Schwanger mit 19 - was soll ich tun? Habt ihr Erfahrung?

11 Antworten

Hallo du,

also so negativ, wie die anderen hier im Forum deine Situation sehen, finde ich, sieht es auch nicht unbedingt aus. Mit 19 bist du ja doch schon eine junge Frau und kein Kind mehr. Und wenn dein Baby in 8 Monaten oder so geboren wird, bist du vielleicht schon 20 oder zumindest fast. Hier in Deutschland braucht wirklich keine Frau verzweifeln, wenn sie schwanger ist, sondern bekommt sehr viel Unterstützung, sei es finanziell oder auch durch Beratungs- und Kinderbetreuungsangebote. Und ein Kind zu haben bedeutet auch nicht, dass man auf alles Schöne im Leben verzichten muss. Ganz im Gegenteil, ein Kind schenkt einem durch seine bedingungslose Liebe und die zuversichtliche Sicht ins Leben ganz viel Schönes!

Also erst mal ruhig Blut, du hast ja gestern erst deinen SS-Test gemacht. Es ist noch nichts verloren und du kannst dich in aller Ruhe erst mal über alles informieren. Danach kannst du bis zur 12. SSW eine gute Entscheidung treffen, wie du in die Zukunft gehen möchtest!

Es ist doch auf jeden Fall super, dass du auf deinen Freund und deine Mama zählen kannst, die dich in jedem Fall unterstützen. Ich finde den Plan von deinem Freund sehr gut, dass dumit ihm zusammen nächste Woche (oder sobald er wieder da ist) erst mal zum Frauenarzt gehst. Dort erfährst du, ob mit der Schwangerschaft alles in Ordnung ist und in welcher SSW du genau bist. Danach könnte ein nächster Schritt eine gute Schwangerenkonfliktberatung sein. Da könnt ihr mit der Beraterin gemeinsam überlegen, welche verschiedenen Möglichkeiten du hast, gut in deine Zukunft zu gehen. Deine Ausbildung könntest du z.B. ein Jahr unterbrechen und dann weitermachen, wenn dein Kleines in einer Kita ist. Du würdest nur ein Jahr "verlieren" und bis du in deinem Beruf loslegst, wäre dein Kind schon im Kindergarten gut betreut.

Also liebe eudesisto, erstmal tief durchatmen und langsam einen Schritt nach dem anderen angehen! Dafür wünsche ich dir viel Kraft!

Liebe Grüße,

Lenamarie

Ich mach ne ausbildung mit 2 Kindern (21,5 monate und 7 monate) ;) bin grade 22 geworden. Bei der ersten schwangerschaft war ich 19 :) Natürlich ist es anstrengend, aber machbar :) in der berufsschule stoße ich auf unverständnis und der freundeskreis ist fast gänzlich verschwunden. Aber für mich ist das nicht schlimm. In meiner rolle als mama gehe ich total auf. Ich stille, ich trage mit tuch, ich lasse die zwei bei mir schlafen, ich liebe sie einfach mehr als alles andere und so geht es jeder mami :) In deutschland wird man viel unterstützt. Caritas. ProFamilia. Jugendamt. Frag dich durch, welche unterstützungen (haushaltshilfe, finanzielle zuschüsse,...) du bekommen kannst :) Ich wünsch dir ne tolle kugelzeit und schonmal ne schöne geburt :)

Hallo Eudesisto! Die "Ratschläge" hier werden dich wohl noch mehr verwirren. Sehr stereotyp, aber das ist ja häufig bei diesem Thema. Geh zu einer Schwangerenberatungsstelle (Diakonie, Caritas, ProFa), die werden dich unterstützen und dir nicht ihre Meinung aufzwingen, sondern ausführlich beraten! Die Entscheidung kannst letzendlich nur du treffen. Wünsche dir viel Kraft dabei, egal wie sie ausfällt!!

Ich War vor 1 woche genau in der gleichen situatuon. Bin genauso 19 und War immer gegen Abtreibungen.  Bis ich nicht in diese Situation gekommen bin. Ich bin kurz vorm Abschluss jedoch noch nicht bereit für ein kleines Baby. Ich hatte genau die gleichen Gedanken wie du. Jedoch habe ich mich für die abtreibung entschieden. Und zwar mit der abtreibungspille. Und die rate ich dir ab. psychisch belastet bin ich extrem ich weine und bereue es und im anderen Moment dann nicht. Wie auch immer du dich entscheidest lass niemandem zu mit zu lentscheiden! 

Hi du,

liest du hier noch rein? Habe leider keine neue Nachricht von dir mehr entdeckt...

wie geht es dir denn? Konnten dir die Antworten hier ein wenig in deiner Situation weiterhelfen?

Zum Glück unterstützt dich dein Freund und ist bereit zu dir und eurem Kind zu stehen! Und auch bei deiner Mama hast du die Hoffnung, dass sie dir zur Seite steht, sobald der erste Schrecken bei ihr vorbei ist. Das macht doch schon mal Mut, gell?!

Vielleicht warst du inzwischen bereits mit deinem Freund beim Frauenarzt...wie ist es dir denn dort ergangen? Hast du dein Baby schon auf dem Ultraschall gesehen? Das ist ja echt ein magischer Moment, finde ich, wenn man zum ersten mal sein Baby dort sieht...! Eventuell konntest du da schon spüren, wie es um die Gefühle für dein Kind steht...und ob eine Abtreibung wirklich für dich in Frage käme?

Ich hoffe auf jeden Fall,dass du den ersten Schock nach dem postiven SS-Test verarbeiten konntest und du nun bereits guten Mutes deinen Weg in die Zukunft gehst!

Alles Liebe,

Lenamarie

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