sind hunde im koran verboten?

12 Antworten

Liebe Mitmenschen,

Tiere, egal welcher Art sind im Islam nicht verboten.

Allerdings ist bspw. der Speichel von Hunden unrein. Dadurch wird die Gebetswaschung bei Hautkontakt nichtig, oder Kleidung etc bei Kontakt unrein und der Allerbarmer liebt die Reinheit.

Katzen gelten generell als rein, ausser nach dem verspeisen bspw. einer Maus, da Blut generell unrein ist.

Der Prophet Muhammad mochte Katzen und hat sie auch gerne gestreichelt ;-)

Weiterhin ist das Fleisch einiger Tiere unrein, somit ist der darin enthaltene Schaden grösser als der Nutzen.

Alles in allem sind nur die Dinge verboten die dem Menschen mehr Schaden als Nutzen, z.b. Alkohol oder auch Zinsen.

Mit friedlichem Gruss

Salaam

nur zur Info: der Hund im Islam ist nicht verboten, man sagt nur dass in der Gegenwart von Hunden keine Engel kommen, deswegen werden Hunde eher draussen gehalten aber trotzallem sind sie Geschöpfe Gottes und gut zu behandeln.

also erstmals stammt die erwähnte anekdote nicht aus dem koran sondern aus der überlieferung des propheten lebens. 2. der hund ist nicht verboten gilt aber als unrein weil es nach der überlieferung eine berührung mit einem hund der zustand der nötigen reinheit zum gebet beschmutzt und man nochmals die rituale waschung machen muss. 3. da hunde naturgemäss ihr revier durch urintropfen makieren wird das haus unrein und deshalb gibt es wenig muslime die sich einen hund halten. da für halten sich viele katzen da diese sauberer sind. und eine toilette aufsuchen.

dann haben hunde die angewohnheit an urin und kot zu lecken. danach lecken sie einem ins gesicht oder die hand so können bakterien übertragen werden.

das soll aber nicht bedeuten das wir dieses liebe tier hassen eher gilt das durch erziehung das dieses tier als unrein gilt ist eine abneigung besteht.

trotdem sind hunde wunderbare weggefährten die unser meinung nach in die natur gehören und nicht in eine wohnung es sei den man hat einen garten.

hinzu zu fügen ist das hunde früher hunde waren und nicht wie heute klein und putzig sondern eben wolfartig ähnliche tiere.

Hunde lecken allerdings nicht an Kot oder Urin. Sie schnüffeln daran. Wenn ein Hund daran leckt ist das nicht normal.

Der Hundespeichel enthält antibakterizide und granulationsfördernde Substanzen. Er tötet Bakterien also ab und überträgt sie nicht. Es gibt sogar viele Wissenschaftler die dazu raten Wunden von Hunden abschlecken zu lassen, da dies die Wundheilung beschleunigt.

Viele Immigranten (nicht nur viele Türken)haben Angst vor Hunden haben, da es in ihren Heimatländern viele wilde streunende Hunde gibt. Diese können gefährlich werden und sie bekommen diese Angst schon von älteren Verwandten "eingeimpft"

Barmherzigkeit gegenüber Hunden und Tieren

Abu Huraira (Allahs Wohlgefallen auf ihm) berichtete, dass der Gesandte Allahs (Allahs Segen und Friede auf ihm) sagte: "Einer Prostituierten wurde (ihre Sünde) deshalb vergeben, weil sie an einem Hund vorbeikam und sah, wie dieser auf der Kante eines Wasserbrunnens mit heraushängender Zunge stand, und beinah vor Durst zu sterben. Da zog sie ihren Schuh aus, band ihn an ihren Schleier und zog für ihn Wasser heraus. Für dieses wurde ihr (die Sünde) vergeben." (Hadith sahih bei Buchari, dtsch. Ausg., Nr. 3321)

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