Schwere Lampe höhenverstellbar aufhängen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich habe die ultimative Lösung für dein Problem!

Hier meine Skizze:

  • Das Graue Trapez oben: Befestigung des Stahlseils
  • Graues Seil: Stahlseil
  • Orange Rollen: Umlenkrollen
  • Schwarzes Zick-Zack-Stromkabel: Stromzuführung in Form eines Spiralkabels
  • Dunkelblauer Kasten: E-Motor
  • Blaue Rolle: Rolle zum Aufwickeln des Stahlseils
  • Schwarzer Balken: Eichenholzbalken
  • Blaue Halbkreise und Gelbe Sterne: Lampen

Das Ganze ist mittels Flaschenzug gelöst, an 5 statt 4 Befestigungspunkten: 4 Umlenkrollen, und 1 Motor. ACHTUNG: Der Motor muss besonders gut befestigt sein. Dadurch, dass es so viele Umlenkrollen gibt, muss der Motor nur ca. 4 kg bzw. 12,5 Newton Kraft aufwenden muss.

ICH ÜBERNEHME KEINE HAFTUNG FÜR MÖGLICHE VERLETZUNGEN BEIM NACHBAU! Ich empfehle dir, für die Realisierung einige Experten, auch Statiker zu holen, da so etwas schnell ins Auge gehen kann.

Ich hoffe, dass ich dir helfen konnte. Bei Fragen einfach melden.

Einen schönen Abend wünsche ich dir!

PS: Fernbedienung nicht vergessen ;-)

 - (heimwerken, Deckenbefestigung)

Ich hatte bereits eine tolle Antwort erhalten - und wollte dieser auch mein Sternchen geben; aber das hier ist jetzt mal ganz großes Kino ;-) Wärmsten Dank für's Nachdenken, für die Arbeit und den visualisierten und äußerst hilfreichen Tipp!!!

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Toller Vorschlag - vor allem: Tolle Grafik! Spontan werfen sich trotzdem Fragen für mich auf:

Wieso schlägst du OBEN als Tragkonstruktion ein Seil vor? Wenn Zobbel von einem SCHWEREN Eichenbalken spricht, musst du von geradezu gewaltigen Kräften ausgehen, die ein mehr oder weniger waagerecht gespanntes Seil aushalten muss, um die von dir vorgeschlagene Konstruktion zu tragen. Wenn ihr mich fragt, nehmt anstelle des Spannseils so etwas wie einen Holz-Leimbinder oder einen Stahlträger. Solche "Stäbe" (so hießen Stabförmige Tragelemente mal in der Statik, die ich vor50 Jahren lernen musste/durfte) kann man gut auf die entstehenden Biegekräfte berechnen und dimensionieren.

Und aus welchem Grund legst du den Motor auf den Leuchtenbalken auf? Damit vergrößerst du doch die Masse, die rauf- und runterbewegt werden musst, unnötig!

Würdest du den Motor sozusagen an beliebiger Stelle anordnen und durch sinnreiche Anordnung weiterer Umlenkrollen das Zugseil dorthin lenken, hättest du weniger zu hieven, die bewegliche Stromzuführung (m.E. auch eine kleine Gefahrenquelle) fiele weg und die Konstruktion insgesamt wäre einfacher.

Versteht meinen Anmerkungen bitte nicht als Granteleien eines gealterten Knaben: Ich will hier ja auch nicht endlos Zeit investieren, deshalb bleibe ich ja auch ziemlich unverbindlich. Bin aber im vorliegenden Fall fasziniert von den Ideen, die da so hoch kommen! Vor allem beeindruckt hat mich die größere Anzahl von Umlenkrollen: Damit reduziert man die Kräfte auf das Seil (das, welches über die Umlenkrollen läuft) deutlich. Trotzdem apelliere ich an Zobbel, meine primitivere (und damit auch weniger anfällige Lösung nicht gänzlich zu verwerfen.

Vielleicht geht das mit den genialen Vorschlägen ja erst jetzt richtig los!

Guten Erfolg!!

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@hermannalbers

Danke, ich habe aus diesen Gründen ja geschrieben, dass ich nicht für jegliche Unfälle hafte 😜!

  1. Danke für dein Lob!
  2. Leimholzträger verhindern die Senkrechtbewegung, oder habe ich das falsch verstanden?🤨
  3. Seilbahnen scheinen ja auch im Großen mit Stahlseilen zu funktionieren, wieso sollte das nicht im Kleinen funktionieren?🤔
  4. Der Motor muss nicht unbedingt auf dem Balken positioniert sein, aber, falls Zobbel doch einen leichteren Balken nehmen sollte, werden die 3 Kilo Mehrgewicht nicht auffallen!😉
  5. Die Stromzuführung wäre eigentlich keine Gefahrenquelle, wenn das Ordnungsgemäß gemacht wird. Außerdem brauchen die Lampen so oder so eine Stromzuführung.😏
  6. Ich verstehe deinen Kommentar nicht als Grantelei. 😂
  7. Es steht "Skizze", das heißt, die Zeichnung kann man nach Belieben ändern.😁

Einen schönen Abend wünsche ich!

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@CHSLB

PS: Man könnte doch auch einen Sperrholzbalken nehmen, und mit dünnen Eichenholzplatten versehen ;-) Von der Methode mit dem Gegengewicht kann ich mich aber trotzdem nicht überzeugen lassen. Wenn die Lampe schon jetzt da ist, und aufgehängt gehört, dann würde ich Zobbel raten, einen Ingenieur, einen Statiker, einen Elektriker, und einen Tischler beizuziehen. Die Skizze würde ich persönlich so lassen, wie sie ist, nur verfeinern.

LG

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@CHSLB

Wenn ich derart am Gegengewicht "hänge" hat das zwei Gründe: Der eine ist sicher in meiner Herkunft zu suchen (bei uns wurde ALLES krass sparsam verwendet; ich habe gebrauchte Schuhe von meinem älteren Bruder auftragen "dürfen", obwohl ich ihn beim Wachsen überholt habe; etc...): Da sieht man einen "Extra-E-Motor" leicht als Verschwendung an ... wobei: Wir seit ca. 2 Jahren auch ein Garagentor MIT Motor haben. Soviel zu EINEM Motiv meinerseits. ABER: Ich schwärem für ROBUSTE Konstruktionen. Und da ist eine schlichte Gegengewichtskonstruktion OHNE Motor einfach weniger störanfällig als eine mit Motor.

Ich sollte noch ein Wort zu meiner Aussage machen, dass das Gegengewicht doppelt so schwer sein müsste wie der Leuchtenbalken ist. Das ist natürlich nur dann richtig, wenn man Umklenkrollen sowohl an der Decke/oben wie auch auf dem Leuchtenbalken anordnet. Diese Konstruktion wird haupsächlich deshalb gewählt, wenn man in der Vertikalen Platz sparen möchte. Zobbel: Wenn du in der Vertikalen Platz genug hast, dann reicht es, wenn du nur oben Umlenkrollen anordnest und daran Leuchtenbalken und Gegengewicht dranhängst. Der Bewegungsspielraum für den Leuchtenbalken wird so nur kleiner. Einfach mal aufzeichnen, dann wird's klar.

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@CHSLB

Zum Hinweis "Seilbahnen": Vergleiche doch bitte einfach mal die Proportionen: Wie klein die üblichen Gondeln im Verhältnis zu den Spannweiten sind UND wie stark die Tragseile von Seilbahnen bereits durchhängen. Im Gebirge hast du darüber hinaus Riesen-Massen zur Verfügung, an denen du die Widerlager befestigen kannst. Die hast du in einem Hochbau in der Regel nicht - es sei, du baust in einem Gemäuer aus der Renaissance...

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@hermannalbers

Und ich schwärme für robuste UND NEUE Ideen. Schließlich hat das noch niemand in Echt ausprobiert. Und wieso ein Motor ganz besonders störanfällig sein soll, leuchtet mir nicht ein. Klar ist es so, dass neue Ideen weiterentwickelt werden müssen. Und sonst könnte ja man auch an Stelle des Motors ein Gegengewicht von 8 kg anhängen (bei 50 kg Gewicht des Balkens). Wieso soll meine Kontruktion nicht robust sein? Wenn man Statiker und Elektriker kommen lässt und die Lampe an die richtige Stelle in der Decke hängt, dann sollte die mindestens genauso robust sein, wie die Methode mit dem Gegengewicht.

UND: Meine Konstruktion benötigt in der Vertikalen KEINEN zusätzlichen Platz. Der Balken ist 3 Meter lang, und auf dieser Länge und auch auf der Breite des Balkens spielt sich alles aus.

LG

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@hermannalbers

Ein durchschnittliches Stahlseil hält MINDESTENS 200 kg aus, was mehr als ausreichend ist. Wenn man sich da eines Seiles mit 500 kg Tragkraft bedient, ist das MEHR als eine stabile Konstruktion!

LG

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@CHSLB

Dass ein Stahlseil viel aushält, ist mir bekannt. Entscheidend ist doch, ob du die Widerlager findest, an denen dein Stahlseil seine Kräfte übertragen kann. Wenn du - mal angenommen - in der Mitte eines Raums quer zur Wand bspw. mit einer Schlossschraube Zugkräfte der hier in Rede stehenden Größe einträgst, reißt dir dass mal eben diese Wand ("Plopp!!") ein! Deshalb mein Vorschlag, zunächst einen stabartigen Träger zu verwenden, der in den Zimmerweänden einfach auf der Wand aufliegen kann.

An dem Träger könntest du - um mit deinem geliebten Motor anzufangen - zuerst deine Seilwinde (um die handelt es sich ja eigentlich) befestigen. Anschließend nahezu beliebig viele Umlenkrollen; zu jeder dieser Umlenkrollen ein Pendant auf dem Leuchtenbalken. Seil durchziehen. Fertig. Bei ganz vielen Umlenkrollen braucht man zwar entsprechend viel Seil, aber die Kraft auf dem Seil wird immer kleiner; Und das Absenken und Heben braucht auch mehr Zeit. Ob das alsd Vorteil zu sehen ist, müßt ihr selbst entscheiden.

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@hermannalbers

Da stimme ich die vollkommen zu bei der Befestigung. Wir haben zuhause auch eine 30 kg schwere Luster in der Zimmermitte. Wir hatten anfangs ein Problem, da in der Mitte kein Balken war. Wir haben dann einen kleinen stahltröger zwischen die Balken eingebaut, und an insgesamt 4 Punkten befestigt. Das hat bis jetzt ganz gut gehalten.

Bei den anderen Sachen stimme ich dir nun letzendlich zu.

Einen schönen Abend dir!

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Evt. eine Flaschenzug-ähnliche Konstruktion

Genau das war mein erster Gedanke, wobei ich da halt keine konkrete Vorstellung habe

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Ich biete hier jetzt keine ausführungsreife Beschreibung einer höhenverstellbaren Konstruktion an - da säße ich den ganzen Tag dran. Meine Devise ist in solchen Fällen: Ideen darf man stehlen - also ummgucken, wo es ähnliche Lösungen geben könnte.

Die meisten MIR bekannten höhenverstellbaren Lampen arbeiten mit zwei (dünnen) Stahlseilen. Die oberen Enden werden an der Decke festgemacht. Dann wird das Seil um die Umlenkrolle des Gegengewichts (das muss DOPPELT[!!!] so schwer wie die eigentliche Lampe sein!!) gezogen, wieder nach oben über an der Decke befestigte Umlekrollen ziehen und an dem Ende dann die eigentliche Lampe aufhängen.

Am besten, du versuchst aus meiner Beschreibung eine Freihand-Skizze, dann wird vieles klar. Auch was die Längen der Seile und deren Führung anbelangt...

Stirnrunzeln bereitet mir dein Hinweis, dass schon die Lampe aus einem Eichenbalken bestehen soll. Das Teil allein ist doch schon schwer. Dann noch mal das Doppelte für's Gegengewicht? Irgendwer stößt sich sicher mal den Kopf an dem schweren Eichen-Trumm... Wenn es denn etwas"wuchtig" aussehendes sein muss: Ich arbeite in solchen Fällen gerne mit Kästen aus Sperrholz (kriegt man auch in Eiche furniert!), die Volumen & Masse vorgaukeln, aber erfreulich leicht sind.

Trotz meiner Bedenken: VIEL Erfolg!!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Tausend Dank, das nenn' ich mal ne fundierte Antwort! Klasse!

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Lampe ist von der Decke runter gekommen :-(

Hallo, und zwar wirde haben in unserer Wohnung Schimmel 4 Wochen nach einzug... und das nicht zu knapp war gestern schon beim Mieterbund das der Vermieter endlich mal was tut, nun heute wollte ich Lampen anbringen die erste Lampe im Wohnzimmer hängt gut am Dübel mit Haken "Leichte Ikea Lampe" , nun will ich in der Küche so ne Lampe aufhängen mit 12v Transformater und 6 Lampen drann "Auch von Ikea" Dübel war noch einer in Decke ich habe den Haken drinn hänge die Lampe ein denke mir super, 5 min später höre ich rums... auf einmal ist die Lampe runten gekommen , das unterputz Kabel hängt 40cm weit raus und der Putz ist von der Decke gekommen, ich habe nun die vermutung das der Putz in der Decke so durchfeuchtet ist vom Schimmel usw , das er die Last nicht tragen konnte , der Mieterbund ist leider nicht mehr zu erreichen , was meint ihr?

gruß BEN!

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