt bei -80000 Euro, sprich meine Frau bekommt 0 Euro

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ich denke mal, nein. weil er das haus schon vor der ehe besessen hat, gehört es nicht mit zum zugewinn, auch wenn sie 20 jahre mit drinnen wohnen durfte. hätte er sie während der ehe mit ins grundbuch genommen, wäre das sicher anders. aber vielleicht hat er es auch aus gutem grunde nicht getan, eben darum.

Jetzt spinnen wir das ganze aber noch weiter. Danke erstmal für eure Antworten. Also, so wie ich verstanden habe bekommt die Ehefrau etwas vom Zugewinn. Sprich das Haus war bei Eheschließung 200.000€ wert und nun Stand heute wird es auf 300.000€ geschätzt. Somit hätten wir einen Zugewinn von 100.000 Euro während der Ehe. Die Frau hat also einen Anspruch X von den 100.000 Euro. Die Frau stirbt, erklärt aber zuvor schriftlich, das Ihr Anspruch am Haus auf eine Person X übergehen soll. Hat diese Person nun Anspruch auf den Teil, welcher der Ehefrau zugestanden hätte??

Die Frage ist wie lange ist der Zeitraum von der Eheschließung bis jetzt. Wenn Du die 200K als Bargeld mitbringst darf auch eine Verzinsung in Inflationshöhe da sein. Somit ist die länge der Ehe mit entscheident. Bei 20 Jahren Ehedauer darf der Hauswert auch schon doppelt so hoch sein.

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wenn die hälfte oder ein teil von dem zugewinn tatsächlich ihr gehört und sie darüber rechtswirksam verfügt, zb .durch abtretung, oder vermächtnis, dann kann sie das ihr gehörende auch weitergeben. bei grundstücks- und haussachen immer mit notar und grundbuch, bei todessachen immer in der vom gesetzgeber vorgeschriebenen form, bitte.

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Nein. Nur was zusammen erarbeitet wurde kann auch getrennt werden.Wenn die Frau Renovierungen aus eigener Tasche bezahlt hat und da die Rechnung von vorhanden ist kann das geltend gemacht werden.

im vorliegenden Fall hätte sie die Rechnungen also 37 Jahre aufheben müssen - ist die Mitübernahme von Schulden kein zusammen erarbeitet?

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