Sind LED Kälteempfindlich?

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5 Antworten

Generell werden LED-Dice (Einzahl Die, der Teil der das Licht erzeugt) im Betrieb warm bis sehr heiß, was die Lichtausbeute senkt. In einer kälteren Umgebung wird die LED im Betrieb nicht so heiß -> mehr Licht bei gleichem Strom.
Dieser Effekt hört bei zu niedrigen Temperaturen irgendwann auf, und die Lichtausbeute sinkt wieder wenn es noch kälter wird. Wann kommt sehr stark auf die LED an, spielt aber in deiner Praxis überhaupt keine Rolle - da müsstest du die LED schon mit Flüssigstickstoff kühlen oder ähnliches.

Viel mehr solltest du dich um deine Akkus/Batterien sorgen, denn alle Arten von Batterien funktionieren bei Kälte schlechter (einige mehr, andere weniger). Herkömmliche Alkaline-Batterien aus dem Supermarkt z.B. kannst du unter 0°C in die Tonne treten.
NiMH-Akkus sind etwas besser, Lithium-Akkus oder -Batterien sind am besten.

Mit Kälte funktioniert die LED und vor allem die Batterie schlechter!

Der LED macht Kälte nichts aus. In Radioteleskopen wird Elektronik oft mit flüssigem CO₂ oder gar Stickstoff gekühlt um das EIgenrauschen durch Wärme zu reduzieren - allerdings sind diese Halbleiter dann hoch dotiert um ohne Wärme überhaupt noch Strom zu leiten.

DIe Batterie ist eine andere Sache. Die Wärmeausdehnung bzw. das Schrumpfen bei Kälte kann die Dichtungen beschädigen. Je nach Batterieart kann die auch einfrieren und dadurch kaputt gehen bzw. auslaufen. Ist die Batterie aber noch "voll" hält die normalerweise auch sehr niedrigen Temperaturen stand.

Ich habe immer Knicklichter im Auto. DIe sind zwar bei Kälte nicht so hell, sind aber dafür immer EInsatzbereit, auch bei Nässe und nach Jahren der Lagerung ohne Wartung. Außerdem ist das nach Unfällen gut für Kinder und Personen unter Schock, die haben dann was zum spielen bzw. sich dran festhalten und zum anglotzen.

Ich habe verschiedene Farben. Weiß zum gucken und für Reparaturen, gelb um an Unfallhelfer bzw. gesundebeteiligte auszuteilen (Personensicherung und zum leuchten), Orange für die verletzten und unter Schock stehenden, blau für die Schwerverletzten (brauchte ich zum Glück noch nie), da kann man der eintreffenden Krankenwagenbesatzung sagen "blau zuerst, orange beobachten". Passiert oft, dass unter Schock stehende Dummheiten begehen und sich selber gefärden, mit den orangenen Lichtern kann man gut sehen wo die sind. Und rot werfe ich auf die Straße zur Absicherung.

Bei steigender Temperatur sinkt wie gesagt der Widerstand des Bauteiles. Hierbei ändert sich nicht das Farbspektrum. Aber die Leuchtstärke der LED nimmt zu, da diese proportional zum Strom ist, welcher steigt, wenn die Spannung konstant ist.

Den ansteigenden Stromfluss könnte man theoretisch mit einem PTC Widerstand entgegentreten. Dies verhindert u. U. einen weiteren Anstieg der Temperatur. Dennoch besitzt jedes Bauteil eine gewisse Temperaturgrenze, bei der der thermische Durchbruch passiert.

Bei den Widerständen kann man sich diesen Effekt bei NTC Widerständen verdeutlichen, da diese annähernd das gleiche Widerstandsverhalten wie die LED haben ohne dabei zu leuchten.

Hallo!

Eine LED ist ein Halbleiter und reagiert auf Temperaturschwankungen. Je heisser ein Halbleiter wir, desto besser leitet er.... bis er sich "zutode leitet". Deshalb ist es auch so wichtig, dass z.B. Prozessoren gekühlt werden denn ab 60° wird es kritisch.

Kälter ist kein Problem; nur wärmer!

Auf die LED bezogen: Mit Kälte kannst Du sie nicht kaputt bekommen.

Mfg

Eine LED ist fast unkaputtbar.

Ab 150° (+) geht sie allerdings den Bach runter.

Und in den minus-bereich?

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@Mechatroniker

Eigene Erfahrung habe ich nicht, aber da die Dinger mittlerweile an vielen Autos auch zu finden sind, denke ich, dass -40° kein Hinderniss sein dürften

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