Sind zwei Euro Trinkgeld zu wenig?

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Sie war sicher etwas enttäuscht. Sollte die Kellnerin eine Aushilfe gewesen sein, lebt sie ja quasi vom Trinkgeld und gibt sich Mühe.

Die zwei Euro bekomme ich auch locker von Gästen - und ich arbeite im Fast Food Bereich / Snackbar.

Für München und lecker Essen und einen schönen Abend, wären 5 Euro wohl passender gewesen, ist aber nur meine Meinung.

Ich achte bei mir auf der Arbeit nicht so darauf und bin auch keinem böse. Die einen schmeißen das Geld hinter sich her und die anderen sind froh, dass alle satt sind. ;)

Wenn ich eine kleine Familie mit drei Kindern sitzen habe, und sich alle Fisch, Pommes und Salat teilen ... alles lecker war und dann aufgerundet wird, ist doch alles gut. Und die kommen wieder. Viele können sich kaum Urlaub leisten und freuen sich über so Schnäppchenangebote, denen nehme ich es nicht übel, wenn kein Trinkgeld kommt.

Es ist bedauerlich wie wenig die meisten Menschen eine Dienstleistung in Form von Trinkgeldern honorieren. Wenn Service, Ambiente, Freundlichkeit usw. stimmt, kann man auch mal tiefer in die Tasche greifen. Schließlich geht man nicht jeden Tag Essen und hat einen angenehmen Abend mit der Partnerin / Partner oder Freunden.

Die Gastronomie ist ein Gastgeber. Wird man privat eingeladen, bringt man ja auch etwas mit.....einen üppigen Blumenstrauss, einen guten Wein oder eine andere Aufmerksamkeit. Kostet auch Geld.

Die Dienstleistung im Gastro - Gewerbe ist eh unterbezahlt. Kein Gast würde dafür arbeiten somit kann man es honorieren. Würde es die Gastro nicht geben, vorwiegend Abendgeschäft, was würde dann passieren ? Wenn das Personal sagen würde, für das Geld arbeite ich nicht, wäre Feierabend im Gastrobereich, es gäbe auch keine Veranstaltungen ( Hochzeiten, Konfirmationen usw. usw. ) mehr.

Zum Schluss : Das Personal lebt vom Trinkgeld mit, wird benötigt zum täglichen Leben. Manchmal wünsche ich jedem Gast, einmal 4 Wochen im Gastro - Gewerbe zu arbeiten. Wenn er dann am Monatsende mit 1.200 - 1.300 € netto nach Hause geht, ist er sauer....hat er aber noch ca. 500 € Trinkgeld bekommen, lächelt Dieser.

Trinkgeld ist in BRD freiwillig.

Auch wenn siemit mehr gerechnet hat: das war unprofessionell..

Als Faustregel gilt: 10% vom Rechnungsbetrag.

Aber nur, wenn berechtigt (und bei sehr guter Zufriedenheit geht natürlich auch mehr) Gar nichts geht auch., weniger dito.

Na ja, es waren gerade mal 5 % vom Rechnungsbetrag, also mehr Almosen als Trinkgeld. Gut, in Deutschland gibt es ja keine Pflicht, Trinkgeld zu geben. Das macht man also nur, wenn man wirklich zufrieden ist.

Erstens gibt man nicht alle Tage soviel Geld aus (na ja, wirklich viel ist es auch nicht) und der Standard liegt bei 10 %, das wären 4 €, aber soll sie einen Euro rausgeben? Also aufrunden.

Wenn alles passte - Essen, Ambiente, Bedienung etc. -, hätte ich jetzt 5 € gegeben.

Ein Tipp: Beim Blick in die Speise- und Getränkekarte bzw. vor der Bestellung die Preise im Kopf immer auf den nächsten vollen Betrag aufrunden. Dann hast Du nachher - oder beim Essen - Zeit, Dir das Trinkgeld auszurechnen. Im Zweifel immer nach oben aufrunden. Alles andere ist Pfenningfuchserei und ein Restaurant ist ja keine Pommesbude.

Waren zwei Euro Trinkgeld zu wenig?

Wie Du an der Reaktion gemerkt hast, war das zu wenig. 4,00 EUR Tip bei 40,00 EUR Rechnungsbetrag hätte ich gegeben.

Alex

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