Seitdem ich mich vegan ernähre, habe ich keine Körperlichen Beschwerden, hängt das damit zusammen?

10 Antworten

Das höre und lese ich zur Zeit tatsächlich immer wieder. ;)

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich mich kraft- und energiegeladener fühle, seitdem ich überwiegend vegan esse (90%). Im Sport hänge ich andere ab, gegen die ich vormals keine Chance hatte. Vor allem beflügelt mich der Gedanke, dass ich mit meinem Geld keine Wirtschaft mehr unterstütze, die auf Tierquälerei (=Massentierhaltung) und Ausbeutung (Milchwirtschaft) beruht. Ich würde behaupten, mein körperliches Wohlbefinden speist sich aus beiden Quellen. ;)

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ja, der Körper arbeitet besser, weil nicht mehr so belastet, allerdings muss man auch aufpassen, Pommers + Cola sind 100% vegan, dennoch ungesund, vegan allein reicht nicht.

Optimal ist es überwiegend fettarm (wichtig) pflanzlich zu essen, 80% der Tageskalorien sollen von Stärke (Fachwort für komplexe Kohlenhydrate: Getreide, inkl. Reis, Kartoffeln (gebacken/gekocht), Mais (Polenta, Popcorn ohne alles), Bohnen, Linsen, etc), max. 10% Fett (das ist mit fettarm gemeint) und max. 10% Proteine, möglichst pflanzlich + Bewegung an der frischen Luft.

Menschen sind anatomisch/physiologisch Herbivore/Fruktivore, keine Omnivore/Karnivore (dafür fehlen entsprechende Merkmale), diese Ernährungsweise zeigt die Power der richtigen pflanzlichen Ernährung, dadurch werden Krankheiten vorgebeugt (Stichwort Zivilisationskrankheiten) und bestehende zurückgedrängt, wie. z. B., Typ 2 Diabetes (aber auch andere)

“Wir wissen, dass Nahrung Medizin ist, wahrscheinlich das stärkste Medikament auf Erden und zwar mit der Kraft die meisten Krankheiten auszulösen oder zu heilen“

Dr. Mark Hyman

Wir sind Omnivore dessen Magen-Darm-Trakt sich aufgrund der Fähigkeit zu kochen geändert hat. Somit ist deine Empfehlung nicht artgerecht

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@Kevin240501

nein, deine Aussage ist laienhaft, wie man sofort sehen kann, Wissenschaft sieht anders aus.

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Ein direkter Bezug auf den Veganismus kann nahezu ausgeschlossen werden.

Wahrscheinlicher ist, dass durch die Ernährungsumstellung, unabhängig ob diese Vegan oder nicht Vegan ist, dein Mikro- und Makrohaushalt optimiert wurde. Eventuell hat sich auch dein genereller Lifestyle mit der Ernährungsumstellung geändert.

Der Körper kann zwischen pflanzlichem Eiweiß und tierischem gar nicht unterscheiden. Er läßt seine Proteasen los (Pepsin...) und gewinnt somit Aminosäuren.

An keiner Aminosäure ist ein Wimpel befestigt "ich komme vom Tier, also bitte schlecht fühlen".

Daß Fleisch "Heißhunger" erzeugt, behauptet wirklich kein Vernünftiger. Das Gegenteil ist viel realistischer.

Möglicherweise hast du das "Schlecken" aufgegeben (Zuckercola, Zuckerwaren) und fühlst dich daher besser.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Uni und langjährige Berufserfahrung

Falsch, der Körper kann durchaus unterscheiden, wer viele Tierproteine einnimmt wird mit der Zeit krank, siehe die Zivilisationskrankheiten, nicht aber wenn er Pflanzenproteine isst,

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@yeseppursimuove

Ich weise das pauschal zurück. Debatten sind längst nicht mehr möglich.

siehe die Zivilisationskrankheiten

Das ist nicht im Geringsten ein Beleg

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@Bioexpert

natürlich ist es ein Beleg und zwar ein ganz wichtiger, er zeigt wie unsere Physiologie funktioniert: Falsche Ernährung (viele Tierprodukte, wenig Ballaststoffe, Nährstoffmangel in Tierprodukten) führt zu Zivilisationskrankheiten, das weisst man seit gut 100 Jahren, nur bei dir ist es leider noch nicht angekommen.

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das liegt daran, dass der Körper Puffer aufbaut um bei Mangelernährung darauf zugreifen zu können. Du erlebst gerade dass sich dein Körper erstmal von falscher Ernährung erhohlt bis die Mangelernährung zuschlägt und die Speicher leer sind. Dann wird es dir wieder schlechter gehen.

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