testosteronspiegel und männliche stimme

3 Antworten

Das ist wie mit den Bartwuchs. Teils Anlage bedingt, teils Androgenspiegel abhängig. Es wächst der Kehlkopf androgeninitiiert bis zu seiner genetisch vorbestimmten Größe und Form heran. Angenommen bei der Entwicklung stehen entsprechend notwendige Mengen zur Verfügung. Weiterhin besitzen die Stimmbänder Rezeptoren an die verschiedene Hormone (auch z.B. Hormone die mit der Schilddrüse zu tun haben) andocken können und die Stimmlage sowie Klangbild beeinflussen. Das erklärt auch die Stimmschwankungen im Rahmen des Zyklus bei den Damen.

Beim Mann ist das insbesondere festzustellen, wenn nach einer verabreichten Dosis Testosteron der Blutspiegel ins supraphysiologische hochschnellt, werden die Rezeptoren besetzt und die Stimme wird umgehend deutlich hörbar tiefer. Lässt die Dosis nach bzw. die Menge wird zur Regel, werden nach und nach die Rezeptoren wieder frei, sodass die Stimme langsam wieder höher wird, - was bei einem anschließenden Androgenmangel sich dann ausgeprägt zeigt.

Hi thomas4321!

Ich bin mir da nicht 100%ig sicher, aber soweit ich weiß 'Nein'.

Eine tiefe Stimme wird zwar als männlich empfunden, aber der Klang der Stimme und die 'normale' Tonhöhe hängen von der Größe/Form der Stimmbänder ab.

Ich selbst bin da ein gutes Beispiel :) Ich habe eine ziemlich tiefe Stimme, aber einen eher geringen Bartwuchs. Und der Bartwuchs ist stärker vom Testosteron abhängig.

Dafür hab ich nen verflucht langen Ringfinger ;)

Kann dir aber nicht garantieren, dass meine Antwort/Begründung korrekt ist.

Lg,

Frederic

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