Spinnenphobie- loswerden

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7 Antworten

Hallo! Einfach mal umdenken, Dich informieren. Die Spinne ist Deine Freundin. In vielen Fragen ärgert sich einer über eine Mücke, der könnte Deine Spinne gebrauchen. Eine Spinne im Haus ist ein Gewinn, ich verjage sie nicht mehr. Sie schadet nicht, nützt aber. Sie greift nur Opfer an, die sie auch fressen kann oder verteidigt sich in Notwehr. Spinnen sind viel zu schlau, um einen Menschen anzugreifen – sie gehen ihm aus dem Wege. Die Spinne holt Dir nachts Mücken von der Wand und vernichtet emsig Ungeziefer, das wirklich schädlich für Dich ist. Darunter kleinstes Getier, dass sich ungesehen in jedem Haus aufhält. Spinnen können viele davon in kurzer Zeit vernichten. Feind sind anders. Ich wünsche Dir alles Gute.

Ich hab mal so ne Anleitung darüber geschrieben:

http://www.gutefrage.net/tipp/spinnenangst---was-kann-ich-selber-tun

Ist etwas Arbeit und sollte eventuell mit einer vertrauten Person gemacht werden, die allerdings keine Angst davor haben sollte. Wenn das nicht hilft, hilft der Fachmann. Und wenn du es umsonst machen willst musst du mal probieren hier zu landen und in der Studie mit zu machen:

LG S123

Ich weiss aber nicht wann das startet aber aktuell wirds noch sein.

Einige Psychologen bezeichnen die Angst vor Spinnen als "Urangst". Da Spinnen meist plötzlich auftauchen und in ihren Bewegungen relativ unberechenbar sind, haben unsere Vorfahren sie vermutlich als gefährlich eingestuft und mit Flucht reagiert. Dies auch vor dem Hintergrund, dass nicht auszuschließen ist, dass die Spinnen früher größer und angriffslustiger waren als die heutigen Exemplare. Dieser Fluchtreflex könnte bis heute über die Gene erhalten geblieben sein.

Auffallend ist jedoch, dass die Spinnenangst vor allem in der westlichen Zivilisation verbreitet ist. Einige Kulturen verehren Spinnen sogar als gottnahe Wesen.

Aber was hilft gegen die Spinnenangst? Psychologen bewerten die "Konfrontationstherapie" als besonders wirksam gegen die Angststörung. Dazu müssen Betroffene über mehrere Stunden lang eine Spinne ansehen und sie in einem nächsten Schritt auch anfassen. Oft reicht schon eine dieser Sitzungen, manchmal sind mehrere notwendig, um Spinnen entspannter gegenübertreten zu können. Viele können anschließend totz deren Anwesenheit gelassen bleiben, anstatt fluchtartig aus dem Zimmer zu türmen.

Auch möglich ist eine systematische Desensibilisierung. Diese ist auf eine längere Zeit ausgelegt. Dabei wird die Angst Schritt für Schritt überwunden. Dazu wird eine Art Reizhierarchie festgelegt. Es wird mit dem schwächsten noch als ängstigend empfundenen Reiz begonnen. Im Fall einer Spinnenphobie könnte das Vorgehen folgendermaßen aussehen:

  1. Konfrontation mit einer Plastikspinne
  2. in den Keller gehen, wo sich Spinnen gerne aufhalten
  3. ein Spinnennetz betrachten und eventuell auch anfassen
  4. eine kleine Spinne aus gößerer Entfernung betrachten
  5. den Abstand kontinuierlich verkleinern
  6. die Spinne anfassen, wenn die Bereitschaft dafür da ist

Ziel ist es, den Betroffenen vor Augen zu führen, dass und wie harmlos Spinnen eigentlich sind. Diese Therapie sollte mit Entspannungsübungen kombiniert werden. So kann der Patient auch lernen, wie er selbst mit ein paar einfachen Atem-Techniken den Puls runter fahren kann.

Wenn die Spinnenangst außergewöhnlich groß ist und mit regelrechten Panik-Attacken beim Anblick von Spinnen einhergeht, können auch Hypnose-Sitzungen bei einem psychologischen Therapeuten helfen. Dabei wird versucht, die Verknüpfung von negativen Gefühlen beim Anblick von Spinnen zu lösen. Dadurch sollen Spinnen zukünftig möglichst neutral und emotionslos betrachtet werden können.

Wer sich aber partout nicht dazu durchringen kann, ein entspanntes Verhältnis zu Spinnen aufzubauen, sollte sich auch nicht dazu zwingen. Allerdings kann es helfen, sich vor Augen zu führen, dass die Spinne berechtigterweise viel mehr Angst vor Ihnen haben muss als Sie vor ihr. Und wenigstens diese Tatsache beruhigt doch schon einmal.

Lies mehr über Spinnenphobie: Das hilft gegen die Angst vor den Achtbeinern! - RTL.de bei www.rtl.de

also ich hab meine spinnenphobie voller ironie überwunden: einfach eine riesige im tiergeschäft auf die hand genommen (halt unter aufsicht vom verkäufer ^^) klingt krank funktioniert aber weil wenn man weiß dass ne riesige giftige spinne dir nichts tut tun die kleinen hausspinnen erst recht nichts!

Hallo ich bin 15 Jahre und habe selbst an einer Spinnenphobie geleidet. Bei mir war es auch so, dass wenn ich eine Spinne gesehen hab ( es hat auch ein Bild gereicht ) gleich angefangen zu zittern, weinen, schreien hab. Meistens hab ich auch hyperventiliert. 

Meine Mutter hat mich dann zu einer Psychaterin geschickt, mit der ich dann an meine Phobie rang egangen bin. 

Nach 3 oder 4 Sitzungen war die Phobie fast weg. Heute sind Spinnen zwar immer noch nicht meine Lieblingstiere aber ich kann damit jetzt ganz gut umgehen. 

Mein Tipp: Suche einen Psychater oder Psychologen auf auch wenn das vielleicht etwas komisch sein mag zum Psychater/Psychologen zu gehen, aber es hilft wirklich.

Es muss dir auch nicht peinlich sein oder so, jeder hat eben vor was anderem Angst und bei manchen ist die Angst einfach ausgeprägter. Wie bei dir auch. 

Bei Fragen kannst du dich gerne nochmal an mich wenden.

Hab ich auch... Ich weis das ist schwierig aber mache dir klar, das sie nix von dir will und auch nur ein Lebewesen ist! Und wenn sie eben nicht so schön aussieht kann sie auch nix dafür !

Stehen Sie zu Ihrer Spinnenphobie Lassen Sie sich von niemandem einreden, dass eine Spinnenphobie „totaler Blödsinn“ oder etwas ähnliches sei und Sie sich nur zusammenreißen müssten.

Erkennen Sie Ihre Spinnenphobie als eine berechtigte Angst an. Berechtigt, nicht weil es rationale Gründe dafür gibt, sondern einfach weil sie tatsächlich existiert und sich in emotionalen und körperlichen Zuständen äußert (Erstarren, Erschrecken, Ekel, Zittern usw.).

Verurteilen Sie sich insofern nicht selbst für Ihre Spinnenphobie. Der erste Schritt im Kampf gegen Ängste ist es, diese anzuerkennen und dazu zu stehen: Ja, ich habe Angst vor Spinnen!“ Es gibt keinen Grund, sich deswegen schlecht zu fühlen. 3

Setzen Sie sich nicht das Ziel, die Spinnenphobie innerhalb von soundsoviel Tagen oder Wochen loszuwerden. Solch eine Frist setzt Sie nur unnötig unter Druck und ist oft unrealistisch. Die Auseinandersetzung mit tiefsitzenden Ängsten ist oft ein langwieriger Prozess, bei dem es nicht primär darum geht, die Angst vollständig zu beseitigen. Auch hier ist vielmehr der Weg das Ziel. 4

Machen Sie sich mit Ihrem „Feind“ der Spinne vertraut

Schauen Sie sich Spinnen aus einer „sicheren“ Entfernung an. Besorgen Sie sich eine Filmdokumentation über Spinnen und machen Sie sich mit dem Aussehen und den besonderen Eigenschaften der Spinne vertraut. 1

Beobachten Sie dabei die körperlichen und mentalen Auswirkungen Ihrer Spinnenphobie. Achten Sie genau darauf, was das Betrachten der Bilder für ein Gefühl bei Ihnen auslöst. Versuchen Sie nicht, die Angst vor der Spinne wegzudrängen oder Sie zu ignorieren. Versuchen Sie lediglich, eine innere Distanz zu Ihrer Spinnenphobie zu entwickeln. 2

Akzeptieren und beobachten Sie die Angst. Atmen Sie dabei ruhig durch die Nase und entspannen Sie so gut es geht Ihre Muskeln und Gesichtszüge. Je mehr Sie lernen, sich trotz akuter Spinnenphobie körperlich zu entspannen, umso mehr werden Sie die Angst vor Spinnen als einen Teil erkennen, der nicht zu Ihrem eigentlichen Selbst gehört. 3

Die Behandlung einer Spinnenphobie erfolgt in kleinen Schritten

Wenn Sie mit den Spinnen auf der Mattscheibe allmählich klarkommen, können Sie sich graduell auf die Begegnung mit echten Spinnen vorbereiten. Überstürzen Sie nichts, sondern stellen Sie sich innerlich darauf ein, einer oder mehreren Spinnen zu begegnen und dabei auch die Auswirkungen der Spinnenphobie zu spüren. 1

Gehen Sie zu einem Platz, von dem Sie wissen, dass sich dort eine Spinne aufhält. Schicken Sie eventuell einen Freund oder eine Freundin vor, der oder die ein Exemplar ausfindig macht. Nähern Sie sich der Spinne langsam und beobachten Sie sie. Achten Sie dabei gleichzeitig darauf, ab wann sich die Spinnenphobie bei Ihnen bemerkbar macht. 2

Gehen Sie nur so weit, wie Sie die Angst unter Kontrolle haben. Verfahren Sie genauso wie bei den Fernsehspinnen. Entspannen Sie Ihre Muskeln und Gesichtszüge und atmen Sie ruhig und gleichmäßig durch die Nase. 3

Nähern Sie sich auf diese Weise der Spinne immer weiter an. Aber denken Sie daran: Es geht nicht darum, die Spinne gleich beim ersten Versuch in die Hand zu nehmen! Machen Sie lieber kleine Schritte und distanzieren Sie sich innerlich von Ihrer Angst, indem Sie lernen, ruhig zu bleiben. Wenn Sie Ihre Spinnenphobie mit dieser Einstellung angehen, werden Sie überrascht sein, wie nah Sie den Spinnen kommen können, ohne eine Panikattacke zu kriegen.

Versuche es mit Konfrontationstherapie, wenn du es wirklichlos werden möchtest. Mach es aber nicht allein, sondern idealerweise mit Therapeut, oder zumindestens einem kompetenten Erwachsenen an deiner Seite.

Viel Erfolg!

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