SBF (Sportbootführerschein) Theorie selbst beibringen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich würde gerne den SBF (See und Binnen) machen.

Hoffentlich nicht zusammen. Das wäre eine ebenso üble wie überflüssige Quälerei, solange du nicht vorhast, noch in diesem Monat auf dem Wasserweg von Dresden nach Edinburgh zu fahren...

Man kann beide Scheine gut nacheinander lernen. Und in der richtigen Reihenfolge spart man auch noch eine Prüfung. ;)

Ich habe irgendwo gehört / gelesen, dass die Fahrschulen (was die Theorie betrifft) völliger Schwachsinn sind, und man sich das auch wunderbar selbst beibringen kann (vielleicht sogar nur mit Stoff aus dem Internet, anstatt aus Büchern?).

So ist es. Und wer dir anders erzählt, hat finanzielle Gründe (= Mehrheit; ich schätze ca. 98% aller Bootsfahrschulbetreiber) oder gehört zu den seltenen Perlen (= weniger als 2%), die wirklich Wissen vermitteln und nicht nur "mit-Gewalt-durch-die-Prüfung-prügeln" wollen.

In den allermeisten Bootsfahrschulen sitzt du einige Tage oder Abende da, hörst dir von einem pädagogisch ungeschulten Menschen irgendwelche Räuberpistolen über sein Leben an (das wäre noch der interessantere Weg) oder musst dich - meist ziemlich planlos - durch dir völlig unbekannte Schilder, Tonnen und Signale quälen.

In jedem Fall sitzt du aber nach dem Kurs abends zu Hause und lernst die Fragen, die es kostenlos im Internet gibt. So oder so. Also als "Teilnehmer eines Kurses" oder als "Autodidakt".

... Also kann man gut und gerne auch gleich darauf verzichten, einen Kurs zu besuchen.

Könnt ihr das bestätigen, oder würdet ihr in eine Fahrschule gehen? ... Aber ich habe auch keine Lust, in eine Fahrschule zu gehen, und hinterher festzustellen, dass ich mir das auch hätte sparen können..

Ich betreibe seit nunmehr 10 Jahren eine Wassersport-Informationsseite. Seit rund 7 Jahren findest du dort alle Prüfungsfragen und -Antworten zu den Sportbootführerschein-Prüfungen. Dazu jede Menge Tipps, Tricks, Hinweise und Lernhilfen zur Prüfung.

Zahlreiche Bootsfahrschulen bedienen sich auf dieser Seite oder schicken dreist ihre Schüler zum Lernen dorthin.

Und ich kann dir aus der Erfahrung mehrerer zehntausend Leute eines mit Sicherheit sagen:

Die Bootsfahrschule brauchst du so dringend, wie eine zweite Nase im Gesicht.

Mir geht es nicht ums Geld, sondern in erster Linie um die Zeit.

Blödsinn! ;) Die Bootsfahrschulen bieten Kurse zwischen 1 Tag und 5 Tagen an. Wenn du nicht einmal einen Tag Zeit hättest, würde ich dir dringend vom Sportbootführerschein abraten, denn das Lernen beginnt sowieso erst nach bestandener Prüfung.

Was die Nachfragen betrifft: ich hätte auch ein paar Anlaufstellen, wo ich ohne Probleme Dinge nachfragen könnte, wenn ich Fragen habe. (u.a. bei der Wasserschutzpolizei, also auch zuverlässig ;-) )

Nein, das wäre eine sehr unzuverlässige Quelle. Die Wasserschutzpolizei interessiert sich nicht die Bohne für Ausbildungen im Sportbootführerschein-Bereich. Es kann zufällig sein, dass ein Bootsfahrschul-Besitzer einen Wasserschutz-Polizisten kennt und du ausgerechnet diesen Polizisten fragst; aber alles andere wäre lediglich Stochern im Trüben...

... und man sich das auch wunderbar selbst beibringen kann (vielleicht sogar nur mit Stoff aus dem Internet, anstatt aus Büchern?).

So ist es. Alle Prüfungsfragen sind öffentlich bekannt und frei verfügbar im Internet zum kostenlosen Download.

Es gibt für die Prüfungen zum Sportbootführerschein:

  • Keine Notwendigkeit von Büchern (die meisten haben ihre Inhalte nicht für Einsteiger aufbereitet, auch wenn es angeblich "Einsteiger-Bücher" sind)
  • Keine Notwendigkeit des Besuchs von Bootsfahrschul-Kursen.

Mehr Informationen

Ich bin Einsteiger! Wo geht's lang?!

  • goo.gl/9g2Hw

Online oder offline lernen?

  • goo.gl/75kH0

Brauche ich eine Bootsfahrschule?

  • goo.gl/E4RxO

Ist ein "Kombi-Kurs SBF Binnen und SBF See" etwas für mich?

  • goo.gl/uJEOm

Auch für diese Antwort danke ich dir vielmals. :-)

Hoffentlich nicht zusammen.

Nein, dazu habe ich gar keine Zeit, ich muss bis Ostern so weit sein, dass ich die NM für den SKS sammeln kann. :-)

Die Bootsfahrschulen bieten Kurse zwischen 1 Tag und 5 Tagen an.

Achso, ich hatte mich noch nicht so richtig informiert, weil es unnötig ist, wenn ich dann doch selbst lerne. Ich hatte mir das so wie in der Auto-Fahrschule vorgestellt...

So viel Zeit hätte ich dann schon. :-)

Die Wasserschutzpolizei interessiert sich nicht die Bohne für Ausbildungen im Sportbootführerschein-Bereich.

Das ist mir klar, aber sie haben die Scheine (und er auch noch einigermaßen frisch).

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@Ramona02

Nein, dazu habe ich gar keine Zeit, ich muss bis Ostern so weit sein, dass ich die NM für den SKS sammeln kann. :-)

Das dürfte drin sein. :)

Tipp: Als SBF-See-Besitzerin kannst du dir die Meilennachweise selbst ausstellen. Das geht auch auf formlosen Zetteln; auch wenn ich dir rate, dir ein Meilenbuch zuzulegen. Das allerdings mehr aus nostalgischen Gründen, denn es macht Spaß, nach ein paar Jahren darin zu blättern und von den alten Törns zu träumen...

Ich hatte mir das so wie in der Auto-Fahrschule vorgestellt...

Leider nein. Bootsfahrschulen sind in Deutschland nicht reglementiert. Jeder, der geschäftsfähig ist, kann eine Bootsfahrschule aufmachen. Dazu muss er noch nicht einmal selbst ein Boot gesehen, geschweige denn gefahren haben.

Lediglich für die praktische Ausbildung braucht er einen SBF-Besitzer auf dem Boot. Für die theoretische Ausbildung benötigt er kein Vorwissen, keine Kenntnisse, keine Fähigkeiten und auch keine Erfahrung - und es fragt auch niemand danach.

Darüber hinaus haben Auto-Fahrschulen eine Art Kammer, bei der man sich beschweren kann, wenn die Ausbildung nicht gut war. Bootsfahrschulen haben sowas gar nicht. Hier könntest du nur vor Gericht klagen.

Auto-Fahrschulen können auch die Lizenzen zur Ausbildung entzogen werden, wenn sie ihre Teilnehmer betrügen. Auch das gibt es bei Bootsfahrschulen nicht. Auch hier kannst du im Zweifel nur vor Gericht ziehen. Und zwar jeder Teilnehmer einzeln, denn selbst Sammelklagen sind schwer durchzusetzen.

Besonders witzig: In Auto-Fahrschulen bekommst du IMMER einen schriftlichen Vertrag. In Boots-Fahrschulen schauen dich die Leute oft an, als ob du vom Mars kommst, wenn du einen schriftlichen Vertrag verlangst. Dort laufen 90% des Betriebs mit Handschlag-Geschäften, die den Teilnehmer in eine schwierige Beweislage versetzen, wenn sich hinterher rausstellen sollte, dass man über den Tisch gezogen wird...

Kurz gesagt: Es wird - oft genug in betrügerischer Absicht - eine scheinbare und oberflächliche Ähnlichkeit zu Auto-Fahrschulen hergestellt, die in der Praxis nicht existiert.

Das ist mir klar, aber sie haben die Scheine (und er auch noch einigermaßen frisch).

Nein. :) Die haben i.d.R. Berufspatente. Und dafür mussten sie im Normalfall hart ackern. Das ist nicht einmal im Ansatz mit den Sportbootführerscheinen zu vergleichen. (Die machen sie höchstens aus Spaß an der Freude; oder um auch mal mitreden zu können.)

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Mit dem Selbst-Lernen wäre ich arg vorsichtig. Das geht regelmäßig nach hinten los und Du darfst die Prüfung dann erneut machen. Frag einfach mal bei dem für Deinen Wohnort zuständigen Prüfungsausschuss nach Erfahrungen mit Selbstlernern oder Absolventen von Online-Kursen. Da verkaufen sich häufig viele Webseiten-Betreiber als Helden, welche die angeblich ach so überflüssigen Fahrschulen anprangern und bekommen gleichzeitig kaum Feedback über die Erfolgsquoten ihrer Pseudo-Ausbildung. Oft genug gibt es Leute, die mit dem Selbstlernen keinen Erfolg haben und anschließend noch einen Kurs besuchen. Gleichzeitig solltest Du Dir auch überlegen, wo Du Deinen Schwerpunkt setzen willst: Willst Du Dir das erforderliche Wissen aneignen, oder willst Du nur die Prüfung bestehen. Zum Bestehen der Prüfung kannst Du auch die Fragen auswendig lernen, anwendbares Wissen wirst Du dadurch jedoch nicht erhalten. Tatsächlicher Wissensaufbau findet beim Selbst-Lernen per Webseite kaum statt - bei Ein-Tages-Kursen diverser Bootsschulen jedoch auch nicht.

Hallo Ramona, es ist schon wichtig das man den theoretischen Stoff gut kann und bei den Fragen in der Prüfung nicht wie ein Ochs vorm Berg steht. Also bei meinem Unterricht war das ein junger Segler der auch viele Eselsbrücken drauf hatte die einem dann bei den Fragen in den Fragebögen der Prüfung sehr geholfen haben, die richtigen Antworten zu geben. Es sind ungefähr die Hälfte der Probanten durchgefallen. Ich würde Dir empfehlen mal in eine Clubhausgaststätte zu gehen und dort nach Unterricht für den Führerschein zu fragen. meistens haben die Adressen wo der theoretische und praktische Unterricht veranstaltet wird. Wenn man mit jemandem zusammen den Unterricht macht ist es auch viel leichter mal abends zusammen zu sitzen und die Bücher die man ohnehin dazu kauft, zu studieren. Man muß sich merken wie die Boote beleuchtet sein müssen und was die Beleuchtungen bedeuten wenn man sie nachts beobachtet. Wo welche Tonnen liegen was sie bedeuten usw, usw, es ist mehr als man denkt was es da zu erlernen gibt. Es ist bei solchen Dingen wie dem Führerschein immer wichtig eine Ansprech Person zu haben die genaue und richtige Auskunft gibt. Das Internet kann ich mir vorstellen ist da nicht gut geeignet weil man nicht immer die Fragen kennt die man stellen müßte um die richtigen Antworten zu bekommen..

Ich mache schon seid mehreren Jahren Wassersport und habe mir schon etwas Wissen angeeignet, ich weiß also grob, was auf mich zukommt. Jetzt ist halt nur die Frage: Kurs belegen oder selber lernen?

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@Ramona02

Ich werde den SBF Binnen auch angehen vermutlich im nächsten Jahr. Habe mir jetzt ein Buch gekauft und lese gemütlich ohne Zeitdruck täglich ein wenig. Ich kann dir nur sagen, dass für mich persönlich die Theoriestunden in einer Bootsschule auf jeden Fall mit dabei sein werden. Nur möchte ich nicht wie ein absolutes Greenhorn in den Unterricht gehen und fange schonmal mit dem theoretischen Lernen an. Ich denke schon, dass der Unterricht im Ganzen dazugehören sollte. Du musst doch auch die Prüfung ablegen, geht das ohne den theoretischen Unterricht in der Schule überhaupt?

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@Sieglinde181

Klar geht das! Zumindest rechtlich, und, so wie es aussieht, auch, was das Lernen betrifft.

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@Sieglinde181

Du musst doch auch die Prüfung ablegen, geht das ohne den theoretischen Unterricht in der Schule überhaupt?

Ja, die Prüfungsordnung für die Sportbootführerscheine sagt dazu lediglich, dass du persönlich anwesend sein musst und keinen Vertreter schicken darfst, der die Prüfung für dich ablegt.

Alles andere - also der Kauf von Büchern, der Besuch von Kursen oder das "Üben" im Vorfeld - ist deine persönliche Entscheidung.

Nur möchte ich nicht wie ein absolutes Greenhorn in den Unterricht gehen und fange schonmal mit dem theoretischen Lernen an.

Das ist ziemlich überflüssig, weil dir viele Zusammenhänge, die für das Verständnis erforderlich sind, völlig fehlen. Dabei ist die besondere Tragik, dass die "Wasser-Gesetzgebung" FAST so ist, wie die "Straßen-Gesetzgebung". Und das auseinanderzuhalten, gelingt oft nicht einmal alten Hasen auf dem Wasser. ;)

Insofern kannst du dir das "Vorlernen" gut und gern sparen, denn der Ausbilder wird deswegen nicht anders mit dir umgehen.

Was du allerdings üben kannst, ist die Navigation. Damit tun sich die meisten Leute erfahrungsgemäß sehr schwer und verbrauchen viel wertvolle Zeit... Beim Lernen. Vor allem aber in der Prüfung.

Alles darüber hinaus ist Prüfungs-Bulimie: Fragen & Antworten kommentarlos in dich reinstopfen und in der Prüfung wieder auskótzen.

Ich denke schon, dass der Unterricht im Ganzen dazugehören sollte.

Wir sprechen uns nach der Prüfung wieder. Wenn du dann ehrlich bist, wirst du sagen: "Errrrr .... naja, .... also .... nö, eigentlich nicht; jedenfalls nicht, um die Prüfung zu bestehen." XD

Denn auch du wirst - wie 99,99% aller Prüfungs-Anwärter - die Tage vor der Prüfung damit verbringen, die Prüfungsfragen & -antworten auswendig zu lernen. ;) Und dabei hilft dir das Wissen aus den Kursen praktisch gar nichts, denn die Zeit zum Begreifen ist vor der Prüfung viiiiiiel zu kurz.

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@Unsinkable2

Danke dir :), finde es höchst interessant, was du zu der Thematik hier alles geschrieben hast und behalte das alles mal im "Hinterstübchen". Du hast Recht, dass so manches aus dem Buch, was ich mir zugelegt habe, nicht so ganz einfach zu verstehen ist, aber ich lese lieber in einem Buch, als dass ich ständig ins Internet schaue. Werde vielleicht beides miteinander kombinieren :). Achso: Mir liegt nix daran, dass ein Ausbilder mit mir anders umgeht, nur weil ich im Vorfeld gelernt habe oder es versucht habe. Ich brauche aber meine Zeit, um zu verstehen und die nehme ich mir, so war das von mir gemeint.

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Hallo Ramona, es ist schon wichtig das man den theoretischen Stoff gut kann und bei den Fragen in der Prüfung nicht wie ein Ochs vorm Berg steht.

Hahnebüchener Unfug! Alle Prüfungsfragen und -Antworten sind frei verfügbar im Internet. Es besteht keine - wirklich gar keine - Notwendigkeit; auch nur das geringste bisschen "theoretischen Stoff" zu beherrschen.

Abgesehen davon kann ein Einsteiger - und das sind alle Leute, die sich nicht mit Gesetzen und Vorschriften über das notwendige Maß herumprügeln mögen -, gar nicht das bürokratische und technokratische Gewirr entflechten, das zur Prüfung vor ihm ausgebreitet wird. Schon gar nicht, wenn er einen drittklassigen Trainer erwischt und, wie meistens, blind auf seine Kenntnisse vertraut.

und die Bücher die man ohnehin dazu kauft, zu studieren.

Der Kauf von Büchern ist noch überflüssiger, als der Besuch einer Bootsfahrschule. In den Büchern - und ja, ich habe sie ALLE; und zwar in vielfacher Ausführung - gehen die Autoren durch die Bank davon aus, dass der Leser bereits über fundierte Kenntnisse des Stoffs verfügt und diese nur "zusammenknoten" will. Das ist Unfug. Und es ist Geldschneiderei. KEIN EINZIGES BUCH hilft einem Einsteiger in die Bürokraten-Theorie, sich auf die Prüfungsfragen besser vorzubereiten. Abgesehen davon verbreiten diese Bücher die gleichen Fehler, die auch in der Prüfung enthalten sind. Das ist nicht nur fatal, sondern im ursprünglichen Sinne einer Prüfung auch kontraproduktiv.

Ein Beispiel aus einer langen Liste: Die Frage 282 (Binnen) - ich nehme sie, weil ich hoffe, dass Ramona02 Seglerin ist und sich aus der Praxis erinnern kann - behauptet stocksteif, dass das Schwert auf Vorwindkurs aufzuholen sei, um die Gefahr von Kenterungen zu reduzieren.

Jeder, der schon mal in einer Jolle gesessen hat, weiß jedoch, dass das Aufholen des Schwerts vieles bewirkt, aber keinesfalls Kenterungen reduziert; ganz egal, auf welchem Kurs.

Trotzdem MUSS diese Antwort als "richtig" angehakt werden, will man die Prüfungs-Punkte nicht verschenken. Da hilft auch "Wissen um Theorie und Praxis" nicht viel. Im Gegenteil. In dieser Frage ergibt sich nur der glückliche Umstand, dass alle anderen Antworten noch schwachsinniger sind; so dass der "Praxis-Erfahrene" zumindest nach dem Ausschlussverfahren die am wenigsten falsche Antwort auswählen kann...

(Übrigens steht IN KEINEM EINZIGEN LEHRBUCH etwas zu dieser Problematik. Das wird einfach umgangen, indem man gedankenlos die falschen Behauptungen wiederkäut.)

Man muß sich merken wie die Boote beleuchtet sein müssen und was die Beleuchtungen bedeuten wenn man sie nachts beobachtet. Wo welche Tonnen liegen was sie bedeuten usw, usw, es ist mehr als man denkt was es da zu erlernen gibt.

Unfug! Die Kurse in Bootsfahrschulen dauern zwischen 1 Tag und 5 Tagen. In dieser Zeit KANN man sich derartige Dinge gar nicht merken. Das ist physiologisch unmöglich.

Nicht nur deshalb setzen auch Bootsfahrschulen darauf, dass die Teilnehmer dumm genug sind, nicht zu wissen, dass die Fragen und Antworten, die sie am Ende des Kurses austeilen, nicht aus ihrer "geheimen Quelle" stammen, sondern frei verfügbar und KOSTENLOS im Internet zu haben sind.

Auch hier ein Beispiel: Die Fragen 141 und 184 (beide Binnen). Wer hier Logik oder Wissen anwendet, ist verloren. Wer hier Praxiserfahrung anwendet, ist verloren. Einzig stures Auswendiglernen hilft über die Hürde. Und daran kann auch der beste Trainer der Welt nichts ändern...

Es ist bei solchen Dingen wie dem Führerschein immer wichtig eine Ansprech Person zu haben die genaue und richtige Auskunft gibt.

Ebenfalls Unfug! Die Prüfungsfragen sind bekannt. Die richtigen Antworten ebenfalls. Und bei etlichen Fragen solltest du sogar das Denken vollständig einstellen; wenn du nicht eine falsche Antwort geben willst.

Insofern ist das Internet genau die Quelle, zu der die Teilnehmer von Kursen IMMER - ausnahmslos IMMER - getrieben werden. Im günstigsten Fall nennt der Trainer die guten Webseiten. Im schlechtesten Fall werden die Leute nach dem Kurs einfach im Stich gelassen...

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@Unsinkable2

Jeder, der schon mal in einer Jolle gesessen hat

Ich habe noch nie in einer Jolle gesessen, bin aber schon Cat gefahren, und ich glaube, da verhält es sich ziemlich gleich...

Trotzdem MUSS diese Antwort als "richtig" angehakt werden, will man die Prüfungs-Punkte nicht verschenken

Das ist dann aber ein Problem, wenn ich das Richtige lerne, und das Falsche ankreuzen muss. Da muss man ja schon wissen, was man ankreuzen muss, sonst besteht man doch nicht, oder? (Natürlich sollte man sich für´s Leben das Richtige merken...

Die Fragen 141 und 184 (beide Binnen).

Was sind das denn für Fragen? Könntest du sie vielleicht mal kurz nennen bitte?

Und bei etlichen Fragen solltest du sogar das Denken vollständig einstellen; wenn du nicht eine falsche Antwort geben willst.

Oh ja, leider...Ist ja schlimm genug.

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@Ramona02

Das ist dann aber ein Problem, wenn ich das Richtige lerne, und das Falsche ankreuzen muss. Da muss man ja schon wissen, was man ankreuzen muss, sonst besteht man doch nicht, oder?

So ist es. Und deshalb raten wir ( www.Wassersport-Akademie.org ) seit Jahren dazu, KEINESFALLS irgendwelche "Prüfungs-Bücher" zu kaufen. Und auch Kurse sollte man nur besuchen, wenn man todsicher weiß, dass es nicht rausgeworfenes Geld ist. (Faustregel: Im Zweifel IST es rausgeworfenes Geld.)

Mittlerweile können wir das aus der Erfahrung einiger Zehntausend Sportbootführerschein-Besitzer sagen:

"Hätte ich vorher gewusst, was ich jetzt weiß, hätte ich mir die Bücher und Kurse gespart."

ACHTUNG: Wir lehnen den Kauf von Büchern nicht grundsätzlich ab. Im Gegenteil. NACH bestandener Prüfung sollte man sich hinsetzen und langweilige Stunden auf dem Wasser mit dem Lesen von passenden Büchern verbringen. Allerdings sollten das KEINESFALLS irgendwelche angeblichen "Prüfungs-Lehrbücher" sein, sondern es sollte sich um praxisrelevante Literatur handeln.

Beispielsweise gibt es tolle Knotenbücher, Bücher über das Seewetter, komprimierte Yachthandbücher und Lexika, die sich mit den seemännischen Begriffen beschäftigen.

Aber auch Trivial-Prosa über See- und Weltreisen ist sehr gut geeignet, aus den Erfahrungen anderer Leute zu lernen, wenn man sich die Mühe macht, die Beschreibungen des Verhaltens zu analysieren und seine eigenen Schlüsse daraus zu ziehen.

Was sind das denn für Fragen? Könntest du sie vielleicht mal kurz nennen bitte?

Frage 141: "Wie muss sich ein Fahrzeug mit Topplicht und Seitenlichtern gegenüber einem Kleinfahrzeug mit Seitenlichtern, welches sich auf Kollisionskurs befindet, verhalten?"

Diese Frage ist unspezifisch und beschreibt ein Segelboot und ein Kleinfahrzeug oder eben kein Kleinfahrzeug.

Doch diese Einschätzung ist ENTSCHEIDEND für das Verhalten, denn auf dem Wasser gilt die sogenannte "Kurs-Halte-Regel", die bedeutet, dass nur der Ausweichende sich bewegt, während der andere den Kurs halten MUSS.

Wenn es nun ein Kleinfahrzeug ist, muss es vor dem Segelboot ausweichen. (Faustregel: Der Stärkere weicht vor dem Schwächeren aus.) Wenn es allerdings kein Kleinfahrzeug ist, dass muss das Segelboot ausweichen. (Faustregel: Beruf geht vor Hobby.)

Diese Frage ist besonders perfide, denn sie bietet beide Lösungsmöglichkeiten an. Richtig ist aber laut Prüfung, dass es sich um ein Kleinfahrzeug handelt.

Frage 184: "Ein Fahrzeug unter Segel kreuzt eine Binnenschifffahrtsstraße. In der Fahwassermitte kommt ihm ein Fahrzeug mit Maschinenantrieb zu Berg entgegen. Wer ist ausweichpflichtig?"

Auch diese Frage ist unspezifisch und beschreibt erneut ein Kleinfahrzeug oder eben ein Fahrzeug, das KEIN Kleinfahrzeug ist ("Fahrzeug mit Maschinenantrieb")

Wenn du nun glaubst, du kannst aus Frage 141 ableiten, dass man in unspezifischen Fällen immer von "Berufsschiffen" spricht, ... nun, dann vergeigst du die Punkte dieser Frage.

Diesmal ist es nämlich wieder ein Kleinfahrzeug. das da den Berg hochkraxelt.

Kurz gesagt: Plage dich nicht mit Wissen. So blöd das klingt - Es schadet in der Prüfung nur. ;)

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@Unsinkable2

nur der Ausweichende sich bewegt, während der andere den Kurs halten MUSS.

Gibt es da nicht eine Regelung, dass beide nach Steuerbord ausweichen? Naja, ich denke, ich fange erst einmal an zu lernen. ;-)

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