Sind kinder bessere philosophen und könnt ihr das auch begründen?

11 Antworten

Kinder haben einen stark erweiterten "philosophischen Horizont". Da sind dann bei kleinen Kindern auch "tiefsinnige" Überlegungen zum Weihnachtsmann und zum Osterhasen mit eingeschlossen, und späterhin bei Schülern oftmals auch philosophische Erörterungen darüber, daß die Lehrer eine Klassenarbeit nur deshalb mit einer 6 bewerten, weil sie den überragenden Wissensstand der Schüler nicht verstanden haben.

Satire Ende.

Philosophie setzt u. a. auch Lebenserfahrung, präzise Logik und die Fähigkeit voraus, über den Tellerrand schauen zu können. Das alles ist bei Kindern noch nicht gegeben. Kinder haben vieles noch nicht verstanden und sind deshalb darauf angewiesen, Eltern und anderen Autoritätspersonen zunächst blind zu glauben.

Nein. Kinder können nicht ausreichend logisch und stringent denken, geschweige denn argumentieren, um gute Philosophen zu sein. Außerdem fehlen ihnen dazu auch das nötige Wissen(und ein gewisses Vorwissen ist nötig, um argumentieren oder Ansätze formulieren zu können) und die nötigen kognitiven Voraussetzungen.

Wer denkt, dass Kinder bessere Philosophen sind, der glaubt wohl, dass Philosophie nichts anderes ist als ein pseudo-tiefsinniges Vor-sich-Hingrübeln, bei dem Fragen stellt, ohne Antworten zu finden. Diese Vorstellung ist aber falsch. Tatsächlich geht es in der Philosophie darum, Antworten zu finden bzw. Probleme zu lösen und diese Problemlösungen argumentativ zu untermauern. 

Dafür sind (kleine) Kinder nur sehr beschränkt geeignet. 

kinder haben noch sehr geistreiche einfälle über alles, was mit den sinnen nicht erfaßbar ist!

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Kinder haben Fantasie und können sich nicht immer korrekt ausdrücken. So wie ich das im Studium erlebe wird an vielen Stellen versucht die Fantasie durch Logik zu zerstören und obendrein wird das vollkommen unverständlich ausgedrückt.
Andersrum sind einige(nicht wenige) philosophische Themen fantastisch(#DecartesDämon) und sofern Kinder die Problemstellung sprachlich verstehen, werden ihnen solche Themen vermutlich leichter fallen, als total unflexiblen Erwachsenen.

Das ist meine Meinung.

Die Philosophie versucht die Welt und die menschliche Existenz zu ergründen, zu deuten und zu verstehen.

Da sie es nur versucht, sind Kinder sicher die besseren Philosophen, denn die meisten Erwachsenen nehmen ihr Leben und ihren Alltag meistens als gegeben hin und versuchen eben nicht mehr, daran etwas zu deuten oder zu verstehen.

Kinder sind auch nicht die besseren Chemiker oder Anglisten. Philosophie ist zunächst mal eine Geisteswissenschaft. Auch wenn manche (!) Kinder zu philosophischen Themen einen guten Zugang haben und gute Denkansätze.

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