Schwebung beim Instrument stimmen?

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3 Antworten

Wenn Du zwei Töne aufeinander Einstimmen möchtest, dann hörst Du, solange diese beiden Töne noch weit voneinander entfernt sind: Zwei Töne. Näherst Du den einen Ton durch Stimmen dem anderen an, so kommst Du zu einem Punkt, wo die beiden Töne beginnen, zusammenzuschmelzen. Da hörst Du zuerst eine sehr schnelle Schwebung. Nähern sich die beiden Töne weiter an, so wird die Schwebung immer langsamer und langsamer. Sobald die Schwebung verebbt, also verschwindet, sind die beiden Töne ident, also zu einem geworden: rein.

Beim Stimmen von d und a als Quint hörst Du die Schwebung nicht der Grundtöne, sonder die Schwebung zwischen dem 3. Teilton  von d also a1 und dem 2. Teilton von a also auch a1.

Möchtest Du nach Gehör stimmen, so musst Du erst einmal lernen, Teiltöne heraushören zu können. Sinnvoll ist, wenn Dir Jemand hilft, der das schon kann.


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Eine reine Quinte hat keine Schwebung. Eine kleine Abweichung bedeutet langsame Schwebungsfrequenz, eine große Abweichung schnelle Schwebungsfrequenz.

Mehrere reine Quinten übereinander gestimmt ergeben allerdings eine zu hohe Spreizung zwischen höchster und tiefster Seite...

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Schon mal an https://de.wikipedia.org/wiki/Flageolettton gedacht?

Damit hört man die von Bluemilk angesprochenen Obertöne rein(er), und kann so auch die Schwebungen deutlicher erkennen.

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